von Peter am 25.07.2014, 15:45 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Ein Glas Wein zum Mittagessen in der Kantine? Oder besser gleich eine ganze Flasche? Und wenn jemand Geburtstag hat, Sekt für die ganze Abteilung. So schön kann das Leben sein – zumindest in Frankreich. Doch damit ist es nun vielleicht vorbei.

Klischee oder nicht: Wieviele Franzosen tatsächlich Alkohol am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause trinken, wissen wir nicht. Genausowenig, wie wir deutsche Zahlen nicht kennen. Tatsache ist aber: Das französische Arbeitsrecht gestand Beschäftigten bisher das ausdrückliche Recht zu, Wein und Bier am Arbeitsplatz zu trinken. Nun ist Schluss damit! Die Regierung erließ vor kurzem ein Dekret  („2014-752“), wonach französische Betriebe ihren Mitarbeitern „in Form einer Begrenzung oder sogar eines Verbots“ den Griff zum Alkohol reglementieren dürfen. Das heißt: Alles kann, nichts muss. Ein Betrieb kann ein Alkoholverbot verhängen, muss es aber nicht. Unabhängig davon scheint es bei den Nachbarn einen Kulturwandel zu geben, was den täglichen Griff zum „pichet“ (also dem Gläschen Wein) angeht: Vor allem jüngere Menschen und Frauen trinken immer weniger. Im Schnitt sind es 12,3 Liter reiner Alkohol, den jeder Franzose pro Jahr konsumiert.

Bei uns in Deutschland ist es etwas weniger: 11,7 Liter pro Kopf und Jahr. An sich aber auch der Hammer. Da stellt sich die Frage: Wie ist es in deutschen Betrieben mit dem Alkohol? Über den tatsächlichen Zustand wagen wir lieber keine Aussage. Über den rechtlichen schon. Und das ist schnell zusammengefasst:
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