Halten Sie folgende Situation für abwegig? Ein Mitarbeiter steht nach längerer Erkrankung vor der Rückkehr in den Betrieb. Als Betriebsrat wissen Sie, dass der Arbeitgeber unter Umständen nach dem SGB IX dazu verpflichtet ist, ein betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) durchzuführen. Das ist eine Leistung, die für ein kleineres Unternehmen häufig nicht besonders einfach zu realisieren ist. Und deswegen passiert … gar nichts!

So verhält es sich leider insgesamt recht häufig mit dem Versuch, gesundheitsfördernde Maßnahmen im Betrieb auf die Beine zu stellen: Die Hürden sind hoch und die (Behörden-)Wege oft gepflastert mit Demotivation und Frustration.

Vor allem Betriebsräte in kleinen und mittelständischen Unternehmen aus den Regionen Segeberg, Dresden, Köln, München/Nürnberg und Münster, die sich für eine bessere betriebliche Gesundheitsförderung engagieren möchten, sollten hier jetzt mal etwas genauer lesen:

Das Projekt „Gesunde Arbeit“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie der Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) hat zum Ziel, das Thema betriebliche Gesundheit verstärkt in kleine und mittlere Unternehmen zu bringen und diese zu mehr präventivem Denken und Handeln zu bewegen. In den fünf vorhin genannten Modellregionen gibt es jeweils einen örtlichen Ansprechpartner, der interessierte Betriebe bei der Planung und Durchführung entsprechender Maßnahmen kostenlos berät. Bei Erfolg soll das Projekt bundesweit angeboten werden.

Auf der Webseite www.gesunde-arbeit.net erfährt man alles, was man zur Teilnahme wissen muss, insbesondere auch die direkten Kontakte zu den regionalen Ansprechpartnern.

Peter

pdf-Download der Broschüre „Gesunde Arbeit“



Dieser Beitrag wurde am Freitag, 19. Juni 2009 um 17:45 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Gesundheitsschutz abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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