Liebe Mitbetriebsräte,

eine Anfrage an die Bundesregierung im Bundestag führte zu folgender Antwort:

„Auch das Betriebsverfassungsgesetz will die Regierung nicht ändern. Die betriebliche Mitbestimmung sei ein „tragender Pfeiler unserer Wirtschafts- und Sozialordnung“, heißt es in der Antwort. Die Kosten für einen Betriebsrat rechtfertigten sich durch die gute Zusammenarbeit im Unternehmen, die durch ihn entstehe.“

 Gutes darf auch teuer sein 😉

 Euer Peter

von admin am 20.04.2007, 08:48 Uhr , Kategorie: Rechtsprechung

Unterschiedlicher könnten die Urteile der Finanzgerichte zur Kürzung der Pendlerpauschale seit Jahresbeginn nicht ausfallen. Während die Richter im Saarland und in Niedersachsen die Kürzung als verfassungswidrig einstufen, können ihre Kollegen in Baden-Württemberg darin keinen Verstoß gegen den Gleichheitssatz von Art. 3 des Grundgesetzes sehen.


Vom Grundsatz her entfällt seit Jahresbeginn die Pendlerpauschale für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz. Zur ?Vermeidung von Härten für Fernpendler? wird die Entfernungspauschale in Höhe von 30 Cent aber ab dem 21. Kilometer ?wie Werbungskosten oder Betriebsausgaben? berücksichtigt. Die Gesetzesänderung soll dem Staat in diesem Jahr Mehreinnahmen von 2,1 Mrd. Euro bringen, die 2008 auf rund 4,3 Mrd. Euro und in den Folgejahren auf über fünf Mrd. Euro steigen sollen.
Die Saarländer Richter urteilten letztens, die Neuregelung sei einVerstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz aus Art. 3 des Grundgesetzes. Zudem sieht das Gericht in der Kürzung einen Verstoß gegen den ebenfalls im Grundgesetz verankerten Schutz von Ehe und Familie. Denn in Fällen, in denen beide Ehegatten berufstätig seien, hänge die Wahl des Wohnsitzes nicht allein von privaten Erwägungen ab (Az. 2 K 2442/06). Geklagt hatte in Saarbrücken ein Ehepaar, das von seinem Wohnort 60 beziehungsweise 75 Kilometer bis zur Arbeitsstelle zurücklegen muss. Die Richter legten den Fall nun dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vor.


Mit einer ähnlichen Begründung wie im Saarland hatte zuvor bereits das niedersächsische Finanzgericht die Kürzung der Pauschale ausgesetzt. Dort hatte ein Ehepaar aus dem Raum Oldenburg gegen ihr Finanzamt geklagt, weil sie für ihre gesamten Fahrten zur Arbeit einen Freibetrag auf den Lohnsteuerkarten eintragen lassen wollten. Die niedersächsischen Richter hatten argumentiert, die Kosten der Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte seien Aufwendungen, denen sich ein Arbeitnehmer nicht entziehen könne. Bei berufstätigen Ehegatten sei es in der Regel gar nicht möglich, für beide einen Wohnort in der Nähe der Arbeitsstätten zu wählen. Vor dem Hintergrund des Prinzips der Besteuerung nach Leistungsfähigkeit erscheine die Kürzung der Pendlerpauschale um die ersten 20 Kilometer willkürlich (AZ. 8 K 549/06).


