<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Betriebsrat Blog &#187; Arbeitgeber</title>
	<atom:link href="http://blog.betriebsrat.de/tag/arbeitgeber/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.betriebsrat.de</link>
	<description>ifb - Institut zur Fortbildung von Betriebsräten</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 16:49:19 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Grünes Licht für Courage am Arbeitsplatz</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/gerichtsmassig/grunes-licht-fur-courage-am-arbeitsplatz/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/gerichtsmassig/grunes-licht-fur-courage-am-arbeitsplatz/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 08:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsmassig]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauensverhältnis]]></category>
		<category><![CDATA[Whistleblowing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=6702</guid>
		<description><![CDATA[In seinem neuesten Urteil vom 21.7.2011 (Beschwerdenummer 28274/08) hat sich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte mit dem in Deutschland umstrittenen Phänomen des &#8220;Whistleblowing&#8221; auseinandergesetzt &#8211; und ein klares Signal gesetzt. Die fristlose Kündigung einer Arbeitnehmerin wegen der Veröffentlichung von Missständen bei ihrem Arbeitgeber verstößt gegen die Menschenrechtskonvention. Im konkreten Fall hatte eine Altenpflegerin ihren Arbeitgeber wegen personeller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><a href="http://blog.betriebsrat.de/wp-content/uploads/2011/07/iStock_000010820542XSmall.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4034 alignleft" style="float: left;margin-right: 15px;margin-bottom: 10px" src="http://blog.betriebsrat.de/wp-content/uploads/2011/07/iStock_000010820542XSmall.jpg" alt="" width="150" height="120" /></a><span style="font-family: Arial"><span style="font-size: small">In seinem neuesten <a href="http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&amp;nid=123862" target="_blank">Urteil</a> vom 21.7.2011 (Beschwerdenummer 28274/08) hat sich der <strong><a href="http://www.echr.coe.int/echr/Homepage_EN" target="_blank">Europäische Gerichtshof für Menschenrechte</a> </strong>mit dem in Deutschland umstrittenen Phänomen des &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Whistleblower" target="_blank">Whistleblowing</a>&#8221; auseinandergesetzt &#8211; und ein klares Signal gesetzt. Die fristlose Kündigung einer Arbeitnehmerin wegen der Veröffentlichung von Missständen bei ihrem Arbeitgeber <strong>verstößt gegen die Menschenrechtskonvention</strong>.</span></span></p>
<p align="left"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial">Im konkreten Fall hatte eine Altenpflegerin ihren Arbeitgeber wegen personeller Mängel und hygienischer Missstände kritisiert und schließlich angezeigt. Teilweise, so die Vorwürfe der Pflegerin, hätten die Heimbewohner bis zum Mittag in Urin und Kot gelegen, zudem seien einige der älteren Menschen ohne richterlichen Beschluss in ihren Betten fixiert worden. Der Preis für ihre Courage:</span></span><span style="font-family: Arial"><span style="font-size: small"> <strong>fristlose Kündigung wegen Verletzung von Loyalitätspflichten gegenüber dem Arbeitgeber</strong> und Bestätigung der Kündigung durch Bundesarbeitsgericht und Bundesverfassungsgericht. Der europäische Gerichtshof für Menschenrechte sieht darin jedoch eine <strong>Verletzung der <a href="http://dejure.org/gesetze/MRK/10.html" target="_blank">Meinungsfreiheit</a></strong> und sprach der Pflegerin eine Entschädigung von insgesamt 15.000 € zu.<span id="more-6702"></span></span></span></p>
