von Sonja am 26.03.2007, 13:39 Uhr , Kategorie: Allgemein

Guten Tag,

wie fühlen Sie sich denn heute? Ich meine die Frage ernst! Wie geht es Ihnen denn, nachdem Sie wiedermal einer Stunde Schlaf beraubt wurden?Bereits seit 1980, dem Jahr, in welchem das „Gesetz über die Zeitbestimmung-Zeitgesetz“ in Kraft trat, beginnt das Frühjahr mit dem Stundenklau. Und ohne weiteres Zutun sind wir damit dann auch alle gleich eine Stunde älter. Oder anders: Sollten Sie in den nächsten Monaten Geburtstag feiern, denken Sie daran: Ihr Geburtstags-Tag beginnt jetzt eigentlich erst um 1.00 Uhr und endet auch entsprechend spät!

Aber nicht nur das! Vielen Menschen, inklusive meiner Person, macht die Umstellung auf  Sommerzeit zu schaffen. Ich bin in der Phase der Umgewöhnung (welche mindestens 1 Woche dauert) müde, langsam und misslaunig. Anderen scheint es allerdings noch viel schlechter zu gehen. So soll der gestörte Biorhythmus gerade bei älteren Menschen und Kindern zu Schlafstörungen führen. Konzentrationsschwäche, Herzrhythmusstörungen, erhöhte Unfallzahlen und Notarzteinsätze sollen ebenfalls auf das Konto der Zeitverkürzung gehen.   

Tja, und das alles nehmen wir auf uns, obwohl nicht einmal bewiesen ist, dass die Anpassung der Uhren an die Hell-/Dunkelphasen des Tages die erhoffte Energieeinsparung bringt! Genau dies wird jetzt aber untersucht. Die „EU-Kommission zu den Auswirkungen der Sommerzeit“ soll zum Ende diesen Jahres ihren Abschlussbericht  vorlegen und dann? … Keine Ahnung! … Wie ich am Wochenende lesen durfte, könnte die EU dann theoretisch die Sommerzeit zur „Normalzeit“ deklarieren. Damit wäre die Stunde, welche man uns bisher am letzten Oktoberwochenende wiederschenkte, ganz weg!

Eine schreckliche Vorstellung wie ich finde!   

Und sagen Sie jetzt nicht, es gäbe Schlimmeres. Ich weiß das!! Aber für diese Argumentation bin ich frühestens in einer Woche zugänglich, nämlich dann, wenn sich Körper und Geist langsam mit der Zeitverschiebung abgefunden haben.In diesem Sinne wünsche ich insbesondere allen Gleichgesinnten ein fröhliches Frühlingserwachen, auch wenn sich das mit dem „Erwachen“ beim Ein oder Anderen die nächten Tage noch etwas hinzieht… Ihre Sonja


 

 

 

von Caroline am 20.03.2007, 14:11 Uhr , Kategorie: Allgemein

Wusstet Ihr eigentlich, dass der heutige Tag, unter dem Motto ?Weltgeschichtentag“ steht? Mir war das neu und ich bin immer wieder überrascht was für ?besondere“ Tage das Jahr bereithält.Der 20. März ist somit der Kunst des Erzählens gewidmet ? mit dem Ziel, Geschichten mitzuteilen und sich am Reichtum der Sprache und der Bilder zu erfreuen. Und da ich Euch auch erfreuen möchte :-) erzähle ich Euch eine wahre ifb Geschichte. Bei uns gibt es nämlich etwas Neues und zwar Podcast von unserer Fachtagung „Der familienfreundliche Betrieb“. Hier könnt Ihr Euch mit Bild und Ton die Quintessenzen der Vorträge unserer Gastredner anhören und zugleich ansehen. – http://www.fachtagung.ifb.de/

Viel Spass beim Anschauen
Caroline

P.S. Wie findet Ihr`s?   

 

 

 

 

 

von Peter am 13.02.2007, 10:01 Uhr , Kategorie: Allgemein

Liebe BR-Kollegen und Kolleginnen,

laut einer Studie des Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zahlen Unternehmen mit Betriebsrat durchschnittlich 10% mehr Lohn als Firmen ohne BR.
 
