Mit einer ungewöhnlichen Kündigungsschutzklage hat sich das Arbeitsgericht Bochum beschäftigt. Das berichtet unter andern das Internetportal arbeitsrecht.de. Eine Angestellte im Friseursalon hatte erst die Haare von Frauchen Pink gefärbt und danach, auf deren Wunsch, auch den Schwanz ihres Pudels. Die Friseurin wurde daraufhin von ihrer Chefin fristlos gekündigt und erhob Kündigungsschutzklage.

Die Richter am Bochumer Arbeitsgericht konnten den sofortigen Rauswurf abfangen – nicht aber die Entlassung an sich. Das Gericht wandelte die fristlose Kündigung in eine fristgerechte Kündigung um (Urteil vom 06.02.2013, 5 Ca 2180/12).

Bildquelle: © Eric Isselée – Fotolia.com



Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 21. Februar 2013 um 13:41 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kündigungsschutz, Rechtsprechung abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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2 Comments »

  1. Hier würde mich echt die Begründung interessieren. Wenn die Friseurin dem Kundenwunsch nicht entsprochen hätte, wäre die Chefin dann glücklicher geewesen?

    Kommentar von: Michael – am 01. März 2013 um 08:26

  2. Naja, ich finde es auch nicht in Ordnung, wenn Hunden die Haare gefärbt werden, ob das nun der Wunsch der Kundin ist oder nicht… vor allem möchte ich meine Haare nicht mit Geräten behandeln lassen, mit denen vorher der Hund „behandelt“ wurde… Denke, es ging hier also um die Hygiene.

    Kommentar von: A. R. – am 01. März 2013 um 09:33

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