von Ines am 13.11.2006, 09:58 Uhr , Kategorie: Allgemein

Er ist ausgeglichen, freundlich, immer gut gelaunt und treu, der neue Kollege im Büro ? nur leider riecht er manchmal etwas streng. Aber das macht nichts, wir verzeihen ihm das ob seiner sonstigen guten Eigenschaften. Nein, nein, keine Angst, jetzt kommen keine Ratschläge, wie ihr euren Kollegen dezente Tipps zur Körperhygiene geben könnt. Denn der neue Kollege würde euch eh nicht verstehen, er ist nämlich ? ein Hund. Ein Hund im Büro, wo kommen wir denn da hin, wird nun der ein oder andere denken. Tatsächlich sind in den USA (wo sonst!) Haustiere im Büro in jeder fünften Firma willkommen. In Deutschland (wo sonst!) ist man Tieren am Arbeitsplatz gegenüber doch recht skeptisch bzw. in den meisten Unternehmen sind sie sogar verboten. Dabei soll laut einer amerikanischen Studie die Anwesenheit von Tieren dabei helfen, mit Stress besser fertig zu werden. Außerdem soll es sich positiv auf das Betriebsklima auswirken, kreativitäts- und produktivitätssteigernd sein.  Ein gelegentlich aufmunterndes Wuff hält dazu angeblich auch noch den im Arbeitsleben so oft gefährdeten Seelenfrieden aufrecht. Irgendwie kann man sich auch gut vorstellen, dass die Stimmung während einer Betriebsratssitzung vielleicht nicht ganz so angespannt ist, wenn unter dem Tisch ein Hund vor sich hin schnarcht und ab und zu mal an den passenden Stellen ein Stöhnen oder Seufzen von sich gibt. 
Aber viele Menschen reagieren auch zunehmend allergisch gegen Tierhaare oder haben ganz einfach Angst vor Hunden, egal ob groß oder klein. Muss man hier den Einzelnen nicht mehr berücksichtigen als das Betriebsklima und die steigende Produktivität? Wie soll man das alles unter einen Hut bekommen? Klar, für viele wäre das Leben wesentlich einfacher und entspannter, wenn sie ihr Tier mit zur Arbeit nehmen könnten. Und zahlreiche Kollegen im Betrieb finden das sicher spaßig und angenehm.  Aber ist der Hund erst mal im Haus, niest der Allergiker, auch wenn er zwei Stockwerke höher sitzt. Oder eine ängstliche Kollegin, traut sich nicht mal mehr zur Toilette, weil sie befürchtet, dem haarigen Genossen irgendwo im Haus zu begegnen. Kann eigentlich nicht sein, oder? Was meint ihr?
Liebe Grüße und Wuff

Ines

von Peter am 07.11.2006, 16:43 Uhr , Kategorie: Allgemein

„Was ist gute Arbeit?“, dies wurden 1.600 Büroangestellt von der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) gefragt und heraus kam:

91 Prozent – das verlässliche Einkommen spielt die größte Rolle
88 Prozent – die Arbeit soll vor allem Spaß machen
83 Prozent –  es ist ausgesprochen wichtig, vom Chef „als Mensch“ behandelt zu werden (leider können nur 53 Prozent den Führungsstil des Chefs tatsächlich als „respektvoll und wertschätzend“ bezeichnen ab immer hin 83 Prozent erleben im Betrieb Hilfe und Unterstützung durch die Kollegen)

Was ist denn für Euch das wichtigste Kriterium für eine gute Arbeit? Also meines ist … hmm … grübel … Spaß an der Arbeit (was aber nicht heißen soll, dass das Geld nicht pünktlich auf dem Konto sein sollte und ich mich gerne schlecht behandeln lassen würde).

Oder ist Euch gar etwas ganz anderes am allerallerwichtigsten?

