von Thomas am 05.07.2010, 09:07 Uhr , Kategorie: Datenschutz

Seit dem 1. Januar müssen Arbeitgeber deutschlandweit bestimmte Daten aus den Entgeltabrechnungen ihrer Arbeitnehmer an die zentrale Elena-Speicherstelle übermitteln.

Der Staat will mit den gewonnenen Daten ab 2012 die Verteilung Sozialleistungen organisieren. Vor allem wegen einer möglichen Verletzung des Datenschutzes steht Elena seitdem unter erheblicher Kritik.

Nun bezweifelt Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) die Praxistauglichkeit von Elena. Gegenüber dem Handelsblatt äußerte der Minister, dass er die Speicherung der Arbeitnehmerdaten auf unbestimmte Zeit aussetzen will. Grund hierfür sind vor allem die hohen Kosten, die Elena verursacht.

Somit könnte Elena auf Grund der Haushaltslage bald Geschichte werden. Die Datenschützer wird es freuen.

Thomas



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