von Peter am 25.07.2011, 16:53 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Sind Sie noch Normalschläfer oder schon Führungskraft? Wie bitte, was das eine mit dem anderen zu tun hat, wollen Sie wissen? Nichts, dachte ich bislang. Aber weit gefehlt. Das Institut für Demoskopie in Allensbach hatte scheinbar nichts besseres zu tun und befragte rund 500 Führungskräfte nach deren Schlafgewohnheiten. Und siehe da: Je wichtiger jemand zu sein scheint, umso weniger schläft er! Ergebnis: Der durchschnittliche deutsche Chef schläft pro Nacht im Schnitt sechs Stunden und 10 Minuten. Brauchen Sie mehr? Dann wird’s wohl nichts mit der Karriere! Denn „Normalschläfer“ haben laut Ansicht der befragten wenigschlafenden Führungskräfte keinerlei Chance auf einen Chefposten. Merke: Je übernächtiger, desto einflussreicher. Gesund ist das natürlich null. Eine Elite auf chronischem Schlaf-Entzug. Andererseits dürfte das nun auch die ein oder andere Entscheidung in der Vergangenheit erklären…

Peter

Bildquelle: © Darko Komorski, istockphoto.com


Dieser Beitrag wurde am Montag, 25. Juli 2011 um 16:53 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Gesundheitsschutz abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

«  –  »

3 Comments »

  1. Mist…. Dann stelle ich mir meinen Wecker jetzt halt 2 Stunden früher…

    Kommentar von: beelite – am 26. Juli 2011 um 09:14

  2. Wenig zu schlafen, gehört bei vielen Führungskräften zum Macho-Selbstbild. Die Umfrage ist daher aber mit Vorsicht zu genießen – es nicht gesagt, dass die Angaben wahrheitsgemäß erfolgten. Vielmehr ist eine systematische Verzerrung der Antworten zu erwarten. Nur eine längerfristige Messung könnte wirklich Aufschluss geben.
    Die Macht- und Selbstvergessenheit vieler Führungskräfte ließe sich vor dem Hintergrund der Umfrageergebnisse allerdings besser verstehen: Schlafmangel euphorisiert und hat ähnliche Auswirkungen wie Alkoholgenuss.
    Siehe dazu:
    http://stm.sciencemag.org/content/2/14/14ra3.abstract

    Kommentar von: schroeder – am 26. Juli 2011 um 09:26

  3. wohl eher typischer kausalitätsirrtum: wenigschläfer werden nicht zu führungskräften, führungskräfte werden zu wenigschläfern.

    Kommentar von: fe – am 26. Juli 2011 um 14:27

Leave a comment