von Peter am 18.02.2008, 16:57 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Was sehr viele bereits vermutet haben, wurde nun von einer EU-Studie der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz amtlich festgestellt: Stress macht krank und kostet den Arbeitgeber richtig Geld.

Unsichere Arbeitsverhältnisse, belastende Arbeitszeiten, Druck durch zuviel Termine sowie Mobbing und Unvereinbarkeit von Beruf und Familie: Auslöser gibt es recht viele, welche die Krankmeldungen auf Rekordniveau steigen lassen. Nach der Studie sind geschätzte 60 Prozent aller versäumten Arbeitstage in der Europäischen Union auf entsprechenden Stress zurückzuführen. Und das geht für die Arbeitgeber richtig ins Geld: Mindestens 20 Milliarden Euro, Jahr für Jahr, Tendenz steigend.

Niemand ist vor Krankheit durch Stress am Arbeitsplatz geschützt. Es kann jeden Beschäftigten treffen, egal in welcher Position oder Branche man tätig ist. „Eine ständige ßberwachung und Verbesserung der psychosozialen Arbeitsumgebung sei notwendig, damit hochwertige Arbeitsplätze geschaffen würden und die Mitarbeiter gesund blieben“, erklärte Jukka Takala, Direktor der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz.

Nicht ohne Grund sind Schulungen zum Thema „Psychische Belastungen am Arbeitsplatz“ seit mehreren Jahren ein Dauerbrenner im Seminarangebot. Auch Betriebsräte sollten innerbetriebliche Belastungen klar erkennen und definieren können um, wo möglich, Abhilfe zu schaffen und um im Notfall Betroffene zu unterstützen.

Mehr Informationen zum Thema „Stress am Arbeitsplatz“ gibt es auf einer speziellen Webseite der EU-Behörde OSHA.

Peter



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