von Caroline am 03.08.2007, 11:18 Uhr , Kategorie: ifb intern

Beim ifb herrscht heute eine ganz besondere Hochstimmung! Es ist Betriebsausflug!
Gleich nach dem Mittagessen geht’s ab nach Füssen, dort haben wir die Wahl zwischen Hochseilgarten für die Sportlichen und Käsereiführung mit Verkostung für die, die es gemütlicher angehen lassen wollen. (ich liebe Käse – soviel nur zu meiner sportlichen Fitness 🙂 ).
Abends sind wir in Füssen zum Ritteressen geladen. Der Trinkspruch lautet “ ALL – VOLL“. Durch Rufen nach den Mägden und Knechten werden leere Humpen und Becher wieder gefüllt und der Brauch will es, dass der Hausschnaps bis zum Abwinken direkt vom Fass getrunken wird, welch‘ Mägde und Knechte auf Bestellung kredenzen (oh je, oh je, auf was habe ich mich da bloÿ eingelassen…)


Ich freu mich und muss dann auch los, sonst nimmt mich der Bus nicht mehr mit 🙂

Caroline

P.S.: meine Neugierde lässt mich noch nicht gehen….was macht ihr denn so bei euren Betriebsausfügen???? Lasst es uns wissen!

von admin am 23.07.2007, 09:58 Uhr , Kategorie: Rechtsprechung

Bestätigung in wesentlichen Punkten erhielt das deutsche Entsendegesetz aus Luxemburg vom Europäischen Gerichtshof.

Die deutschen Vorschriften zum Schutz vor Lohn-Dumping sind vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) weitgehend bestätigt worden. Der Gerichtshof in Luxemburg wies eine Klage der EU-Kommission gegen das deutsche Arbeitnehmer-Entsendegesetz in mehreren Punkten ab. Brüssel hatte nicht die Schutzmaßnahmen gegen Lohn-Dumping an sich moniert, sondern sich gegen einzelne Kontrollvorschriften gewandt.

So erklärten es die Richter für gerechtfertigt, dass beim Einsatz ausländischer Arbeiter auf deutschen Baustellen der Arbeitsvertrag, Lohnabrechnungen sowie Arbeitszeitnachweise in deutscher Sprache vorgehalten werden müssen. Die EU-Kommission hatte gegen die ßbersetzungspflicht geklagt, weil sie ausländischen Unternehmen den Einsatz ihrer Mitarbeiter auf deutschen Baustellen erschwere. Der Gerichtshof erklärte indes, im Interesse des Arbeitnehmerschutzes sei die deutsche Vorschrift gerechtfertigt. Kontrollen auf den Baustellen würden ohne eine ßbersetzung der Unterlagen „übermäßig erschwert, wenn nicht gar unmöglich gemacht“.

Als rechtmäßig erkannte der EuGH auch die Verpflichtung ausländischer Unternehmen, für in Deutschland beschäftigte Arbeitnehmer Beiträge an die deutsche Urlaubskasse abzuführen, sofern sie nicht im eigenen Land bereits an eine vergleichbare Einrichtung zahlen. Mit dem Geld aus dieser Kasse finanziert die deutsche Bauwirtschaft das Urlaubsgeld für die Beschäftigten. Die Baubranche hat diese Finanzierung vor über 50 Jahren eingeführt, weil viele Bauarbeiter nicht ganzjährig beschäftigt sind. Deshalb ist es Aufgab der regionalen Urlaubskassen, für jeden Beschäftigten ein Arbeitnehmerkonto zu führen.

Das Entsendegesetz gilt bereits seit 1996 für die Baubranche und seit Anfang Juli auch für die Gebäudereiniger.