Die Richter in Stuttgart sahen das aber völlig anders. In dem von ihnen zu entscheidenden Fall war der betroffene Steuerpflichtige vor Gericht gezogen, weil das Finanzamt auf der Lohnsteuerkarte bei der Berechnung der Entfernungspauschale lediglich 50 Kilometer statt der geltend gemachten 70 Kilometer Entfernungspauschale anerkennen wollte. Die gesetzliche Regelung in Paragraf 9 Abs. 2 EStG (Werbungskosten) sei verfassungswidrig. Sie verstoße gegen das so genannte Nettoprinzip, argumentierte der Kläger. Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte gehörten zu den notwendigen Erwerbsaufwendungen. Sie seien deshalb bereits ab dem ersten Kilometer beruflich veranlasst.
Das Finanzgericht wies die Klage ab. Der auf der Lohnsteuerkarte des Klägers eingetragene Freibetrag entspreche dem Gesetz. Das Bundesverfassungsgericht habe zwar in einer Entscheidung aus dem Jahre 2002 ausgeführt, es sei ?traditioneller Teil? der Grundentscheidung des deutschen Einkommensteuerrechts, die steuerrechtlich erhebliche Berufssphäre nicht erst ?am Werkstor? beginnen zu lassen.


Diese Tradition beinhalte jedoch keine Ewigkeitsgarantie, sagten die Richter. Der Gesetzgeber habe die Befugnis, eine einfachgesetzliche Tradition zu ändern. Daher sei er zutreffend davon ausgegangen, dass es sich wegen der Verbindung der Fahrtkosten nicht nur zur Arbeit, sondern auch zur Wohnung um gemischte Aufwendungen handle, also um Aufwendungen, die auch die private Lebensführung betreffen. Bei gemischten Aufwendungen sei es dem Gesetzgeber aber möglich, über den Umfang der Abziehbarkeit und Nichtabziehbarkeit zu entscheiden (Az.: 13 K 283/06).

 

Arne

 

von Peter am 10.04.2007, 10:54 Uhr , Kategorie: Allgemein

Liebe Betriebsrätinnen,

gerade habe ich eine Studie über Euch gelesen. Wolfgang Rudolph und Wolfram Wassermann vom Büro für Sozialforschung in Kassel haben im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung herausgefunden, dass Ihr stark im kommen seit. Die Minderheitenquote wird in Betrieben mit über 400 Beschäftigten zu mehr als 85% erfüllt, in Betrieben zwischen 21 und 50 Beschäftigten zu 58% und im Durchschnitt (2006) zu 72,5% (2002 = 70,5).

Und mit der Quantität steigt auch die Qualität. Wo Frauen an die Spitze der Betriebsräte rücken, ändert sich der Arbeitsstil, so Wassermann und Rudolph: ?Sie legen Wert auf ausführliche Diskussionen vor Entscheidungen, sie gehen niemals alleine zu Gesprächen mit der Geschäftsführung und betreiben die schriftliche Seite der Betriebsratsarbeit systematischer.?

Ich wusste das alles allerdings auch schon vor der Studie, denn bei uns sind mein Kollege Thomas und ich die Minderheit im Gremium und wir wissen, was wir an unseren drei Betriebsrätinnen haben.

Herzliche Frühlingsgrüße

Peter (der Quotenmann)

von Conny am 04.04.2007, 07:57 Uhr , Kategorie: Allgemein, Seminare

Wir werden alle älter. Soweit nicht neu. Neu ? zumindest neu beschlossen ? ist aber, dass dieses ?länger leben? nun auch einhergeht mit einem ?länger arbeiten?. Denn nach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat der Anhebung des Eintrittsalters für die volle Rente von 65 auf 67 Jahre zugestimmt.

Das hört sich in der Theorie einfach an, ist in der Praxis wie wir alle wissen aber gar nicht so einfach. Die Beschäftigungschancen älterer Menschen müssen zunächst einmal verbessert werden. Das haben auch unsere Politiker erkannt und die sogenannte ?Initiative 50plus? mit in das Gesetzespaket gepackt.

