von Ines am 21.02.2011, 08:09 Uhr , Kategorie: Rente

Die Regierung plant einen höheren Zuverdienst für jüngere Rentner unter 65 Jahren. Ihnen soll grundsätzlich ein Zusatzeinkommen von mehr als den bisherigen 400 Euro ermöglicht werden. Das Ziel: Rente plus „Extra“ sollen zusammen genauso hoch sein dürfen, wie das letzte Bruttogehalt, ohne dass die Altersrente gekürzt wird.

Jede Menge Kritik hagelt es laut Pressemitteilung des DGB von Opposition und Gewerkschaften angesichts dieser Pläne: „Staatlich subventionierte Lohndrückerei“ sagt SPD-Fraktionsvize Hubertus. Die Linken-Vorsitzende Gesine Lötzsch von den Linken fordert, statt solcher Kompromisse lieber genügend Arbeitsplätze für Ältere zu schaffen. Und: Annelie Buntenbach vom DGB meint, die Pläne seien ein Eingeständnis der Bundesregierung, dass viele Arbeitnehmer gezwungen sind, frühzeitig in Rente zu gehen. Die Koalition finde sich offenbar mit der unfreiwilligen Frühverrentung ab. Dieses Verhalten stehe jedoch in einem krassen Widerspruch zum sturen Festhalten an der Rente mit 67.

Noch gibt es keinen konkreten Entwurf, so das Arbeitsministerium. Eine Gesetzesinitiative im Laufe des Jahres sei allerdings durchaus realistisch.

Ines



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