<p align="left"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial">Was für die einen <strong>Petzen</strong> ist, bedeutet für die anderen Verantwortungsbewusstsein. <em>&#8220;Wer Kenntnis von unethischen oder illegalen Zuständen hat und die Entscheidung trifft, solche Zustände öffentlich zu machen, bewegt sich in einem Spannungsfeld&#8221;</em>, so <strong>Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger</strong> im <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/ministerin-erwartetstreit-um-whistleblower-/4419896.html" target="_blank">Handelsblatt</a>. Whistleblower haben es hierzulande schwer und gelten meist als Wichtigtuer oder Denunzianten. Auf den Schutz der Öffentlichkeit können sie nur selten hoffen, wenn von ihnen ein Skandal aufgedeckt wird. Dabei sollten eigentlich nicht sie verachtet werden, sondern diejenigen, die nicht reagieren. Sicherlich ist es heftig, wenn man seinen eigenen Arbeitgeber anzeigt. Allerdings wird wohl kaum ein Arbeitnehmer leichtfertig seinen Arbeitgeber beschuldigen. Das machen Mitarbeiter nur dann, wenn sie Angst haben, dass jemand zu Schaden kommt.</span></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: Arial;font-size: small">Nach diesem Urteil wird man sich in Deutschland damit auseinandersetzen müssen, <strong>wieviel Kritik Arbeitgeber dulden müssen und ab wann sich die Loyalitätsfrage stellt</strong>. Bisher stand das Vertrauensverhältnis zum Arbeitgeber über allem - das dürfte sich wohl ändern.</span></p>
<p align="left"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial">Susanne</span></span></p>
<pre>Bildquelle: © b_parker - iStockphoto.com</pre>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/gerichtsmassig/grunes-licht-fur-courage-am-arbeitsplatz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wer ist der attraktivste Arbeitgeber?</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/wer-ist-der-attraktivste-arbeitgeber/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/wer-ist-der-attraktivste-arbeitgeber/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 13:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[attraktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Demographie]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Work Life Balance]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=6430</guid>
		<description><![CDATA[In Zeiten des Fachkräftemangels sind qualifizierte Mitarbeiter gefragt. Eine gute Situation für die Arbeitnehmer: Können sie so die besten Arbeitsbedingungen für sich aushandeln. Die Arbeitgeber haben gemerkt, dass sie sich um gutes Fachpersonal bemühen müssen. Denn eines ist klar: Ein Arbeitnehmer entscheidet sich bei der Auswahl von Arbeitsplätzen für den Attraktivsten. Und das ist nicht automatisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Zeiten des <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fachkr%C3%A4ftemangel" target="_blank">Fachkräftemangels </a>sind qualifizierte Mitarbeiter gefragt</strong>. Eine gute Situation für die Arbeitnehmer: Können sie so die besten Arbeitsbedingungen für sich aushandeln.</p>
<p>Die Arbeitgeber haben gemerkt, dass sie sich um gutes Fachpersonal bemühen müssen. Denn eines ist klar: Ein Arbeitnehmer entscheidet sich bei der Auswahl von Arbeitsplätzen für den Attraktivsten. Und das ist nicht automatisch der Bestbezahlteste! Es kommt auch auf andere Faktoren an. So sind dem Arbeitnehmer von heute neben einem angemessenen Gehalt auch<span id="more-6430"></span> Entwicklungsperspektiven, ein kollegiales Umfeld und eine gute Work-Life-Balance besonders wichtig.</p>
<p><strong>Einige Arbeitgeber sind beim „Arbeitnehmer-Werben“ schon kreativ geworden</strong>. So bieten sie ihren Mitarbeitern neben einem guten Gehalt ein Fitness- und Massageprogramm oder auch Krippenplätze für die Kinder an.</p>
<p>Die Deutsche Employer Branding Akademie (DEBA) hat jetzt in Kooperation mit der „<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/leadership/article13468613/Wie-Firmen-ihre-Arbeitgeberqualitaet-testen-koennen.html" target="_blank">Welt</a>“ den Fitnesstest „Deutschlands Arbeitgebermarken“ entwickelt: Hier soll der attraktivste Arbeitgeber gefunden werden. Ich bin gespannt.</p>
<p>Thomas</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/wer-ist-der-attraktivste-arbeitgeber/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Situation Vorstellungsgespräch: &#8220;Sind Sie schwerbehindert?&#8221; &#8211; Die Sache mit der Lüge&#8230;</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/gerichtsmassig/situation-vorstellungsgesprach-sind-sie-schwerbehindert-die-sache-mit-der-luge/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/gerichtsmassig/situation-vorstellungsgesprach-sind-sie-schwerbehindert-die-sache-mit-der-luge/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 12:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsmassig]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerbehindertenvertretung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Fragerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerbehinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellungsgespräch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=6361</guid>
