von Thomas am 15.05.2009, 08:06 Uhr , Kategorie: Lohn und Gehalt

Im vergangenen Jahr sind die Verdienste der Arbeitnehmer im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich in Deutschland durchschnittlich um 2,8 Prozent gestiegen.
Allerdings legten auch die Verbraucherpreise um 2,2 Prozent zu, so dass die Einkünfte im Jahr 2008 real nur einen guten halben Prozentpunkt zulegten. Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im genannten Bereich verdiente nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden im Schnitt 41.509,- € brutto im Jahr.

Allerdings profitieren nicht alle Arbeitnehmer gleichermaßen: In einigen Bereichen gab es sogar reale Lohneinbußen: so stiegen zum Beispiel im Gastgewerbe die Einkommen gerade mal um 1,7 Prozent, was real ein Minus von 0,5 Prozent bedeutet.

Am deutlichsten spürten die Beschäftigten von Kredit- und Versicherungsgewerbe den Verdienstzuwachs: Hier gab´s im vergangenen Jahr 4,6 Prozent bzw. bereinigt 2,4 Prozent mehr Geld. Das Bruttojahreseinkommen betrug im Schnitt 58.791,- €.

Thomas



Dieser Beitrag wurde am Freitag, 15. Mai 2009 um 08:06 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Lohn und Gehalt abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Kommentar »

  1. Am meisten mal wieder für Versicherungen und Banken – neudeutsch – Bankster. Wie immer also – wie eh und jeh gewesen. „Alles beim Alten“.

    Während allenthalben Tausende ihren Arbeitsplatz verlieren oder die Kröte Kurzarbeit zu verdauen haben, hört man gleiches von denjenigen, die uns die Suppe eingebrockt haben, mitnichten.
    Nun kann man zwar sagen, dass der „kleine Angestellte einer Bank“ ja auch nichts dazu kann. Aber ist das so? Ich meine nicht, denn ich kenne nicht einen aus dieser Branche, der auch nur im privaten Umfeld oder am Stammtisch vor der völlig überzogenen Finanzblase und ihren Gefahren gewarnt hätte. Wer jetzt aber meint, dass die „Kleinen in der Bank“ das auch nicht erkennen konnten, der muss sich sagen lassen dass es dann die Tausenden, die nicht aus dieser Branche kommen, erst Recht nicht konnten. Letztere aber haben bislang als Einzige den Schaden zu tragen.

    Bin nur mal gespannt, ob die Auswirkungen der Finanzkrise sich nächstes Jahr auch im Gehaltsgefüge der „Bankster“ bemerkbar macht – oder ob es auch nächstes Jahr heißt: „Alles beim Alten“.

    Nur eine Meinung von ARK

    Kommentar von: ARK – am 28. Mai 2009 um 21:10

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