Es ist ein kniffliger Spagat, den Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat oft zu erfüllen haben: Einerseits gilt es, die Interessen der Beschäftigten gut zu vertreten, anderseits will auch die Mitverantwortung bei der Unternehmensführung gemeistert sein. Das ist nicht selten schwierig und nervenaufreibend. Im „Kontrollorgan Aufsichtsrat“ werden strategische Weichen gestellt, Verkäufe von Unternehmensteilen eingeleitet und ähnlich bedeutende Grundsatzentscheidungen getroffen. Nun sind in den letzten Jahren die Anforderungen an die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat gestiegen. Diverse neue Gesetze wurden erlassen, Vorstände mussten gehen, Schadensersatzklagen gegen Aufsichtsräte häufen sich.

Aber was genau hat sich geändert? Welche Aufgaben sind neu dazugekommen? Und was sagt die aktuelle Rechtsprechung dazu?
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