Inhaltlich geht es dabei um
– eine erweiterte Förderung der beruflichen Weiterbildung ßlterer
– einen neuen Kombilohn, um ältere Arbeitslose bei der Aufnahme einer geringer bezahlten Tätigkeit durch einen Nettolohnausgleich zu unterstützen
– einen neu gestalteten Eingliederungszuschuss für Unternehmen, die ßltere einstellen
– erleichterte (und endlich auch europarechtskonforme) Befristungsregelungen für ältere Beschäftigte

Kurzum: jede Menge Neues. Neu ist deshalb auch unsere Schulung ?Aktuelle ßnderungen im Arbeits- und Sozialrecht?, welche sich mit dieser Gesetzesreform beschäftigt. Themen dieses Tagesseminars sind zudem bedeutende Neuerungen durch die Gesundheitsreform sowie durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, das Wichtigste zu Elterngeld und Elternzeit wie auch die Ausweitung des Arbeitnehmerentsendegesetzes. Interessiert? Für mehr Informationen einfach den Seminartitel als Suchbegriff auf unserer Startseite eingeben.

Haben Sie vielleicht auch eine Seminaridee? Dann immer gerne ?her damit?. Wir freuen uns über alle Vorschläge und Anregungen Ihrerseits.

Viele Grüße sendet
Conny

von Sonja am 26.03.2007, 13:39 Uhr , Kategorie: Allgemein

Guten Tag,

wie fühlen Sie sich denn heute? Ich meine die Frage ernst! Wie geht es Ihnen denn, nachdem Sie wiedermal einer Stunde Schlaf beraubt wurden?Bereits seit 1980, dem Jahr, in welchem das „Gesetz über die Zeitbestimmung-Zeitgesetz“ in Kraft trat, beginnt das Frühjahr mit dem Stundenklau. Und ohne weiteres Zutun sind wir damit dann auch alle gleich eine Stunde älter. Oder anders: Sollten Sie in den nächsten Monaten Geburtstag feiern, denken Sie daran: Ihr Geburtstags-Tag beginnt jetzt eigentlich erst um 1.00 Uhr und endet auch entsprechend spät!

Aber nicht nur das! Vielen Menschen, inklusive meiner Person, macht die Umstellung auf  Sommerzeit zu schaffen. Ich bin in der Phase der Umgewöhnung (welche mindestens 1 Woche dauert) müde, langsam und misslaunig. Anderen scheint es allerdings noch viel schlechter zu gehen. So soll der gestörte Biorhythmus gerade bei älteren Menschen und Kindern zu Schlafstörungen führen. Konzentrationsschwäche, Herzrhythmusstörungen, erhöhte Unfallzahlen und Notarzteinsätze sollen ebenfalls auf das Konto der Zeitverkürzung gehen.   

Tja, und das alles nehmen wir auf uns, obwohl nicht einmal bewiesen ist, dass die Anpassung der Uhren an die Hell-/Dunkelphasen des Tages die erhoffte Energieeinsparung bringt! Genau dies wird jetzt aber untersucht. Die „EU-Kommission zu den Auswirkungen der Sommerzeit“ soll zum Ende diesen Jahres ihren Abschlussbericht  vorlegen und dann? … Keine Ahnung! … Wie ich am Wochenende lesen durfte, könnte die EU dann theoretisch die Sommerzeit zur „Normalzeit“ deklarieren. Damit wäre die Stunde, welche man uns bisher am letzten Oktoberwochenende wiederschenkte, ganz weg!

Eine schreckliche Vorstellung wie ich finde!   

Und sagen Sie jetzt nicht, es gäbe Schlimmeres. Ich weiß das!! Aber für diese Argumentation bin ich frühestens in einer Woche zugänglich, nämlich dann, wenn sich Körper und Geist langsam mit der Zeitverschiebung abgefunden haben.In diesem Sinne wünsche ich insbesondere allen Gleichgesinnten ein fröhliches Frühlingserwachen, auch wenn sich das mit dem „Erwachen“ beim Ein oder Anderen die nächten Tage noch etwas hinzieht… Ihre Sonja


 

 