		<description><![CDATA[Im Vorstellungsgespräch möchte ein Arbeitgeber vom Bewerber am liebsten so viel wie möglich erfahren. Das ist verständlich. Genauso verständlich ist jedoch, dass der potentielle Arbeitnehmer so manche etwas pikantere Frage lieber unbeantwortet lassen will. Muss er doch realistischerweise befürchten, dass eine ehrliche Antwort darauf seine Chancen auf den Arbeitsplatz erheblich schmälern würde. Was nun in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Vorstellungsgespräch</strong> möchte ein Arbeitgeber vom Bewerber am liebsten so viel wie möglich erfahren. Das ist verständlich. Genauso verständlich ist jedoch, dass der potentielle Arbeitnehmer so manche etwas <strong>pikantere Frage</strong> lieber unbeantwortet lassen will. Muss er doch realistischerweise befürchten, dass eine ehrliche Antwort darauf seine Chancen auf den Arbeitsplatz <strong>erheblich schmälern</strong> würde. Was nun in solchen Situationen pikant ist und was nicht, beschäftigt die Arbeitsgerichte seit längerer Zeit. <strong>Es geht um die Zulässigkeit von Fragen im Vorstellungsgespräch.</strong> In einem aktuellen Fall hatte sich das Bundesarbeitsgericht damit zu befassen, ob die Frage nach der Schwerbehinderung eines Bewerbers <strong>zulässig</strong> ist und ob ihre Stellung möglicherweise sogar einen <strong>Entschädigungsanspruch</strong> auslösen kann.</p>
<p>Eine schwerbehinderte Arbeitnehmerin bewarb sich für eine Stelle im Außendienst bei einem Softwareunternehmen. Als sie sich vorstellte, <span id="more-6361"></span>sollte sie einen <strong>Personalfragebogen</strong> ausfüllen. In diesem wurde auch nach dem Bestehen einer anerkannten Schwerbehinderung gefragt. Sie beantwortete die Frage <strong>wahrheitswidrig</strong> und wurde letztlich eingestellt. Einige Jahre später konfrontierte sie den Arbeitgeber mit den tatsächlichen Verhältnissen. Dieser erklärte die <strong>Anfechtung</strong> des Arbeitsvertrages <strong>wegen arglistiger Täuschung</strong>. Kurz danach schickte er eine fristlose sowie eine fristgemäße <strong>Kündigung</strong> hinterher. Die Kollegin ging vor Gericht. Sie wollte feststellen lassen, dass ihr Arbeitsverhältnis nach wie vor besteht, außerdem machte sie eine <strong>Entschädigung</strong> nach <a href="http://dejure.org/gesetze/AGG/15.html" target="_blank">§ 15 Abs. 2 AGG</a> geltend.</p>
<p>Das <strong>Bundesarbeitsgericht</strong> (BAG) entschied, dass Anfechtung und Kündigungen <strong>unwirksam</strong> waren (<a href="http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&amp;Art=pm&amp;Datum=2011&amp;nr=15302&amp;pos=0&amp;anz=58" target="_blank">Urteil vom 7. Juli 2011 &#8211; 2 AZR 396/10</a>). Grund: Die Täuschungshandlung der schwerbehinderten Angestellten, also ihre Lüge auf die Frage nach einer Schwerbehinderung, sei <strong>nicht ursächlich</strong> für den Abschluss des Arbeitsvertrages gewesen. Dazu muss man wissen: Der Arbeitgeber hatte sich im Vorfeld darauf eingelassen, dass er diese Frage nur gestellt habe, um den Anteil der Schwerbehinderten im Betrieb zu erhöhen. Er hätte die Kollegin auf jeden Fall eingestellt! Diese Aussage hatte vor allem den <strong>taktischen</strong> <strong>Hintergrund</strong>, einem möglichen Entschädigungsanspruch die Grundlage zu entziehen, was auch erfolgreich gelang. Nur gleichzeitig machte das die Anfechtung unwirksam, da dieser nun die Basis entzogen war. Und auch mit der Kündigung ging es nicht recht voran: Unwirksam, weil die Lüge keine weiteren Auswirkungen auf das Arbeitsverhältnis gehabt habe!</p>
<p><strong>Keine Antwort</strong> gab das BAG auf die generelle Frage, ob ein Arbeitgeber vor der Einstellung nach dem Bestehen einer Schwerbehinderung fragen darf. Eine gesetzliche Regelung gibt es hier nicht. Aus diesem Grund galt die Frage<strong> früher als erlaubt</strong>! Seit Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) im Jahr<strong> 2006 ist dies anders</strong>: Nach dem AGG ist eine Benachteiligung aufgrund der Schwerbehinderung verboten! Seitdem gilt die Frage bei Juristen  sehr umstritten. Und eine höchstrichterliche Entscheidung gibt es leider ebenfalls nicht. Und auch in diesem Fall kam das Bundesarbeitsgericht um die Klärung der Frage herum.</p>