Ein Vergleich von 8.500 Betrieben zeigt, dass Beschäftige in Unternehmen mit Betriebsrat deutlich höhere Einkommen als ihre Kollegen beziehen. Das liege vor allem an der höheren Produktivität in diesen Unternehmen.   

Ferner sei bei Betrieben mit Betriebsrat der Abstand zwischen den einzelnen Lohngruppen geringer. Insbesondere Beschäftigten im unteren Einkommensbereich würde ein Betriebsrat zugute kommen.

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass Betriebsräte auch die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen verringern. Frauen mit niedrigerem Einkommen würden demnach am stärksten von einem Betriebsrat profitieren.

Ich wollte Euch damit nur mal sagen: Ihr macht ein echt guten Job!

Peter (auch BR 🙂 )

von Conny am 15.01.2007, 18:40 Uhr , Kategorie: Allgemein

Zwei Wochen ist das neue Jahr nun schon wieder alt. Zwei Wochen, in denen wir Zeit hatten, unsere neuen Vorsätze zu verwirklichen.

Wie sieht es damit bei Ihnen aus? Haben Sie Ihren guten Absichten schon Taten folgen lassen? Haben Sie vielleicht Ihren Konsum an Schokolade, Fruchtgummi und Co. drastisch reduziert oder gar eingestellt? So zu sagen die derzeitig warme Brise bereits für eine vorgezogene Frühjahrsdiät genutzt?
Oder waren Sie schon sportlich aktiv(er)? Leben Sie gesünder? Sind Sie pünktlicher oder ordentlicher geworden? Lachen Sie mehr und ärgern sich weniger?

Wer jetzt innerlich einmal genickt hat, der kann sich glücklich schätzen. Bei wem dagegen alles beim Alten blieb, der sei beruhigt. Denn meine guten Vorsätze haben auch noch nicht zu neuen Taten gefunden. Und wie heißt es so schön: Geteiltes Leid ist halbes Leid 😉

Conny

von Ines am 02.01.2007, 15:57 Uhr , Kategorie: Allgemein

Wussten Sie eigentlich, dass wir uns letztes Jahr im ?Jahr der Mobilität? der Arbeitnehmer befunden haben? Diesen Titel hat die Europäische Kommission dem Jahr 2006 gegeben, um die Durchlässigkeit der Arbeitsmärkte zu verbessern. Aber ob nun das Jahr 2006 vorbei ist oder nicht, an dem Anspruch der Arbeitgeber ändert sich nichts: Tatsächlich wird von Arbeitnehmern oft ganz selbstverständlich erwartet, dass sie für das Unternehmen bzw. für einen neuen Job immer und überallhin umziehen. Wer nicht zum Umzug bereit ist, gilt sogar als unmotiviert und unflexibel.

Angeblich hängt sogar der künftige Wohlstand Europas von der Fähigkeit der europäischen Arbeitnehmer ab, auf Veränderungen zu reagieren und sich ihnen anzupassen. Wer schon einmal den Arbeitsplatz gewechselt hat (berufliche Mobilität) oder in eine andere Region oder ein anderes Land umgezogen ist (örtliche Mobilität), dem fällt es in der Regel leichter, neue Kenntnisse zu erwerben und sich veränderten Arbeitsbedingungen anzupassen. Da in bestimmten Regionen oder Branchen Europas Fachkräftemangel besteht, in anderen aber freie Stellen fehlen, ist die Fähigkeit der Arbeitnehmer zur Weiterbildung und zur Anpassung an neue Anforderungen wichtiger denn je.

Natürlich ist die Mobilität nicht nur gut für die Wirtschaft, sondern auch gut für die Karriere und die Weiterentwicklung des Arbeitnehmers. Aber das Ganze hat auch seine Schattenseiten: Welche Folgen ein oder sogar mehrere Ortswechsel haben können, steht leider selten zur Diskussion. Tatsächlich bedeutet aber für die meisten Arbeitnehmer, die Heimat, sei es nun die Stadt oder sogar das Land, zu verlassen, eine große Herausforderung.  Es hat sich gezeigt, dass sie vor allem mit praktischen Problemen wie Unterbringung, Sprache, Umgangsformen und Arbeitssuche für Partner und psychologischen Belastungen, die so ein Neuanfang mit sich bringen kann, zu kämpfen haben. Gibt es in Deutschland eigentlich so etwas wie Mobilitätsförderung, die dem Arbeitnehmer bei der ßberwindung dieser vielen Hürden helfen oder wird vom Arbeitnehmer einfach nur verlangt, dass er den Wechsel vornimmt, egal um welchen Preis?

