von Thomas am 08.08.2011, 09:29 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Arbeitnehmer, die in ihrem Job permanent unterfordert sind, sich langweilen und nichts Wichtiges zu tun haben, leiden in ihrem Beruf.

Dass ein lauer Job, das Schönste sein kann, was einem in der Arbeitswelt passieren kann, ist ein weit verbreiteter Irrtum, erklärt der Fachautor Peter Werder im heute.de-Interview. Auf Dauer überfordert einen die Unterforderung. Im Ergebnis kann dies genauso schlimm sein wie Dauerstress. In Deutschland leiden ca. 15% der Arbeitnehmer an diesem Syndrom, das von Fachleuten „Boreout“ genannt wird. Das ist allerdings ein Tabuthema, denn wer im Job nicht gestresst ist, wird von der Gesellschaft als nicht wichtig wahrgenommen. Folglich outen sich nur die wenigsten Betroffenen.

Was kann man gegen die Langeweile im Arbeitsalltag tun? Das erste Mittel ist sicherlich ein offenes Gespräch mit dem Vorgesetzen. Auch Eigeninitiative ist wichtig, denn viele interessante Aufgaben kann man sich selbst suchen. Zudem kann man seine Arbeitszeit verringern. Als letzter Ausweg ist der Jobwechsel eine erfolgversprechende Variante.

Thomas

 

Bildquelle: © Sharon Dominick - iStockphoto.com


Dieser Beitrag wurde am Montag, 08. August 2011 um 09:29 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Gesundheitsschutz abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Kommentar »

  1. Hallo,
    finde ich gut, dass hier das Thema Boreout-Unterforderung angesprochen wird.
    Bisher noch ein Tabuthema! Betrifft keine Promis, findet nur in der Verwaltung statt.
    Sind es wirklich nur 15%? Betroffenen werden meist nur müde belächelt „tut doch gut-ausspannen, nichts tun“ statt offener Umgang wird Arbeit „vorgetäuscht“. Vorgesetzte sind meist gar nicht zugänglich.Zu dem kommt die Angst seinen „sicheren“ Arbeitsplatz zu verlieren, meist hält der Zustand schon zu lange an, um ohne Hilfe einen Ausweg zu finden.
    Wir hatten das Thema in unseren BR Sitzungen, war doch überrascht wie die Kollegen reagierten. „So was gibt es nicht, nicht bei uns“.Dagegen Kollegen die gut getarnt Lektüre unter der Tast-atur liegen haben.Vorgesetzte die vor lauter selbstverwirkl.nicht zuhören,stattdessen Mitar-beiter noch mehr ausgrenzen.Habt Ihr einen Tipp wie das Thema konstruktiv aufgegriffen werden kann? Danke & viele Grüße

    Kommentar von: Sabine – am 12. März 2012 um 12:28

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