<p>Bleibt der <strong>Entschädigungsanspruch nach § 15 AGG</strong>: Der wurde aber nicht weiter geprüft, da laut Gericht keine ausreichenden Indiztatsachen für eine Benachteiligung vorlagen. Damit ist die Frage, ob dieser Paragraf bei unzulässig diskriminierenden Kündigung <strong>überhaupt anwendbar</strong> ist, ebenfalls <strong>weiterhin offen</strong>.</p>
<p>Rechtssicherheit sieht anders aus.</p>
<p>Peter</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/gerichtsmassig/situation-vorstellungsgesprach-sind-sie-schwerbehindert-die-sache-mit-der-luge/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Leiharbeiter, die „Nuklear-Nomaden“ der Atomkraftwerke</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/gesundheitsschutz/leiharbeiter-die-%e2%80%9enuklear-nomaden%e2%80%9c-der-atomkraftwerke/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/gesundheitsschutz/leiharbeiter-die-%e2%80%9enuklear-nomaden%e2%80%9c-der-atomkraftwerke/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 07:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Leiharbeit]]></category>
		<category><![CDATA[AKW]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraftwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Equal Pay]]></category>
		<category><![CDATA[Equal-Pay-Prinzip]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitarbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=6013</guid>
		<description><![CDATA[In den deutschen Atomkraftwerken (AKW) werden deutlich mehr Leiharbeitnehmer beschäftigt als in anderen Branchen, berichtet betriebsrat.de. Der Gründe hierfür liegen auf der Hand: Zum einen ist die Beschäftigung von Leiharbeitnehmern für Arbeitgeber billiger, da sie bei der derzeitigen Gesetzeslage einfach den „equal-pay-Grundsatz“ umgehen können. Und zum anderen sind die Beschäftigten in AKWs auf Grund der Strahlenbelastung einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den <strong>deutschen Atomkraftwerken (AKW) werden deutlich mehr Leiharbeitnehmer beschäftigt </strong>als in anderen Branchen, berichtet <a href="http://betriebsrat.de/portal/themen/sz/tausende-leiharbeiter-in-atomkraftwerken.html" target="_blank">betriebsrat.de</a>. Der Gründe hierfür liegen auf der Hand: Zum einen ist die Beschäftigung von<strong> Leiharbeitnehmern  für Arbeitgeber billiger</strong>, da sie bei der derzeitigen Gesetzeslage einfach den „<a href="http://betriebsrat.de/portal/lexikon-fuer-die-taegliche-betriebsratsarbeit.html/do/lexikondetail/letter/E/shortlink/equal-pay-gebot#entry" target="_blank">equal-pay-Grundsatz</a>“ umgehen können. Und zum anderen sind die Beschäftigten in AKWs auf Grund der <strong>Strahlenbelastung einem hohen Gesundheitsrisiko </strong>ausgesetzt. Dieses möchten die AKW-Betreiber bei der eigenen Belegschaft wohl vermeiden.</p>
<p>Laut Statistik der Bundesregierung waren im Jahr 2009 in den deutschen AKWs knapp 6000 festangestellte Mitarbeiter radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Die Zahl der Leiharbeitnehmer in diesem Bereich betrug hingegen über<span id="more-6013"></span> 24.000 Personen.</p>
<p>Doch auch im <strong>Rest Europas </strong>ist es <strong>Gang und Gebe vor allem Leiharbeiter in den Atomkraftwerken zu beschäftigen</strong>. Die Linkspartei spricht deshalb schon vom „Strahlenproletariat in deutschen Atomkraftwerken“.  In unserem Nachbarland Frankreich ziehen sogar bis zu 30.000 Leiharbeiter von einem Kraftwerk zum anderen. Dort werden sie deshalb als „Nuklear-Nomaden“ bezeichnet.</p>
<p>Thomas</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/gesundheitsschutz/leiharbeiter-die-%e2%80%9enuklear-nomaden%e2%80%9c-der-atomkraftwerke/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wahl zum Betriebsrat: Befristung wird unwirksam</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/gerichtsmassig/wahl-zum-betriebsrat-befristung-wird-unwirksam/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/gerichtsmassig/wahl-zum-betriebsrat-befristung-wird-unwirksam/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 12:52:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsmassig]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Befristung]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Europarecht]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbeschäftigung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=5967</guid>
