von Caroline am 11.05.2007, 12:18 Uhr , Kategorie: Rechtsprechung

Das Thema ?Rauchen? ist aus der Presse derzeit wirklich nicht mehr wegzudenken.

Hier die neueste Variante und diesmal eine Variante für am Arbeitsplatz gepeinigte Nichtraucher. Eine, wie ich finde, spannende Entscheidung: aber lesen Sie selbst:

Das Hessische Landessozialgericht in Darmstadt hatte den Fall eines Mannes zu entscheiden, dessen Bemühungen um einen rauchfreien Arbeitsplatz gescheitert waren. Sein Arbeitgeber hatte das Rauchen im gesamten Betrieb erlaubt und nicht auf Beschwerden des Klägers reagiert. Der Arbeitnehmer zog daraufhin die Konsequenzen und kündigte ? mit der Folge, dass die Arbeitsagentur eine Sperrzeit gegen ihn verhängte und die Zahlung von Arbeitslosengeld verweigerte. Nach der Entscheidung der Darmstädter Richter hat der 43-jährige Kläger aus Weilburg jedoch korrekt gehandelt und damit sofort Anspruch auf Leistungen. Die gesundheitlichen Gefahren seien hinlänglich wissenschaftlich nachgewiesen. Da das Passivrauchen auch in kleineren Mengen und schon nach kurzer Zeit zu Tumoren führen könne, sei der Kläger nicht verpflichtet gewesen, an seinem verqualmten Arbeitsplatz auszuharren, heißt es in der Entscheidung, mit der das anderslautende Urteil der ersten Instanz aufgehoben wurde.

Fortsetzung folgt….:-)

Caroline



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