von Ines am 25.10.2010, 14:13 Uhr , Kategorie: Rente

Trotz scharfer Proteste gegen die französische Rentenreform hat der Senat am vergangenen Freitag (22. Oktober) das wichtigste Gesetzesvorhaben von Präsident Sarkozy gebilligt: Die Anhebung des Renteneintrittsalters von 60 auf 62 Jahre. Das berichtet unter anderen die Süddeutsche Zeitung. In mehreren Städten kam es in den Tagen vorher noch  zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und den Demonstranten. Streiks im Schienen- und Flugverkehr führten zu langen Wartezeiten, Schulen und Universitäten blieben geschlossen. Die Gewerkschaften kündigten bereits weitere Maßnahmen an. Sarkozy hält die Reform für unerlässlich, um die Rentenkassen zu sanieren und Frankreichs Kreditwürdigkeit zu wahren.

Die Anhebung des Rentenalters ist übrigens nicht nur bei uns und in Frankreich, sondern in halb Europa Thema: Auch in Großbritannien, Italien, Niederlande, Österreich, Spanien, Griechenland und der Schweiz sind Erhöhung des Renteneintrittsalters bereits beschlossen oder zumindest schrittweise geplant. In Großbritannien gibt es sogar Überlegungen, das staatliche Renteneintrittsalter bis auf 68 anzuheben – allerdings nicht von 2024.

Ines



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