ßndern muss die Bundesregierung nach dem Urteil die Vorschriften für ausländische Zeitarbeitsfirmen. Nach Paragraf 3 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes müssen sie den deutschen Behörden nicht nur Beginn und Dauer der ßberlassung eines Arbeitnehmers an eine deutsche Leihfirma mitteilen, sondern auch jede ßnderung des Beschäftigungsorts. Deutsche Zeitarbeitsfirmen sind dazu nicht verpflichtet, für Mitteilungen der ßnderungen des Einsatzortes ist hier der ausleihende Betrieb zuständig. Die Vorschriften für ausländische Zeitarbeitsfirmen müssten entsprechend angepasst werden, erklärte der EuGH.Das Entsendegesetz soll deutsche Arbeitnehmer vor Lohn- und Sozialdumping durch ausländische Konkurrenz schützen und wurde bereits 1996 für die Baubranche eingeführt. Seit Anfang diesen Monats gilt es auch für Gebäudereiniger, eine Ausweitung auf weitere Branchen wird diskutiert.

Arne

von Peter am 18.07.2007, 15:34 Uhr , Kategorie: Allgemein

Ist Ihnen langweilig? Fühlen Sie sich unterfordert? Dann sind Sie Bore-out gefährdet. Zu viel Arbeit kann zum Burn-out führen und zu wenig zum Bore-out. Bore-out beginnt, wenn Angestellte die Arbeitszeit nur noch absitzen. Aus Angst um den Job wird dann so getan, als hätte man viel zu tun und das ist Stress pur.

In einer Umfrage unter 10.000 amerikanischen Arbeitnehmern gab ein Drittel der Befragten an, nicht genug zu tun zu haben.

Zumindest in Deutschland haben Arbeitnehmer in diesen Fällen aber nicht nur die Wahl zwischen Kündigung und Resignation. Wenn der Weg zum Chef nicht hilft, ist Bore-out ein Fall für das Beschwerderecht beim Betriebsrat (§ 84 BetrVG). Arbeitnehmer haben nämlich nicht nur ein Recht auf Bezahlung, sondern auch eines auf Beschäftigung.

Ich persönlich glaube ja nicht, das Bore-out ein neuer Trend ist, dafür ist die Arbeitsbelastung durch die vielen Rationalisierungen einfach zu groß geworden. Das Mitarbeiter so auf´s „Abstellgleis“ geschoben werden, kommt aber gar nicht so selten vor.

Also, Betriebsrat sei wachsam!

Peter

Seit ein paar Tagen kursieren wieder verstärkt Meldungen zum ?staatlich geförderten? Investivlohn. Wenn ich mich richtig entsinne, war dieser zuletzt während der parlamentarischen Winterpause im Gespräch. Mal Thema, dann aber schnell auch wieder aus den Schlagzeilen. Ist es diesmal wieder dasselbe Spiel? Zur Zeit scheint echt Bewegung in die Sache zu kommen, zumal SPD und Union meines Erachtens in der Sache selbst gar nicht so weit auseinander liegen, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag.

Worum handelt es sich eigentlich beim Investivlohn? Neu ist der Gedanke nicht, zumal er bereits von einigen Großunternehmen in Deutschland wie z.B. BMW schon seit Jahren erfolgreich praktiziert wird. Mitarbeiter geben ihrem Arbeitgeber ? beispielsweise in Form von Aktienkäufen oder einer stillen Beteiligung ? einen Teil ihres Lohns als Kapital und sind damit direkt am Unternehmenserfolg beteiligt. Brummt der Laden, verdient der Mitarbeiter über seine Beteiligung mit, läuft es dagegen schlecht, besteht jedoch die Gefahr, dass man das eingesetzte Kapital verliert.

Dies ist auch das Argument der Kritiker. Sie fragen, warum sollte ein Arbeitnehmer das Risiko tragen, bei einer Insolvenz seines Arbeitgebers sowohl den Arbeitsplatz als auch das eingelegte Kapital zu verlieren.