Ich bin gespannt

Euer Peter

von Conny am 30.10.2006, 10:07 Uhr , Kategorie: Allgemein

Seit dem vergangenen Wochenende befinden wir uns wieder offiziell in der Winterzeit. Zu verdanken haben wir das dem deutschen Zeitgesetz. Ob diese staatlich vorgeschriebene Zeitumstellung ein Segen oder vielmehr ein ßrgernis ist, wird viel diskutiert. Dagegen wird immer wieder die zum Teil sehr schwierige Umgewöhnung für den Einzelnen angeführt. Denn, obwohl wir uns jetzt wieder in der ?Normalzeit? befinden, kam so manchem die Stunde mehr gar nicht so normal vor.

Geht es Ihnen genauso? Dann weiß ich genau das richtige für Sie: Nehmen Sie sich eine Auszeit! Wann? Natürlich morgen Abend, denn Halloween steht vor der Tür! Dann können Sie der Realität für ein paar Stunden entfliehen. Als Zeitgeist verkleidet gehen Sie sicher mit der Zeit. Wenn Sie dann noch zu unchristlicher Zeit nach Hause gehen, ist die kleine Zeitumstellung vom Wochenende schon längst vergessen. 

Conny 

 

von Peter am 26.10.2006, 13:15 Uhr , Kategorie: Allgemein

Im Zuge der Liberalisierung der Ladenschlusszeiten will der deutsche Einzelhandel die Zuschläge für die Arbeitszeit nach 18:30 Uhr abschaffen.

Zwischen 18.30 Uhr und 20.00 Uhr erhalten Angestellte von tarifgebundenen Unternehmen derzeit eine Zeitgutschrift von 20 % – pro gearbeiteter Stunde also zwölf Minuten. Nach 20.00 Uhr belaufen sich die Extravergütungen nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di auf 50 %. Sie können wahlweise als Freizeitausgleich genommen oder ausgezahlt werden.

Was ist Ihre Meinung? Sind diese Zuschläge noch zeitgemäß? Oder ist ein Umdenken erforderlich, da die Zuschläge aus einer Zeit stammen, in der die Läden regulär um 18:30 Uhr geschlossen wurden und in anderen Bereichen Zuschläge auch erst ab 20:00 Uhr bezahlt werden.

ßber zahlreiche Kommentare freue ich mich!

Caroline

von Martin am 10.10.2006, 12:14 Uhr , Kategorie: Hotline

Befristete Arbeitsverträge können höchstens dreimal verlängert werden. Das gilt zumindest für diejenigen Arbeitnehmer, die ohne einen konkreten Sachgrund befristet werden ? also beispielsweise nicht für diejenigen, die zur Vertretung eines anderen kranken Arbeitnehmers eingestellt wurden. So sagt es § 14 Abs. 2 Satz 1 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG).  

Die Betonung liegt hierbei auf ?verlängert?. Denn unter ?Verlängerung? versteht die Rechtsprechung die Fortführung des Arbeitsverhältnisses unter denselben Arbeitbedingungen. Ist nun der befristet beschäftigte Arbeitnehmer clever und handelt er bei der Vertragsverlängerung gleichzeitig ein höheres Gehalt heraus, und seien es nur 50 Cent, so ist es keine Verlängerung, sondern der Abschluss eines neuen Arbeitsvertrags.     

Und jetzt kommt der Clou: Dieses neue Arbeitsverhältnis ist nun nicht mehr befristet, sondern unbefristet. Denn ohne Sachgrund kann ein Arbeitnehmer nämlich nicht mehrmals hintereinander befristet werden (§ 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG). Nicht schlecht, oder?    

Wie aus einer neuen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts hervorgeht (BAG vom 23.08.2006 ? 7 AZR 12/06) ist dabei folgendes wichtig: Die ßnderung der Arbeitsbedingungen (z.B. höheres Gehalt, längere oder kürzere Arbeitszeiten) muss bei der Verlängerung – die dann gerade keine mehr ist ? vorgenommen werden. Es genügt nicht, wenn einem der Arbeitgeber bereits im Vorfeld ein höheres Gehalt gewährt und dann zu einem späteren Zeitpunkt erst das Arbeitsverhältnis verlängert. Denn dann wird nur das alte Arbeitsverhältnis verlängert.    

