von admin am 02.10.2006, 08:55 Uhr , Kategorie: Allgemein

Ab 2007 ist auch für Internet-PCs eine Rundfunkgebühr fällig. Nach dem Willen der ARD-Intendanten sollen Besitzer eines internetfähigen PCs oder UMTS-Handys 5,52 Euro pro Monat zahlen, falls sie nicht bereits ein Empfangsgerät angemeldet haben. Auswirkungen hätte dies insbesondere für Unternehmer.

Die endgültige Entscheidung über die Höhe der Rundfunkgebühren müssen allerdings die Bundesländer in den kommenden Wochen treffen. Zuvor war auch über eine Gebühr in Höhe der Fernseh-Gebühr (17,03) diskutiert worden. Nicht betroffen von der Neuregelung sollen Privathaushalte sein, die bereits für Fernseher oder Radio eine Gebühr entrichten. Jedoch sollen Unternehmer, die bislang keine GEZ-Gebühr für ihre Büros zahlen, oder Selbständige für ihren gewerblich genutzten Heim-Computer zahlen.

Für eine Neuregelung des Gebührensystems der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten hat sich unterdessen der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) ausgesprochen. Nach dessen Auffassung sollte, statt neue Abgaben zu erfinden, eine pauschale allgemeine Medienabgabe eingeführt werden.

Arne 

 

von Ines am 26.09.2006, 10:31 Uhr , Kategorie: Allgemein

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie mürrisch viele Menschen morgens auf dem Weg zu Arbeit aussehen? Kein Wunder: Es sieht so aus, als seien nur wenige Deutsche mit ihrem Beruf wirklich zufrieden. Glaubt man einer aktuellen Umfrage der Meinungsforschungsfirma Gallup, engagieren sich nur noch 19 % für ihre Arbeit, 68 % haben eine ?geringe emotionale Bindung an ihren Beruf?, 13% gar keine. Doch woran liegt das? Berufliche Entscheidungen werden oft aus Vernunft oder einfach zufällig getroffen. So beginnen viele eine Ausbildung und geraten auf einen Berufsweg, mit dem sie oft unzufrieden sind. Das Gehalt scheint dann vor allem eine Art Schmerzensgeld zu sein.
Doch solche falsche Weichenstellungen können auch korrigiert werden. Natürlich ist es einfacherer, sicherer und auch mehr als gut nachvollziehbar, auf scheinbar Bewährtes zu setzen und so lange wie möglich auf eingefahrenen Gleisen zu fahren. Die Perspektiven sind ja heutzutage alles andere als rosig.  Aber vielleicht lohnt es sich doch einmal darüber nachzudenken, was wir eigentlich wirklich wollen. Wir verbringen so viel Zeit auf der Arbeit, und meistens nehmen wir sie auch noch mit nach Hause ? ob nur in Gedanken oder tatsächlich. Wenn wir Tag für Tag und Jahr für Jahr diese Unzufriedenheit in uns haben, dann kann das irgendwann auch Folgen für unsere Gesundheit haben. Es ist jedenfalls nie zu spät, etwas zu ändern, wenn man Mut, Selbstvertrauen und Konsequenz mitbringt. Klar, das Umfeld, die Finanzen ….alles muss irgendwie stimmen. Aber ich denke, wenn man wirklich den festen Willen hat, dann wird es irgendwie klappen.

Viel Glück – Ines

von Peter am 22.09.2006, 11:59 Uhr , Kategorie: ifb intern

Heute ist Betriebsfest,

ab 16:30 Uhr werden wir fast alle vom ifb das Hoch Klaus (Die Namengleichheit mit unserem Geschäftsführer Klaus Hanke sind rein zufällig – „grübel, grübel“ – glaube ich jedenfalls aber beim ifb weiß man nie, hier wird auf jede Kleinigkeit bei der Organisation Wert gelegt.) genießen, das Fass anstechen, den Grill anschmeißen und die Musik aufdrehen. Wir werden uns mal wieder Zeit für private Gespäche nehmen, die im Arbeitsalltag oft fehlt und wir werden unsere Work-Life-Balance mal wieder mehr auf dem zweiten Wort betonen.

Ich hoffe Ihr habt auch alle ein herrliches sonniges Spätsommerwochenende vor Euch. Genießt es, denn in den Geschäften gibt es schon Lebkuchen (Hey, bald ist Weihnachtsfeier!).

Wie und was feiert Ihr eigentlich so im Betrieb?