An diesem Punkt setzt die SPD an. Sie will einen sog. Deutschlandfonds einrichten. Dadurch wird das Verlustrisiko breit gestreut. Der Deutschlandfonds ist als Kapitalsammelstelle geplant. Arbeitnehmer kaufen Anteile und bekommen dafür den Ertrag ? ähnlich wie bei einem Aktienfonds. Die Unternehmer beziehen aus dem Deutschlandfonds Kapital in Höhe der Einlagen ihrer Beschäftigten. Dies hat neben der breiteren Risikostreuung für die Arbeitnehmer auch den Vorteil, dass mittelständische Betriebe eine Mitarbeiterbeteiligung leichter organisieren können.

Die Union nimmt eine etwas andere Position ein. Sie lehnt den Deutschlandfonds nicht komplett ab, befürwortet aber in erster Linie die sog. direkte Unternehmensbeteiligung, die sie mit steuerlichen Anreizen versehen will. 500 Euro pro Jahr sollen steuer- und abgabenfrei sein. Die Union meint, Arbeitnehmer seien mehr motiviert ins eigene Unternehmen zu investieren als in einen anonymen Fonds. Wenn jedoch Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine direkte Beteiligung ablehnten, sollte auch nach Ansicht der Union eine Lösung über einen Fonds möglich sein.

Sie sehen, SPD und Union liegen in der Sache gar nicht so weit auseinander. Vielleicht wird es ja doch was mit dem staatlich geförderten Investivlohn.

Sie glauben, eine Mitarbeiterbeteiligung könnte auch etwas für Ihren Betrieb sein, auch wenn noch nicht sicher ist, ob und wenn ja in welcher Form eine staatliche Förderung kommen wird?

Dann informieren Sie sich doch schon mal auf unserem Seminar ?Investivlohn ? Teilhabe am Unternehmenserfolg: Erfolgsbeteiligung – Kapitalbeteiligung ? Belegschaftsaktien? (Seminar-Nr. 25-302 A).

Gruß
Martin

von Ines am 29.06.2007, 12:12 Uhr , Kategorie: Rechtsprechung

Und da haben wir es wieder, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Kürzlich habe ich über die Uneinigkeit Deutschlands zum Thema ?Das AGG und die Anwendbarkeit bei Kündigungen? berichtet. Die besteht immer noch. Aber wie ist das denn mit der Anwendbarkeit des Gesetzes bei Einstellungen von neuen Arbeitnehmern? Ja…, das steht klar im AGG drin. Niemand darf bei der Auswahl und Einstellung wegen des Alters benachteiligt werden.


Das wollen aber wiederum anscheinend noch nicht alle in Deutschland glauben. Die Lufthansa ließ sich lieber verklagen, als eine 46jährige Stewardess einzustellen und muss jetzt Schadensersatz in Höhe von 4.000,00 ? zahlen. Die befristet angestellte Stewardess hatte sich auf eine unbefristete Stelle beworben, wurde aber deutlich ?wegen ihres Alters? abgelehnt. Die Fluggesellschaft hatte argumentiert, das wirtschaftliche Risiko krankheitsbedingter Ausfälle sei bei älteren Arbeitnehmern wesentlich höher und dem Unternehmen nicht zumutbar.

Diese Argumentation verstößt laut dem Urteil gegen das seit August vergangenen Jahres geltende AGG. Das wirtschaftliche Risiko möglicher Lohnfortzahlung im Krankheitsfall dürfe bei der Auswahl von Bewerbern nicht zum Maßstab gemacht werden, stellte das Gericht fest. Die Höhe der Entschädigung beträgt drei Monatsgehälter (Arbeitsgericht Frankfurt Az.: 11 Ca 8952/06).