 

von Caroline am 20.03.2007, 14:11 Uhr , Kategorie: Allgemein

Wusstet Ihr eigentlich, dass der heutige Tag, unter dem Motto ?Weltgeschichtentag“ steht? Mir war das neu und ich bin immer wieder überrascht was für ?besondere“ Tage das Jahr bereithält.Der 20. März ist somit der Kunst des Erzählens gewidmet ? mit dem Ziel, Geschichten mitzuteilen und sich am Reichtum der Sprache und der Bilder zu erfreuen. Und da ich Euch auch erfreuen möchte :-) erzähle ich Euch eine wahre ifb Geschichte. Bei uns gibt es nämlich etwas Neues und zwar Podcast von unserer Fachtagung „Der familienfreundliche Betrieb“. Hier könnt Ihr Euch mit Bild und Ton die Quintessenzen der Vorträge unserer Gastredner anhören und zugleich ansehen. – http://www.fachtagung.ifb.de/

Viel Spass beim Anschauen
Caroline

P.S. Wie findet Ihr`s?   

 

 

 

 

 

von Peter am 13.02.2007, 10:01 Uhr , Kategorie: Allgemein

Liebe BR-Kollegen und Kolleginnen,

laut einer Studie des Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zahlen Unternehmen mit Betriebsrat durchschnittlich 10% mehr Lohn als Firmen ohne BR.
 
Ein Vergleich von 8.500 Betrieben zeigt, dass Beschäftige in Unternehmen mit Betriebsrat deutlich höhere Einkommen als ihre Kollegen beziehen. Das liege vor allem an der höheren Produktivität in diesen Unternehmen.   

Ferner sei bei Betrieben mit Betriebsrat der Abstand zwischen den einzelnen Lohngruppen geringer. Insbesondere Beschäftigten im unteren Einkommensbereich würde ein Betriebsrat zugute kommen.

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass Betriebsräte auch die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen verringern. Frauen mit niedrigerem Einkommen würden demnach am stärksten von einem Betriebsrat profitieren.

Ich wollte Euch damit nur mal sagen: Ihr macht ein echt guten Job!

Peter (auch BR 🙂 )

von Conny am 15.01.2007, 18:40 Uhr , Kategorie: Allgemein

Zwei Wochen ist das neue Jahr nun schon wieder alt. Zwei Wochen, in denen wir Zeit hatten, unsere neuen Vorsätze zu verwirklichen.

Wie sieht es damit bei Ihnen aus? Haben Sie Ihren guten Absichten schon Taten folgen lassen? Haben Sie vielleicht Ihren Konsum an Schokolade, Fruchtgummi und Co. drastisch reduziert oder gar eingestellt? So zu sagen die derzeitig warme Brise bereits für eine vorgezogene Frühjahrsdiät genutzt?
Oder waren Sie schon sportlich aktiv(er)? Leben Sie gesünder? Sind Sie pünktlicher oder ordentlicher geworden? Lachen Sie mehr und ärgern sich weniger?

Wer jetzt innerlich einmal genickt hat, der kann sich glücklich schätzen. Bei wem dagegen alles beim Alten blieb, der sei beruhigt. Denn meine guten Vorsätze haben auch noch nicht zu neuen Taten gefunden. Und wie heißt es so schön: Geteiltes Leid ist halbes Leid 😉

Conny

von Ines am 02.01.2007, 15:57 Uhr , Kategorie: Allgemein

Wussten Sie eigentlich, dass wir uns letztes Jahr im ?Jahr der Mobilität? der Arbeitnehmer befunden haben? Diesen Titel hat die Europäische Kommission dem Jahr 2006 gegeben, um die Durchlässigkeit der Arbeitsmärkte zu verbessern. Aber ob nun das Jahr 2006 vorbei ist oder nicht, an dem Anspruch der Arbeitgeber ändert sich nichts: Tatsächlich wird von Arbeitnehmern oft ganz selbstverständlich erwartet, dass sie für das Unternehmen bzw. für einen neuen Job immer und überallhin umziehen. Wer nicht zum Umzug bereit ist, gilt sogar als unmotiviert und unflexibel.