Euer (wie immer neugieriger)

Peter

von Peter am 13.09.2006, 13:43 Uhr , Kategorie: Allgemein

Wie wird die Zeit dazwischen überbrückt. Das Kabinett hat hierfür heute die Initiative 50plus beschlossen. Folgende Instrument sollen Menschen ab 50 Jahren ins Erwerbsleben helfen bzw. ihren Verbleib dort zu sichern:

  1. ßltere Arbeitslose, die eine Beschäftigung mit einem niedrigeren Nettoentgelt als vor ihrer Arbeitslosigkeit aufnehmen, bekommen einen teilweisen Ausgleich für die Lohneinbußen.
  2. Arbeitgeber, die ältere Arbeitnehmer einstellen, können einen neu gestalteten Eingliederungszuschuss zum Lohn erhalten.
  3. Befristungen für Beschäftigte ab 52 Jahren werden erleichtert.
  4. Die Rahmenbedingungen für die berufliche Weiterbildung werden verbessert und Anreize für die Inanspruchnahme von Qualifizierungsmaßnahmen geschaffen.

Was ist Eure Meinung hierzu? Bringt dies etwas?

Euer noch unschlüssiger

Peter – es sind noch 12 Jahre, dann bin ich auch alt 🙁

von admin am 12.09.2006, 12:41 Uhr , Kategorie: Allgemein

Lange haben Politiker um die größte Verfassungsänderung seit 1949 gerungen: Nun ist die Föderalismusreform in Kraft: Die Macht zwischen Bund und Ländern in Deutschland ist seit September an neu verteilt. Es ist der größte Verfassungsumbau mit 21 Grundgesetzänderungen. Die ßnderungen wurden im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und gelten seit 01. September an. Der Bundestag sowie die Länderparlamente wurden gestärkt. Der Bundesrat büßt an Macht ein, da die Länderkammer durch eine Reduzierung der zustimmungspflichtigen Gesetze an Blockade-Möglichkeiten verliert. Die Quote der Bundesgesetze, zu dem der Bundesrat „Ja“ sagen muss, soll von 60 Prozent auf 30 bis 40 Prozent sinken. Dafür werden Bundestag und Länderparlamente gestärkt, weil sie bei mehr Gesetzen als bisher das letzte Wort haben. Die neuen Regeln sollen die Gesetzgebungsverfahren beschleunigen. Der Vermittlungsausschuss zwischen Bundestag und Bundesrat, in dem in der Vergangenheit viele Entscheidungen hinter verschlossenen Türen fielen, verliert an Bedeutung. Erstmals wird im Grundgesetz das Recht der Länder festgeschrieben, von der Gesetzgebung des Bundes abzuweichen. Dies soll zu mehr „Wettbewerbsföderalismus“ führen.

 

Arne

von Martin am 05.09.2006, 13:57 Uhr , Kategorie: Allgemein

Kombilohn, Mindestlohn, Initiative 50plus ? alles Dinge mit arbeitsmarktpolitischer Relevanz, die in Kürze umgesetzt werden sollen.

Zu dieser Runde gesellt sich nun wieder ein alter Bekannter, um den es in letzter Zeit ziemlich ruhig geworden war ? der Kündigungsschutz oder besser gesagt, die ßnderung desselben.

 

Entbrennt die Diskussion darüber nun aufs Neue?   

 

Im Koalitionsvertrag hatten CDU und SPD vereinbart, die Probezeit bzw. Wartezeit von 6 auf 24 Monate zu verlängern und im Gegenzug dafür die sachgrundlose Befristung von Arbeitsverhältnissen abzuschaffen. Nach heftiger Kritik von Seiten des Koalitionspartners, zum Teil aber auch von Seiten der Wirtschaft, war Bundeskanzlerin Angela Merkel in dieser Sache deutlich zurückgerudert und hatte verkündet, es müsse erst mal geprüft werden, ob uns die ßnderung des Kündigungsschutzes weiterbringe oder es besser sei, mit dem jetzigen Status quo zu leben. Auch war plötzlich nicht mehr die Rede von einer Umsetzung bis 2007, sondern lediglich noch im Rahmen dieser Legislaturperiode.

