von Thomas am 10.01.2011, 14:39 Uhr , Kategorie: Hartz IV, Leiharbeit, Lohn und Gehalt, Mindestlohn

In Zeiten, in denen atypischen Beschäftigungsverhältnisse auf dem Vormarsch sind, wundert diese Nachricht nicht: 2011 rechnen Experten laut Focus-Online damit, dass es in Deutschland erstmals mehr als eine Million Leiharbeitnehmer geben wird.

Auf Grund der guten wirtschaftlichen Entwicklung ist der Bedarf an Fachkräften, aber auch an Hilfskräften groß, so der Präsident des Bundesverbands Zeitarbeit (BZA), Volker Enkerts. Im Oktober 2010 waren schon 923.000 Menschen in der Zeitarbeitsbranche beschäftigt. Die Eine-Million-Marke wird deshalb schon sehr bald überschritten sein.

Einhellig fordern Gewerkschaften und der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) einen branchenbezogenen Mindestlohn. Denn durch die Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für Arbeitnehmer aus den EU-Mitgliedsstaaten in Osteuropa, wird es zu einem Zuzug billiger Arbeitskräfte kommen. Ohne einen Mindestlohn besteht deshalb die Gefahr von Lohndumping.

Die Chancen für eine Lohnuntergrenze in der Leiharbeit stehen derzeit gut, da diese gerade im Vermittlungsausschuss zu den Hartz-Reformen diskutiert wird.

Thomas



Dieser Beitrag wurde am Montag, 10. Januar 2011 um 14:39 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Hartz IV, Leiharbeit, Lohn und Gehalt, Mindestlohn abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

«  –  »

Keine Kommentare »

No comments yet.

Leave a comment