Gruppe von Menschen stellen diverse Berufe darEine Antwort auf diese Frage gibt der Depressionsatlas 2015, den die Techniker Krankenkasse kürzlich veröffentlicht hat. Der Bericht zeigt, in welchen Berufen die meisten Fehltage wegen Depressionen vorkommen. Vor allem Arbeitnehmer mit einem hohen Stresslevel und einer großen psychischen Belastung sind betroffen. So verbuchte die Krankenkasse 2013 in der Altenpflege 2,5 Fehltage pro Erwerbsperson, während es in Erziehungsberufen 1,6 Tage waren und in Sicherheitsberufen 1,4 Tage. Am meisten fehlten jedoch Beschäftige in Call-Centern. Hier betrug die Fehlzeit im Schnitt 2,8 Tage. Das liegt nicht nur an dem hohen Stresslevel sondern auch an der fehlenden Selbstbestimmung, die diesen Job kennzeichnet. Die Mitarbeiter in Call-Centern arbeiten meist sehr fremdbestimmt, d.h. sie haben kaum eigenen Handlungs- und Entscheidungsspielräume. Fehlende Selbstbestimmung ist ein wichtiger Faktor, der oft genannt wird, wenn es um psychische Belastungen am Arbeitsplatz geht.

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Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 09. April 2015 um 12:08 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Burn-out, Gesundheitsschutz abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Kommentar »

  1. Das wundert mich nicht. Bei uns im Betrieb wird man auch depressiv.Man wird nicht ernst genommen, wenn man auf Fehler oder Missstände hinweist.Man ist Facharbeiter,hat aber keine Ahnung, da man keinen Titel hat Dipl. Ing,Meister oder so.Da trifft auch die Gallup Studie voll ins Schwarze.Frei nach dem Motto „Abfackeln bis zur Rente“. Ich habe bei uns die Schnauze sowas von voll,das glaubt ihr nicht.

    Kommentar von: Dr.Mobbing – am 09. April 2015 um 21:58

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