Die Bundesregierung fordert flexiblere und familienfreundlichere Arbeitszeiten. Dafür will sich Angela Merkel (CDU) jetzt einsetzen. Denn: Eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine wichtige Voraussetzung für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland, so die Bundeskanzlerin laut Bericht der Tagesschau am 8. Februar bei einem Treffen mit Wirtschaftsvertretern. Unternehmen können sich durch innovative Arbeitszeitmodelle als interessante Arbeitgeber in Position bringen und beispielsweise auch dem Fachkräftemangel entgegen wirken.

Ein hoffnungsvoller und wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist für Merkel eine von Bundesregierung sowie Vertretern der Wirtschaft und der Gewerkschaften unterzeichnete Charta. Darin verpflichten sich alle Beteiligten, zugunsten von Mitarbeitern mit Kindern die Arbeitszeiten in Zukunft flexibler zu gestalten. Auch die Erwartungen an die ständige Erreichbarkeit der Mitarbeiter insbesondere nach Feierabend soll deutlich zurück gefahren werden. Außerdem sind für berufstätige Eltern bessere Betreuungsmöglichkeiten geplant.

Flexible Modelle zwischen Teilzeit und Vollzeit gibt es sicher einige. Wir werden sehen, ob die Akteure tatsächlich die Chance familienbewusster Arbeitszeiten aktiv nutzen oder ob es sich bei dem Vorstoß, wie die Opposition kritisiert, um „vage Versprechungen“ handelt.

Ines



Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 10. Februar 2011 um 09:26 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Familienfreundl. Betrieb abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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