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

Sonja

von Ines am 20.06.2007, 10:42 Uhr , Kategorie: Allgemein

?Eine Kündigung ist kein Rückschlag, sondern die Chance auf einen erfolgreichen Neuanfang.? Diesen Satz habe ich am 14. Juni in einer Pressemitteilung gelesen. Das  musste ich mir erst ein paar Mal durch Kopf, Herz und Nieren gehen lassen, denn für mich ist Arbeitslosigkeit zunächst einmal eins: nämlich eines der größten Probleme unserer Zeit und für den Einzelnen ein persönlicher Schicksalsschlag. Und das sehen auch andere so: Immerhin stehen nach einer repräsentativen Umfrage des Institutes für Management und Wirtschaftsforschung und der DBV-Winterthur bei den Deutschen schwere Krankheiten, Altersarmut und eben auch der Jobverlust ganz oben auf der Sorgenskala. Und die Aussage ?Eine Kündigung ist kein Rückschlag, sondern die Chance auf einen erfolgreichen Neuanfang? berücksichtigt für mich erst einmal nicht die Fragen, die für den Betroffenen existenziell sind: Was ist der Mensch eigentlich ohne Arbeit? Was richtet der Zustand der Arbeitslosigkeit in der Seele an, was an der Gesundheit, im persönlichen Leben?

Aber irgendwie ist, wenn man das soeben gesagte einmal außer Acht lässt, auch etwas Wahres dran, wenn man sagt, eine Kündigung böte beste Chancen auf einen Neuanfang. Denn jetzt ist Zeit zu überlegen ? was will ich als Nächstes, wo geht die Reise hin, was macht mir Spaß, was entspricht meinen Talenten? Jetzt besteht die Möglichkeit, seinen Weg neu zu bestimmen. Vielleicht hat ja der alte Job gar nicht mehr so viel Spaß gemacht und man wollte eigentlich schon lange etwas ganz anderes machen. Aber wer begibt sich aus einem sicheren Job heraus schon in die Ungewissheit? Aber jetzt, jetzt kann man ernsthaft darüber nachdenken….und wer weiß, was für eine erfolgreiche Karriere aus einer solchen Situation entstehen kann.  

Und tatsächlich, wenn man das bedenkt, kann sogar eine Kündigung etwas Positives haben. Auch wenn das auf den ersten Blick nicht so zu sein scheint und andere Dinge sicher zunächst einmal im Vordergrund stehen. Doch wenn die erste Krise überwunden ist, darf man sich auch solche Gedanken machen und das Wichtigste ist, den Mut nicht zu verlieren und die Zuversicht, dass der nächste Job bestimmt kommen wird.

Viele Grüße, Ines 

von Conny am 15.06.2007, 12:52 Uhr , Kategorie: Rechtsprechung

Es ist Freitag Nachmittag und wie jede Woche sind viele Arbeitnehmer in Gedanken gerade vereint: ?Endlich Wochenende!?. Ausgepowert von den Arbeitsanstrengungen der vergangenen Tage ? das kennt wohl jeder. Mehr und mehr sind durch die beruflichen Belastungen auch bereits ?ausgebrannt?, neudeutsch bezeichnet als Burnout-Syndrom.

Betroffene leiden an seelischen und körperlichen Beschwerden ? beginnend mit Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche; gesteigert durch Depressionen, Bluthochdruck und Angstzustände; bis zur totalen Erschöpfung und schließlich dem Zusammenbruch.

Nach Auffassung des Landgerichts Münchens (Az.: 25 O 19798/03) kann das Burnout-Syndrom nun auch zu einer Berufsunfähigkeit führen und damit die Berufsunfähigkeitsversicherung zu Zahlungen verpflichten.
In dem entschiedenen Fall versuchte der Leidtragende zunächst erfolglos, Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung zu erlangen. Doch die Versicherung weigerte sich und die Angelegenheit ging vor Gericht. Schon in der ersten Instanz bekam der Arbeitnehmer recht. Doch die Versicherung wollte sich damit nicht zufrieden geben und legte Berufung ein. Als allerdings die Richter in der zweiten Instanz klar machten, dass sie keine Zweifel an der Richtigkeit des ersten Urteils hätten, zog die Versicherung die Berufung zurück und akzeptierte den ersten Richterspruch. Dieser wurde damit rechtskräftig.