Einen guten Start ins neue Jahr wünscht Ines

von Martin am 08.12.2006, 13:45 Uhr , Kategorie: Allgemein

Vor ein paar Tagen wurde die Rente mit 67 beschlossen. Voll trifft es diejenigen Arbeitnehmer, die Geburtsjahrgang 1964 und jünger sind. Sie können erst mit 67 ohne Abschläge in den wohlverdienten Ruhestand. Aber auch die ab 1947 Geborenen kommen nicht ungeschoren davon. Bei ihnen wird das Renteneintrittsalter stufenweise erhöht. Pro späterem Geburtsjahr gibt es – gerechnet ab Jahrgang 1947 – 1 Monat beim Renteneintritt drauf. So kann beispielsweise ein im Jahre 1957 geborener Arbeitnehmer erst mit 65 Jahren und 11 Monaten in die Altersrente gehen, will er keine finanziellen Einbußen bei der Rentenhöhe hinnehmen. 

Aber – können oder wollen wir wirklich alle so lange arbeiten? Was, wenn der Körper einfach nicht mehr mitmacht oder ganz einfach die Motivation fehlt? 

Hier sind auch Sie als Betriebsrat gefragt. Eine Sache, über die es sich nachzudenken lohnt, ist, ob im Betrieb nicht ein sog. Lebensarbeitszeitkonto eingeführt werden sollte. Auf ein solches Lebensarbeitszeitkonto kann der Arbeitnehmer während seiner Berufstätigkeit Guthaben einzahlen – entweder in Form von ßberstunden, die auf dem normalen Gleitzeitkonto aufgelaufen sind oder auch durch Sonderzahlungen, die in Arbeitszeit umgewandelt und dem Konto gutgeschrieben werden.

Dieses angesparte Zeitguthaben kann der Arbeitnehmer dann für eine frühere Beendigung seines Erwerbslebens nutzen. Ein vernünftiger Ansatz, oder? 

ßbrigens, falls Sie mehr zu Lebensarbeitszeitkonten erfahren möchten, besuchen Sie doch unser Seminar ?Langzeit- und Lebensarbeitszeitkonto? (Seminar-Nr. 23-701A). Sie werden sehen, es lohnt sich!

Martin 

von Conny am 30.11.2006, 09:52 Uhr , Kategorie: Allgemein

Der erste Advent steht vor der Tür. Für viele rückt der Weihnachtsurlaub immer näher. Andere haben dagegen jetzt mehr zu tun als sonst im Jahr. Von ?stader Zeit?, wie wir hier in Bayern sagen, ist also nicht überall die Rede. Wie sieht es damit in Ihrem Betrieb aus? Beginnt bei Ihnen nun die besinnliche und ruhige Zeit des Jahres? Oder geht es jetzt erst richtig los?

Wir beim ifb leiten jedenfalls heute wie jedes Jahr die Weihnachtszeit mit dem Aufstellen und Schmücken eines Weihnachtsbaumes ein. Denn ob viel oder wenig Arbeit, einen Hauch von Weihnacht wollen wir nicht missen.

Conny

von Peter am 24.11.2006, 16:52 Uhr , Kategorie: Allgemein

Manchmal zwingt uns die Politik schnell zu reagieren. So ist bekannt geworden, dass das Kabinett voraussichtlich am 29.11.2006 oder 06.12.06 den Gesetzentwurf zur aktuellen Rentenreform verabschiedet. Dieses Datum ist dann der Stichtag für den Vertrauensschutz bei der Altersteilzeit. Diesen Stichtag, sollte man also nicht verpassen. Um allen interessierten Betriebsräten schnell die wichtigsten Informationen zukommen zu lassen, haben wir zusammen mit Herrn Stephan Rittweger, Richter am Bayerischen Landessozialgericht, in dieser Woche kurzentschlossen ein Seminar mit den wichtigsten Informationen und Handlungsanleitungen durchgeführt. Aber auch für all diejenigen die keine Zeit hatten die Infoveranstaltung des ifb zu besuchen, haben wir die wichtigsten Hintergrundinformationen und Seminarunterlagen auf unser Internetseite zusammengestellt.

