wirtschaftliche BeratungRendite, Liquidität, Investitionsplanung und GuV-Rechnung? Oh weh, wer über keine betriebswirtschaftliche Ausbildung verfügt, wird bei diesen Begriffen einen Anflug aufkommenden Desinteresses wohl nicht vermeiden können. Bei aller Empathie: Richtig warm ums Herz wird es uns fachfremden Mitmenschen beim Thema Wirtschaft wohl nicht sonderlich werden. Nun gut, das kann man von jedem anderen Spezialgebiet auch behaupten, nur: Physikalisches Wissen brauchen Sie als Betriebsrat halt nicht, betriebswirtschaftliches Know-how dagegen schon. Wir bemühen uns deshalb jetzt einfach mal, Ihr Interesse für Wirtschaft zu wecken. Und das geht so:

Beginnen wollen wir mit einigen Meldungen aus den Nachrichten. Diese stammen aus den letzten Tagen und verdeutlichen, dass Wirtschaftswissen richtig existenziell werden kann:

Volkswagen, Wolfsburg (6. Oktober 2015) – Betriebsrat von Volkswagen stimmt die Mitarbeiter im Abgas-Skandal auf Einschnitte ein (gefunden bei Spiegel Online): BRV Bernd Osterlohn kündigt auf der Betriebsversammlung an, der Betriebsrat werde in nächster Zeit sehr genau hinschauen, wie etwa ein zukünftiger Bonus für den Vorstand aussehen wird.

Bosch Rexroth, Lohr am Main (6. Oktober 2015) – der BR-Vorsitzende der unternehmenseigenen Gießerei Peter Urlaub informiert die Beschäftigten über die geplanten Umstrukturierungen und Einsparungen des Unternehmens (gefunden in der Main Post). Der Betriebsrat wurde vom Unternehmen aufgefordert, ein eigenes Konzept für eine wirtschaftliche Zukunft der Firma zu erarbeiten.

Groupon, Berlin (24. September 2015) – der amerikanische Rabattriese setzt in der Berliner Zentrale den Rotstift an und streicht hunderte von Stellen (gefunden bei gruenderszene.de). Der Betriebsrat hat die wirtschaftliche Situation analysiert und kritisiert die strategische Entscheidung des Managements als falsch. Er kündigte an, in wirtschaftliche Verhandlungen mit der Unternehmensführung zu treten.

Carl Zeiss, Göttingen (2. Oktober 2015) – nach der Ankündigung des Unternehmens, am Standort in großem Stil Stellen abzubauen, meldete sich der Betriebsrat zu Wort: Er kritisiert massive Fehler des Managements vor allem wegen fehlender Investitionstätigkeit (gefunden beim Norddeutschen Rundfunk).

Manchmal müssen sich Betriebsräte auch in tieferem wirtschaftlichen Fahrwasser bewegen. Neben dem – nicht einfachen – Rechtswissen zu Betriebsänderung und Umstrukturierung, sollte man dann betriebswirtschaftliche Basics drauf haben, um sich in der ungewohnten Situation zurecht zu finden. Leicht gesagt, denn eine Fachausbildung bringen die wenigsten mit.

Eins ist klar: Wird es kompliziert, benötigt man sofort und unbedingt einen Experten oder Sachverständigen. Aber: Auf dem Weg dorthin und in vielen einfacheren Sachverhalten kommt man mit solidem Grundlagenwissen schon einen Schritt weiter. Dabei reden wir von Wissen, das man sich auf Seminaren leicht und schnell erwerben kann. Wir meinen: das sollte rechtzeitig geschehen, denn wirtschaftliche Krisensituationen können – wie man bei Volkswagen sieht – rasend schnell über ein Unternehmen hereinbrechen. Und dann erst noch auf Schulung gehen?

 

Die Abteilung „Service“ informiert zum Schluss:

Unser Tipp! An wirtschaftlichen Grundlagenseminaren ganz speziell für den Betriebsrat empfehlen wir für den Anfang dieses Einführungsseminar und danach ein Aufbauseminar. Mit den beiden Schulungen ist schon mal viel erreicht.

Hat’s inhaltlich gefunkt? Ihr Interesse an tollen wirtschaftlichen Fachartikeln können wir hier befriedigen.

Ist Ihr Thema zu komplex? Sachverständige und Berater für alle wirtschaftlichen Themen warten ab sofort bei ifb BR-Consulting auf Sie

Noch etwas unklar? Dann freuen sich Antje Müller und Diana Rückert vom ifb auf Ihre Nachricht oder auf ein nettes Gespräch

Alle Quellen wie angegeben – Bildquelle: © Minerva Studio – fotolia.de (Motivbild)

 



Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 08. Oktober 2015 um 17:29 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Betriebsrat, Seminare, Wirtschaftsausschuss abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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