Treffen kann das Burnout-Syndrom jeden. Besonders gefährdet ist, wer viel arbeitet. Wichtig sind hier vorbeugende Maßnahmen, wie sich selbst ausreichend Zeit und Raum zum Regenerieren zu geben.

Ganz in diesem Sinne, verabschiede ich mich ins Wochenende.

Conny

von admin am 04.06.2007, 10:58 Uhr , Kategorie: Allgemein

Das Bundeskabinett hat dem Entwurf einer Verordnung zur Bestimmung der Rentenwerte in der gesetzlichen Rentenversicherung und in der Alterssicherung der Landwirte zugestimmt und damit den Weg zu einer Rentenerhöhung zum 1. Juli 2007 freigemacht.

Dazu erklärt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

Die Renten werden zum 1. Juli 2007 erstmals nach mehreren Jahren wieder steigen können. Mit dem Beschluss der sogenannten Rentenwertbestimmungsverordnung durch das Bundeskabinett werden nach Zustimmung des Bundesrats die gesetzlichen Altersbezüge zur Mitte des Jahres um 0,54 Prozent angehoben – in Ost wie in West.Der sich nach der Erhöhung ergebende, ab dem 1. Juli 2007 maßgebende neue aktuelle Rentenwert wird 26,27 Euro und der neue aktuelle Rentenwert (Ost) 23,09 Euro betragen. Der aktuelle Rentenwert ist Berechnungsgrundlage für die jeweils individuelle Rentenhöhe.

Die Rentenanhebung wird möglich durch die positiven Entwicklungen bei Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Löhnen im Jahr 2006. Pro Jahr fließen durch den Aufschlag 1,2 Milliarden Euro zusätzlich an die 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner hierzulande. Sie profitieren damit vom fortgesetzten Aufschwung in Deutschland.

Die Anpassung der Altersbezüge erfolgt nicht willkürlich, sondern richtet sich nach einer Reihe gesetzlich festgeschriebener Kriterien.

Basis für die Anpassung der Renten ist die Entwicklung der Löhne und Gehälter der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die anpassungsrelevante Lohnentwicklung beträgt 0,98 Prozent in den alten und 0,49 Prozent in den neuen Bundesländern.

Allerdings haben sich 2006 Mehrbelastungen bei den Aufwendungen für die steuerlich geförderte private Altersvorsorge („Riester-Rente“) ergeben, die bei der Rentenwertbestimmung mit 0,5 Prozent auf die Rentnerinnen und Rentner übertragen werden. Daneben wird bei der Anpassung der Renten seit 2005 mit dem Nachhaltigkeitsfaktor auch die Entwicklung des zahlenmäßigen Verhältnisses von Leistungsbeziehern und Beitragszahlern berücksichtigt. In diesem Jahr machen sich die Reformen der vergangenen Jahre, die zu einem Wachstum der Wirtschaft und zu einer steigenden Zahl von Beschäftigten geführt haben, bemerkbar. Aufgrund dieser positiven Entwicklung wirkt der Nachhaltigkeitsfaktor mit knapp plus 0,2 Prozent anpassungssteigernd.

Die Veränderung der aktuellen Rentenwerte hat auch Auswirkungen auf andere Größen und Bereiche der Sozialversicherung. So werden im Rahmen der vom Kabinett gebilligten Verordnung auch Rentenwerte in der Alterssicherung der Landwirte angepasst, die Mindest- und Höchstbeträge des Pflegegeldes der gesetzlichen Unfallversicherung bestimmt sowie der Anpassungsfaktor für die zum 1. Juli 2007 anzupassenden Geldleistungen festgelegt.

