von Peter am 02.04.2009, 16:04 Uhr , Kategorie: Lohn und Gehalt, Wirtschaftskrise

Für viele Arbeitnehmer war das vergangene Jahr lohntechnisch recht lohnend. Um durchschnittlich 2,3 Prozent stiegen die Bruttolöhne. Zuletzt gab es im Jahr 1995 so viel, also vor 13 Jahren. Damals konnte man sich über ein durchschnittliches Lohn-Plus von 3,1 Prozent freuen.

Nun ist es recht doof, wenn man trotz mehr Geld letztlich weniger Geld hat. Wie das gehen soll? Der starke Anstieg der Lebenshaltungskosten ist daran schuld. Diese stiegen 2008 im fünften Jahr in Folge wieder schneller als die Verdienste, und deswegen war unterm Strich weniger Knete im Portmonnaie.

Paradox: 2009 erwischt uns die Wirtschaftskrise und obwohl nun viele denken, dass es da gar nicht mehr Geld geben kann, wird vermutlich genau das Gegenteil eintreten. Daran ist erneut die Inflation schuld. Die hat ihren Höhenflug nämlich soeben beendet und ist gerade dabei, ziemlich flott im Keller zu verschwinden. Die Lebenshaltungskosten werden somit in diesem Jahr unter den zu erwartenden Lohnzuwächsen liegen, weswegen die meisten dann eben doch mehr Geld zur Verfügung haben. Trotz der Krise. Wenn da nur die Krise nicht allen noch einen gehörigen Strich durch die Rechnung macht.

Peter



Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 02. April 2009 um 16:04 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Lohn und Gehalt, Wirtschaftskrise abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

«  –  »

Keine Kommentare »

No comments yet.

Leave a comment