ßbrigens: Seit 03.11.06 ist es amtlich! Das Elterngeld kommt. Der Bundesrat hat dem Gesetz zugestimmt und somit hat das neue Elterngeld alle parlamentarischen Hürden genommen. Wer sich über die neue Rechtslage informieren möchte, ist auf unserem Tagesseminare zu dem Thema genau richtig.

Caroline

von Ines am 13.11.2006, 09:58 Uhr , Kategorie: Allgemein

Er ist ausgeglichen, freundlich, immer gut gelaunt und treu, der neue Kollege im Büro ? nur leider riecht er manchmal etwas streng. Aber das macht nichts, wir verzeihen ihm das ob seiner sonstigen guten Eigenschaften. Nein, nein, keine Angst, jetzt kommen keine Ratschläge, wie ihr euren Kollegen dezente Tipps zur Körperhygiene geben könnt. Denn der neue Kollege würde euch eh nicht verstehen, er ist nämlich ? ein Hund. Ein Hund im Büro, wo kommen wir denn da hin, wird nun der ein oder andere denken. Tatsächlich sind in den USA (wo sonst!) Haustiere im Büro in jeder fünften Firma willkommen. In Deutschland (wo sonst!) ist man Tieren am Arbeitsplatz gegenüber doch recht skeptisch bzw. in den meisten Unternehmen sind sie sogar verboten. Dabei soll laut einer amerikanischen Studie die Anwesenheit von Tieren dabei helfen, mit Stress besser fertig zu werden. Außerdem soll es sich positiv auf das Betriebsklima auswirken, kreativitäts- und produktivitätssteigernd sein.  Ein gelegentlich aufmunterndes Wuff hält dazu angeblich auch noch den im Arbeitsleben so oft gefährdeten Seelenfrieden aufrecht. Irgendwie kann man sich auch gut vorstellen, dass die Stimmung während einer Betriebsratssitzung vielleicht nicht ganz so angespannt ist, wenn unter dem Tisch ein Hund vor sich hin schnarcht und ab und zu mal an den passenden Stellen ein Stöhnen oder Seufzen von sich gibt. 
Aber viele Menschen reagieren auch zunehmend allergisch gegen Tierhaare oder haben ganz einfach Angst vor Hunden, egal ob groß oder klein. Muss man hier den Einzelnen nicht mehr berücksichtigen als das Betriebsklima und die steigende Produktivität? Wie soll man das alles unter einen Hut bekommen? Klar, für viele wäre das Leben wesentlich einfacher und entspannter, wenn sie ihr Tier mit zur Arbeit nehmen könnten. Und zahlreiche Kollegen im Betrieb finden das sicher spaßig und angenehm.  Aber ist der Hund erst mal im Haus, niest der Allergiker, auch wenn er zwei Stockwerke höher sitzt. Oder eine ängstliche Kollegin, traut sich nicht mal mehr zur Toilette, weil sie befürchtet, dem haarigen Genossen irgendwo im Haus zu begegnen. Kann eigentlich nicht sein, oder? Was meint ihr?
Liebe Grüße und Wuff

Ines

von Peter am 07.11.2006, 16:43 Uhr , Kategorie: Allgemein

„Was ist gute Arbeit?“, dies wurden 1.600 Büroangestellt von der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) gefragt und heraus kam:

91 Prozent – das verlässliche Einkommen spielt die größte Rolle
88 Prozent – die Arbeit soll vor allem Spaß machen
83 Prozent –  es ist ausgesprochen wichtig, vom Chef „als Mensch“ behandelt zu werden (leider können nur 53 Prozent den Führungsstil des Chefs tatsächlich als „respektvoll und wertschätzend“ bezeichnen ab immer hin 83 Prozent erleben im Betrieb Hilfe und Unterstützung durch die Kollegen)

Was ist denn für Euch das wichtigste Kriterium für eine gute Arbeit? Also meines ist … hmm … grübel … Spaß an der Arbeit (was aber nicht heißen soll, dass das Geld nicht pünktlich auf dem Konto sein sollte und ich mich gerne schlecht behandeln lassen würde).

Oder ist Euch gar etwas ganz anderes am allerallerwichtigsten?

Ich bin gespannt

Euer Peter