In der Alterssicherung der Landwirte beträgt ab dem 1. Juli 2007 der neue allgemeine Rentenwert 12,13 Euro und der neue allgemeine Rentenwert (Ost) 10,66 Euro. Das Pflegegeld der gesetzlichen Unfallversicherung beträgt ab dem 1. Juli 2007 in den alten Bundesländern zwischen 297 Euro und 1.186 Euro monatlich und in den neuen Bundesländern zwischen 257 Euro und 1.029 Euro monatlich. Der Anpassungsfaktor beträgt zum 1. Juli 2007 in den alten Bundesländern 1,0054 und in den neuen Bundesländern ebenfalls 1,0054.

Arne

Ach ja, unser Kollege Farin Urlaub – alias Peter ? wahrscheinlich sitzt er gerade irgendwo am Strand bei 30 Grad im Schatten und genießt sein Dasein bei einem eisgekühlten Caiphi …. und wir hier bei etwa 10 Grad und Regen, da könnte man schon neidisch werden!

Während er sich freut, zur Zeit nicht arbeiten zu müssen, können andere sich freuen, jetzt leichter wieder länger arbeiten zu können. Damit meine ich die Teilzeitkräfte. Das im Jahre 2001 in Kraft getretene Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) gewährt zwar einen Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit. Doch was, wenn beispielsweise die Kinder ?aus dem Gröbsten raus? sind, nicht mehr so viel Fürsorge brauchen und man wieder Vollzeit arbeiten möchte? Gibt es dann eigentlich auch einen Anspruch auf Verlängerung der Arbeitszeit?

Einen richtigen Anspruch wieder mehr Wochenarbeitsstunden zu leisten gibt es leider nicht. Doch wenn ein teilzeitbeschäftigter Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber angezeigt hat, dass er wieder länger arbeiten möchte, muss dieser ihn bevorzugt berücksichtigen, wenn ein geeigneter Arbeitsplatz frei wird (§ 9 TzBfG). Der Arbeitgeber kann stattdessen nicht einfach einen neuen Mitarbeiter einstellen. Dies gilt auch dann, wenn der bislang in Teilzeit beschäftigte Mitarbeiter aufgrund Tarifbindung eine wöchentliche ?Vollarbeitszeit? von 36 Stunden hat und der Arbeitgeber eigentlich ?tariffreie? Mitarbeiter mit 40 Wochenstunden sucht. So sieht es das Bundesarbeitsgericht in einer vor kurzem ergangenen Entscheidung.

ßbrigens, in so einem Fall sollte der Betriebsrat immer an seine 99er Mitwirkungsrechte denken!

Dann bis bald!
Martin

von Peter am 25.05.2007, 10:27 Uhr , Kategorie: Allgemein

Mal so unter uns Arbeitnehmer,

April, Mai, Juni sind schon schöne Monate. Nicht nur weil der Hochsommer mittlerweile schon zu Ostern beginnt (Okay, Klimawandel ist doof aber grillen im April ist schon nett.) und auch nicht, weil die Bundesliga in die heiße Phase geht (Okay, auf´m 4. Platz festgenagelt zu sein ist nicht garade heiß aber es sind ja nicht alle Bayern Fans.), nein, ich meine wegen der Ich-verbinde-ein-Wochenende-mit-einem-Feiertag-Tage, auch Brückentage genannt. 30.April (hach!), 18.Mai (oh ja!), 8.Juni (seufz!): minimaler Einsatz (einen Urlaubstag) und maximale Erholung (vier Tage frei), wenn das Wetter nicht eh schon so schön und die Bundesliga gerade so spannend wäre, könnte man glatt mal einen 29 Euro Kurztripp nach Malle buchen (Aber wenn das alle machen, fängt der Sommer bald im Februar an.).

Nä, dat Leben is schon mächtich schön. Es soll aber auch gierige, fast unverschämte Arbeitnehmer geben, denen reicht der Tausch eins zu vier nicht, die tauschen acht zu 16 und haben ab Heute zwei Wochen frei.

Also, bis zum 11.Juni 🙂

Euer Farin Urlaub (alias Peter)