Und nicht vergessen: Will man dies gegenüber dem Arbeitgeber geltend machen, so darf man nicht zu lange warten. Es sind nämlich bestimmte Fristen einzuhalten. Diese laufen aber erst ab dem ?vereinbarten Ende? des Arbeitsvertrags.    

Dies als kleiner Tipp am Rande. Schönen Tag noch!

Martin  

 

von admin am 02.10.2006, 08:55 Uhr , Kategorie: Allgemein

Ab 2007 ist auch für Internet-PCs eine Rundfunkgebühr fällig. Nach dem Willen der ARD-Intendanten sollen Besitzer eines internetfähigen PCs oder UMTS-Handys 5,52 Euro pro Monat zahlen, falls sie nicht bereits ein Empfangsgerät angemeldet haben. Auswirkungen hätte dies insbesondere für Unternehmer.

Die endgültige Entscheidung über die Höhe der Rundfunkgebühren müssen allerdings die Bundesländer in den kommenden Wochen treffen. Zuvor war auch über eine Gebühr in Höhe der Fernseh-Gebühr (17,03) diskutiert worden. Nicht betroffen von der Neuregelung sollen Privathaushalte sein, die bereits für Fernseher oder Radio eine Gebühr entrichten. Jedoch sollen Unternehmer, die bislang keine GEZ-Gebühr für ihre Büros zahlen, oder Selbständige für ihren gewerblich genutzten Heim-Computer zahlen.

Für eine Neuregelung des Gebührensystems der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten hat sich unterdessen der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) ausgesprochen. Nach dessen Auffassung sollte, statt neue Abgaben zu erfinden, eine pauschale allgemeine Medienabgabe eingeführt werden.

Arne 

 

von Ines am 26.09.2006, 10:31 Uhr , Kategorie: Allgemein

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie mürrisch viele Menschen morgens auf dem Weg zu Arbeit aussehen? Kein Wunder: Es sieht so aus, als seien nur wenige Deutsche mit ihrem Beruf wirklich zufrieden. Glaubt man einer aktuellen Umfrage der Meinungsforschungsfirma Gallup, engagieren sich nur noch 19 % für ihre Arbeit, 68 % haben eine ?geringe emotionale Bindung an ihren Beruf?, 13% gar keine. Doch woran liegt das? Berufliche Entscheidungen werden oft aus Vernunft oder einfach zufällig getroffen. So beginnen viele eine Ausbildung und geraten auf einen Berufsweg, mit dem sie oft unzufrieden sind. Das Gehalt scheint dann vor allem eine Art Schmerzensgeld zu sein.
Doch solche falsche Weichenstellungen können auch korrigiert werden. Natürlich ist es einfacherer, sicherer und auch mehr als gut nachvollziehbar, auf scheinbar Bewährtes zu setzen und so lange wie möglich auf eingefahrenen Gleisen zu fahren. Die Perspektiven sind ja heutzutage alles andere als rosig.  Aber vielleicht lohnt es sich doch einmal darüber nachzudenken, was wir eigentlich wirklich wollen. Wir verbringen so viel Zeit auf der Arbeit, und meistens nehmen wir sie auch noch mit nach Hause ? ob nur in Gedanken oder tatsächlich. Wenn wir Tag für Tag und Jahr für Jahr diese Unzufriedenheit in uns haben, dann kann das irgendwann auch Folgen für unsere Gesundheit haben. Es ist jedenfalls nie zu spät, etwas zu ändern, wenn man Mut, Selbstvertrauen und Konsequenz mitbringt. Klar, das Umfeld, die Finanzen ….alles muss irgendwie stimmen. Aber ich denke, wenn man wirklich den festen Willen hat, dann wird es irgendwie klappen.