Angeblich hängt sogar der künftige Wohlstand Europas von der Fähigkeit der europäischen Arbeitnehmer ab, auf Veränderungen zu reagieren und sich ihnen anzupassen. Wer schon einmal den Arbeitsplatz gewechselt hat (berufliche Mobilität) oder in eine andere Region oder ein anderes Land umgezogen ist (örtliche Mobilität), dem fällt es in der Regel leichter, neue Kenntnisse zu erwerben und sich veränderten Arbeitsbedingungen anzupassen. Da in bestimmten Regionen oder Branchen Europas Fachkräftemangel besteht, in anderen aber freie Stellen fehlen, ist die Fähigkeit der Arbeitnehmer zur Weiterbildung und zur Anpassung an neue Anforderungen wichtiger denn je.

Natürlich ist die Mobilität nicht nur gut für die Wirtschaft, sondern auch gut für die Karriere und die Weiterentwicklung des Arbeitnehmers. Aber das Ganze hat auch seine Schattenseiten: Welche Folgen ein oder sogar mehrere Ortswechsel haben können, steht leider selten zur Diskussion. Tatsächlich bedeutet aber für die meisten Arbeitnehmer, die Heimat, sei es nun die Stadt oder sogar das Land, zu verlassen, eine große Herausforderung.  Es hat sich gezeigt, dass sie vor allem mit praktischen Problemen wie Unterbringung, Sprache, Umgangsformen und Arbeitssuche für Partner und psychologischen Belastungen, die so ein Neuanfang mit sich bringen kann, zu kämpfen haben. Gibt es in Deutschland eigentlich so etwas wie Mobilitätsförderung, die dem Arbeitnehmer bei der ßberwindung dieser vielen Hürden helfen oder wird vom Arbeitnehmer einfach nur verlangt, dass er den Wechsel vornimmt, egal um welchen Preis?

Einen guten Start ins neue Jahr wünscht Ines

von Martin am 08.12.2006, 13:45 Uhr , Kategorie: Allgemein

Vor ein paar Tagen wurde die Rente mit 67 beschlossen. Voll trifft es diejenigen Arbeitnehmer, die Geburtsjahrgang 1964 und jünger sind. Sie können erst mit 67 ohne Abschläge in den wohlverdienten Ruhestand. Aber auch die ab 1947 Geborenen kommen nicht ungeschoren davon. Bei ihnen wird das Renteneintrittsalter stufenweise erhöht. Pro späterem Geburtsjahr gibt es – gerechnet ab Jahrgang 1947 – 1 Monat beim Renteneintritt drauf. So kann beispielsweise ein im Jahre 1957 geborener Arbeitnehmer erst mit 65 Jahren und 11 Monaten in die Altersrente gehen, will er keine finanziellen Einbußen bei der Rentenhöhe hinnehmen. 

Aber – können oder wollen wir wirklich alle so lange arbeiten? Was, wenn der Körper einfach nicht mehr mitmacht oder ganz einfach die Motivation fehlt? 

Hier sind auch Sie als Betriebsrat gefragt. Eine Sache, über die es sich nachzudenken lohnt, ist, ob im Betrieb nicht ein sog. Lebensarbeitszeitkonto eingeführt werden sollte. Auf ein solches Lebensarbeitszeitkonto kann der Arbeitnehmer während seiner Berufstätigkeit Guthaben einzahlen – entweder in Form von ßberstunden, die auf dem normalen Gleitzeitkonto aufgelaufen sind oder auch durch Sonderzahlungen, die in Arbeitszeit umgewandelt und dem Konto gutgeschrieben werden.

Dieses angesparte Zeitguthaben kann der Arbeitnehmer dann für eine frühere Beendigung seines Erwerbslebens nutzen. Ein vernünftiger Ansatz, oder? 

ßbrigens, falls Sie mehr zu Lebensarbeitszeitkonten erfahren möchten, besuchen Sie doch unser Seminar ?Langzeit- und Lebensarbeitszeitkonto? (Seminar-Nr. 23-701A). Sie werden sehen, es lohnt sich!

Martin