 

Meiner Meinung nach war die Sache damit ? zumindest für (sehr) lange Zeit ? erst mal vom Tisch. Doch was lese ich heute in der Tageszeitung? Die ßnderung des Kündigungsschutzes soll nun doch noch umgesetzt werden, zumindest wenn es nach der CDU geht. Jedoch bemerkt man bei genauerem Lesen des Artikels, dass dies auch innerhalb der CDU nicht unumstritten ist …  

Naja, mal sehen, was kommt. Vielleicht handelt es sich dabei ja auch nur um eine Meldung am Ende des Sommerlochs.

 

Wie ist Ihre Meinung hierzu? Müssen wir mit einer ßnderung des Kündigungsschutzes noch in dieser Legislaturperiode rechnen?

 

Martin

 

 

von Martin am 24.08.2006, 12:40 Uhr , Kategorie: Allgemein

Das sog. Entsendegesetz verpflichtet Arbeitgeber im In- und Ausland, bestimmte Mindestlöhne zu zahlen sowie bestimmte Sozialstandards einzuhalten. Bislang gilt es nur für die Bauwirtschaft. Nun soll es auch für Arbeitnehmer im Bereich Gebäudereinigung Anwendung finden ? so lautet zumindest ein Beschluss des Bundeskabinetts von gestern.

Doch was soll man von gesetzlichen Mindestlöhnen halten? Sind sie nur ein weiterer Schritt in Richtung noch mehr Gesetze statt Deregulierung? Gar eine Aushöhlung der Tarifautonomie? Oder – ist dieses Gesetz ein sinnvoller Schutz gegen Billigarbeitskräfte aus dem Osten und der richtige Weg zur Sicherung von angemessenen Löhnen?  

Was meinen Sie dazu?  

Martin

von Conny am 23.08.2006, 17:38 Uhr , Kategorie: Allgemein

Die Arbeit von Männern ist mehr wert als die von Frauen. So scheint es zumindest, wenn man sich die Gehaltsstatistiken ansieht. Darin steht immer noch: Frauen verdienen im Schnitt weniger als Männer. Warum ist das so? Bieten uns die Arbeitgeber nur geringere Löhne an? Sind wir ungeschickter in Gehaltsverhandlungen und knicken schneller ein als unsere männlichen Kollegen? Sind wir einfach nur genügsamer? Oder ist unsere Arbeit gar tatsächlich weniger wert?
Was halten Sie davon? Haben wir Frauen das verdient?

Ein lohnendes Thema, denn wie heißt es so schön: Geld regiert die Welt.

Conny

von Peter am 17.08.2006, 14:42 Uhr , Kategorie: Allgemein

Eine Umfrage des Personaldienstleisters Randstad im Auftrag des Handelsblatts unter 304 Personalentscheidern hat folgendes ergeben:

  • Raucher, die während der Arbeit Zigarettenpausen machen, müssen diese Zeit in jedem fünften Unternehmen (21,4 Prozent) in Deutschland nacharbeiten.
  • In 34,5 Prozent der Unternehmen müssen die Raucher vor die Tür.
  • 14 Prozent der Firmen sind Raucherparadiese, in denen überall gequalmt werden darf.
  • 60,2 Prozent der Unternehmen haben für ihre rauchenden Mitarbeiter spezielle Aufenthaltsräume eingerichtet.

Und wie ist es bei Euch? Wir gehören zu den 21,4 und zu den 34,5 Prozent.

Peter

von Peter am 09.08.2006, 13:17 Uhr , Kategorie: Allgemein

Aus einer Langzeitstudie der Universität Hohenheim geht unter anderem hervor, dass der Produktivitätsverlust durch Fußball-Tratsch von Arbeitnehmern während der WM auf etwa 0,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) geschätzt wird. Die Befragten hätten nach eigener Darstellung die Arbeit an jedem Tag während der WM im Durchschnitt rund 15 Minuten schleifen lassen, ohne dass diese Zeit in irgendeiner Form nachgeholt wurde. Diese ?Delle? im BIP wurde aber durch einen um 4,7 Milliarden Euro erhöhten Konsum ? insbesondere von Fan-Artikel und Getränken ? mehr als ausgeglichen.

(Nicht ganz ernst gemeinte) Anmerkungen ;o)
1. Das wäre eine Schlagzeile für die Bild-Zeitung ? Faule Arbeitnehmer versaufen Lohn im Deutschlandtrikot!
2. Dem Bruttoinlandsprodukt ist es egal, ob es durch Arbeit oder Trinken erhöht wird.
3. Dafür haben die Arbeitnehmer aber in der übrigen Zeit aber sicher gearbeitet wie die Weltmeister.

 Peter