„Das müssen Sie uns schon glauben, liebe Kollegen! Die Maßnahmen der Geschäftsleitung sind absolut alternativlos, denn wir müssen sparen, sparen, sparen. Unsere Zahlen sind schlechter als im Vorjahr. Das müssten Sie doch wissen, wenn Sie die letzte Bilanz gelesen und verstanden haben!

Tja, klare Ansage. Da dürfte der ein oder andere schon schlucken. Aber frech ist das auch! Ganz beliebt erscheint folgender Trick: Möchte man jemand argumentativ kaltstellen, dann behauptet man etwas, von dem man weiß, dass der andere es nicht oder kaum nachprüfen kann. Entweder weil es schlicht und einfach nicht überprüfbar ist oder weil es zwar an sich überprüfbar wäre, dies aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht passieren wird, mangels Sachkenntnis oder fehlendem Verständnis beim Gegenüber. Kann man in vielen Besprechungen beobachten…

Das richtige Lesen einer Bilanz, das umfassende Verständnis des Jahresabschlusses, die korrekte Berechnung und Interpretation von Unternehmens-Kennziffern – das ist ohne Studium nicht machbar, oder? „Na ja, das wäre sicher das Beste. Aber für meine Tätigkeit im Wirtschaftsausschuss kann ich doch nun wirklich nicht einfach noch ein Studium nachlegen. Wie soll denn das gehen?“ Diese Aussage stammt von Roland Egertz, Betriebsrat und Mitglied im Wirtschaftsausschuss (WA) bei den Stadtwerken Augsburg. Der Betriebsrat Blog traf ihn am Rande einer Fachtagung für Mitglieder von Wirtschaftsausschüssen im Herbst 2012 in Dresden.

Roland Egertz, Betriebsrat und WA-Mitglied

Roland Egertz, Betriebsrat und WA-Mitglied

Für Laien erscheinen Themen wie Bilanzpolitik, Jahresabschluss und Kennziffernbildung oft unnahbar und grau. Sie werden recht schnell verständlich und bunt, wenn man sich gemeinsam mit einem Fachexperten einmal in sie hineinkniet, dadurch wichtige Begriffe erkennt und versteht, und die entscheidenden Zusammenhänge nachvollziehbar und verständlich erklärt bekommt, schließlich eigene Erkenntnisse ziehen kann. „Wissen über Bilanzpolitik ist enorm wichtig, man versteht sonst nicht, wohin die Reise des eigenen Unternehmens geht. Manchmal ist man auch in der Lage, der Geschäftsleitung eigene Vorschläge zu machen, mit denen diese sich dann auseinandersetzt.

Solches Fachwissen besorgt sich Roland Egertz wie viele andere WA-Mitglieder auch vor allem auf Seminaren. Der Besuch einer Fortbildung zum Thema „Wirtschaftsausschuss Teil II – Das verraten Kennzahlen und Jahresabschluss“ liegt bei ihm nun etwa zwei Jahre zurück. Was er auf diesem Seminar gelernt hat, war und ist essentiell wichtig für seine Arbeit im WA: „Das Interpretieren der Zahlen in den Geschäftsberichten fällt mir seitdem viel leichter. Ich kenne die Begriffe, weiß was sie bedeuten und kann Daten zuordnen und interpretieren. Ich habe nun einen Bezug zum Ganzen, was vor allem für meine eigene Meinungsbildung sehr förderlich ist. Man kann der Geschäftsleitung nun ganz andere Fragen stellen als vorher.

Genau so sollte es sein: Der Wirtschaftsausschuss erhält alle notwendigen Informationen und diese zum richtigen Zeitpunkt. Der Idealzustand! WA-Mitglieder sind darauf angewiesen, etwas Brauchbares in die Hand zu bekommen. Der Fachbegriff hierfür nennt sich Informationsgewinnung! Roland Egertz kennt das gut: „Jede Geschäftsleitung hat ihre eigene Informationspolitik. Die wird von Fall zu Fall schon mal, drücken wir es vorsichtig aus, etwas zurückhaltend sein. Der Referent auf meinem WA-Seminar machte mich damit vertraut, wie ich nur mit Hilfe der Jahresabschlussanalyse Fragen erarbeite und diese der Unternehmensführung gegenüber mit Informationsbedarf entsprechend begründe. Den ein oder anderen richtig guten Praxis-Tipp hat er uns natürlich auch gegeben, das hilft schon ganz gut, damit kann man effektiv richtig viel anfangen.

Einen praxisnahen Service bietet hier der Seminarveranstalter ifb an: Für jeden Teilnehmer am Seminar „Wirtschaftsausschuss Teil II“ besorgt das ifb im Vorfeld den aktuellsten Jahresabschluss seines Unternehmens. Der Teilnehmer erhält diesen auf der Schulung und natürlich kann damit auch gleich im Seminar gearbeitet werden.

Passender Seminar-Tipp „Wirtschaftsausschuss Teil II“mehr Infos hier

Bildquelle: @ nyul – iStockphoto.com; S. Fütterer



Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 10. Januar 2013 um 17:15 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Seminare, Wirtschaftsausschuss abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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