Viel Glück – Ines

von Peter am 22.09.2006, 11:59 Uhr , Kategorie: ifb intern

Heute ist Betriebsfest,

ab 16:30 Uhr werden wir fast alle vom ifb das Hoch Klaus (Die Namengleichheit mit unserem Geschäftsführer Klaus Hanke sind rein zufällig – „grübel, grübel“ – glaube ich jedenfalls aber beim ifb weiß man nie, hier wird auf jede Kleinigkeit bei der Organisation Wert gelegt.) genießen, das Fass anstechen, den Grill anschmeißen und die Musik aufdrehen. Wir werden uns mal wieder Zeit für private Gespäche nehmen, die im Arbeitsalltag oft fehlt und wir werden unsere Work-Life-Balance mal wieder mehr auf dem zweiten Wort betonen.

Ich hoffe Ihr habt auch alle ein herrliches sonniges Spätsommerwochenende vor Euch. Genießt es, denn in den Geschäften gibt es schon Lebkuchen (Hey, bald ist Weihnachtsfeier!).

Wie und was feiert Ihr eigentlich so im Betrieb?

Euer (wie immer neugieriger)

Peter

von Peter am 13.09.2006, 13:43 Uhr , Kategorie: Allgemein

Wie wird die Zeit dazwischen überbrückt. Das Kabinett hat hierfür heute die Initiative 50plus beschlossen. Folgende Instrument sollen Menschen ab 50 Jahren ins Erwerbsleben helfen bzw. ihren Verbleib dort zu sichern:

  1. ßltere Arbeitslose, die eine Beschäftigung mit einem niedrigeren Nettoentgelt als vor ihrer Arbeitslosigkeit aufnehmen, bekommen einen teilweisen Ausgleich für die Lohneinbußen.
  2. Arbeitgeber, die ältere Arbeitnehmer einstellen, können einen neu gestalteten Eingliederungszuschuss zum Lohn erhalten.
  3. Befristungen für Beschäftigte ab 52 Jahren werden erleichtert.
  4. Die Rahmenbedingungen für die berufliche Weiterbildung werden verbessert und Anreize für die Inanspruchnahme von Qualifizierungsmaßnahmen geschaffen.

Was ist Eure Meinung hierzu? Bringt dies etwas?

Euer noch unschlüssiger

Peter – es sind noch 12 Jahre, dann bin ich auch alt 🙁

von admin am 12.09.2006, 12:41 Uhr , Kategorie: Allgemein

Lange haben Politiker um die größte Verfassungsänderung seit 1949 gerungen: Nun ist die Föderalismusreform in Kraft: Die Macht zwischen Bund und Ländern in Deutschland ist seit September an neu verteilt. Es ist der größte Verfassungsumbau mit 21 Grundgesetzänderungen. Die ßnderungen wurden im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und gelten seit 01. September an. Der Bundestag sowie die Länderparlamente wurden gestärkt. Der Bundesrat büßt an Macht ein, da die Länderkammer durch eine Reduzierung der zustimmungspflichtigen Gesetze an Blockade-Möglichkeiten verliert. Die Quote der Bundesgesetze, zu dem der Bundesrat „Ja“ sagen muss, soll von 60 Prozent auf 30 bis 40 Prozent sinken. Dafür werden Bundestag und Länderparlamente gestärkt, weil sie bei mehr Gesetzen als bisher das letzte Wort haben. Die neuen Regeln sollen die Gesetzgebungsverfahren beschleunigen. Der Vermittlungsausschuss zwischen Bundestag und Bundesrat, in dem in der Vergangenheit viele Entscheidungen hinter verschlossenen Türen fielen, verliert an Bedeutung. Erstmals wird im Grundgesetz das Recht der Länder festgeschrieben, von der Gesetzgebung des Bundes abzuweichen. Dies soll zu mehr „Wettbewerbsföderalismus“ führen.

 

Arne