Wer als Busfahrer seine Fahrgäste unter Drogeneinfluss befördert, darf fristlos gekündigt werden, so das Arbeitsgericht Berlin. Mit Urteil vom 21. November 2012 (Az.: 31 Ca 13626/12) wiesen die Berliner Richter damit die Kündigungsschutzklage eines Busfahrers der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zurück.

Nachdem Fahrgäste wegen der auffälligen Fahrweise des Busfahrers die Polizei benachrichtigt hatten, war dieser während des Dienstes suspendiert worden. Ein Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht auf Drogenkonsum während des Dienstes. Der Busfahrer räumte in einem Personalgespräch ein, außerhalb des Dienstes Drogen konsumiert zu haben. Die Verkehrsbetriebe kündigten daraufhin das Arbeitsverhältnis fristlos aus wichtigem Grund.

Nach Auffassung des Arbeitsgerichts Berlin war die Kündigung berechtigt: Aufgrund der genannten Umstände bestehe der dringende Verdacht, dass der Busfahrer seinen Dienst unter dem Einfluss von Drogen ausgeübt hatte. Angesichts der an Berufskraftfahrer zu stellenden Anforderungen berechtige dies zur sofortigen Auflösung des Arbeitsverhältnisses.

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Dieser Beitrag wurde am Freitag, 23. November 2012 um 09:55 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kündigungsschutz, Rechtsprechung abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Kommentar »

  1. Richtig so,solch unverantwortliche „Kollegen„haben in unserer Branche nichts zu suchen.

    Kommentar von: Busfahrer – am 30. November 2012 um 18:24

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