Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) ist für Betriebsräte ein Dauerbrenner und gleichzeitig eine gute Stellschraube, mehr für die Mitarbeiter zu tun. Daher möchten wir das Prinzip und den Nutzen heute nochmal vorstellen.
Das BGM ermöglichen Mitarbeitern ein eigenverantwortliches, gesundheitsbewusstes Verhalten in systematisch und nachhaltig gesundheitsförderlichen Rahmenbedingungen. Die Fragen nach dem „was hält gesund?“ und „was macht krank?“ stehen im Fokus.

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Stress fördert Krankheiten

Gerade die heutige, schnelllebige Zeit und die Digitalisierung der Arbeitswelt, stellt Unternehmen in Deutschland vor große Herausforderungen. Verantwortungsvolle und zukunftsgerichtete Unternehmen richten deshalb bei der Frage, wie sie leistungs- und wettbewerbsfähig bleiben können, ihren Fokus immer mehr auf die Mitarbeiter. Hier kommt dann das Betriebliche Gesundheitsmanagement ins Spiel.

Nutzen und Ziele des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource in Unternehmen. Langfristig erfolgreich ist man nur, wenn man in die Gesundheit und damit auch in die Motivation der Mitarbeiter investiert. BGM bezieht Gesundheit in das Leitbild, in die Führungskultur, in die Strukturen und in die Prozesse der Unternehmen mit ein und betrachtet die Gesundheit der Beschäftigten dabei als strategischen Faktor, der Einfluss auf die Leistungsfähigkeit, aber ebenso auf die Kultur und das Image hat.
Dabei umfasst es sowohl den Arbeitsschutz, das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) und auch die Betriebliche Gesundheitsförderung. Die beiden erstgenannten Bausteine zählen in Deutschland zu den Pflichten des Arbeitgebers. Die Betriebliche Gesundheitsförderung stellt hingegen ein freiwilliges Instrument dar. 

Was kann also mit einem BGM erreicht werden? Neben den bereits genannten Punkten, steigert es mit einem ganzheitlichen Konzept die Arbeitszufriedenheit und Mitarbeitermotivation, was zu höherer Mitarbeiterbindung und geringerer Fluktuationsrate führt. Außerdem verbessert ein gutes Gesundheitsmanagement das Arbeitsklima sowie Produktivität und Effizient. Physische und psychische Belastungen werden reduziert und damit auch die Krankenzahlen.
Es profitieren also sowohl der Arbeitnehmer, als auch der Arbeitgeber.

Gesundheitsmanagement nachhaltig gestalten

BGM sollte als langfristiger Prozess angelegt sein sowie kontinuierlich überprüft und an sich verändernde Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden. Der Erfolg hängt maßgeblich von der aktiven Beteiligung der Beschäftigten ab.

Wenn Sie das Thema „gesunde Arbeit“ in Ihrem Betrieb in die Hand nehmen möchten, kann ich Ihnen unsere Ausbildung zum Betrieblichen Gesundheitsberater inkl. TÜV Qualifizierung empfehlen. Hier erhalten Sie nicht nur Antworten auf Fragen wie „wie geht BGM in Unternehmen?“, sondern werden Sie darüber hinaus Ansprechpartner für ein erfolgreiches Gesundheitsmanagement in Ihrem Unternehmen.

Zum Weiterlesen finden Sie hier mehr Informationen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement, inklusive konkreter Maßnahmen und Tipps zur Herangehensweise.



Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 14. Mai 2019 um 07:32 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz, Gleichberechtigung abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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