		<description><![CDATA[Das Arbeitsgericht München hat entschieden (8.10.2010 – 24 Ca 861/10), dass ein zum Betriebsrat gewählter, befristet beschäftigter Arbeitnehmer, eine unbefristete Weiterbeschäftigung von seinem Arbeitgeber verlangen kann. Kurz gesagt: Durch die Wahl zum Betriebsrat wird das befristete Arbeitsverhältnis in ein Unbefristetes gewandelt. Im entschiedenen Fall stellte der Arbeitgeber einen Arbeitnehmer befristet ein, ohne dass ein entsprechender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Arbeitsgericht München hat entschieden (<a href="http://www.kanzlei-bhp.de/betriebsratsmitglied-anspruch-entfristung/" target="_blank">8.10.2010 – 24 Ca 861/10</a>), dass ein <strong>zum Betriebsrat gewählter, befristet beschäftigter Arbeitnehmer, eine unbefristete Weiterbeschäftigung von seinem Arbeitgeber verlangen kann</strong>. Kurz gesagt: Durch die Wahl zum Betriebsrat wird das befristete Arbeitsverhältnis in ein Unbefristetes gewandelt. Im entschiedenen Fall stellte der Arbeitgeber einen Arbeitnehmer befristet ein, ohne dass ein entsprechender Sachgrund (z.B. Schwangerschaftsvertretung) vorlag <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/tzbfg/__14.html" target="_blank">(§ 14 Abs. 2 TzBfG). </a>Kurz vor dem Auslaufen der Befristung wurde der Arbeitnehmer zum Betriebsrat gewählt. Der Arbeitgeber wollte das Arbeitsverhältnis nun nicht mehr verlängern, sondern die Befristung auslaufen lassen. Der frisch gebackene Betriebsrat klagte deshalb auf unbefristete Weiterbeschäftigung. Denn: Wenn der Arbeitgeber ihn nun einfach vor die Tür setzen könnte, wäre er nicht ausreichend in seiner Funktion als Interessenvertreter der Arbeitnehmerschaft geschützt. <strong>Der Arbeitgeber könnte auf diese Weise jeden „unliebsamen“ befristet beschäftigte Betriebsrat einfach loswerden. Dies sei <span id="more-5967"></span>mit dem Europarecht </strong>(<a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2002:080:0029:0033:de:PDF" target="_blank">Art. 7 EG-Richtlinie 2002/14/EG</a>) <strong>nicht vereinbar</strong>.</p>
<p>Die Münchner Richter gaben dem Betriebsrat Recht: Der Arbeitgeber muss ihn unbefristet weiter beschäftigen. Andernfalls wäre ein BR-Mitglied ohne Schutz. Das Urteil eröffnet den <strong>befristet beschäftigten Betriebsräten die Chance einen Dauerarbeitsplatz </strong>zu bekommen.</p>
<p>Thomas</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/gerichtsmassig/wahl-zum-betriebsrat-befristung-wird-unwirksam/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit dem Ehrenamt im Vorstellungsgespräch punkten</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/allgemein/mit-dem-ehrenamt-im-vorstellungsgesprach-punkten/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/allgemein/mit-dem-ehrenamt-im-vorstellungsgesprach-punkten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 15:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsgesrpäch]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[ehrenamtlich]]></category>
		<category><![CDATA[sozial]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellungsgespräch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=5953</guid>
		<description><![CDATA[Wer ehrenamtlich tätig ist sammelt Pluspunkte im Vorstellungsgespräch. In welchem Bereich das ehrenamtliche Engagement erfolgt (Verein, Kirche, Feuerwehr, Naturschutz usw.) ist zweitrangig. Wichtig ist dem Arbeitgeber jedoch, dass der Bewerber der freiwilligen Sache ernsthaft nachgeht; das berichtet „Die Welt online“. Warum das Ehrenamt eine so wichtige Stellung hat, erklärt Thomas Fritz, Personalchef des Beratungsunternehmens McKinsey: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer ehrenamtlich tätig ist sammelt Pluspunkte im Vorstellungsgespräch. <strong>In welchem Bereich das ehrenamtliche Engagement erfolgt </strong>(Verein, Kirche, Feuerwehr, Naturschutz usw.)<strong> ist zweitrangig</strong>. Wichtig ist dem Arbeitgeber jedoch, dass der Bewerber der freiwilligen Sache <strong>ernsthaft </strong>nachgeht; das berichtet „<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/article13403500/Bewerber-mit-Ehrenamt-haben-bessere-Jobchancen.html" target="_blank">Die Welt online</a>“.</p>
<p>Warum das Ehrenamt eine so wichtige Stellung hat, erklärt Thomas Fritz, Personalchef des Beratungsunternehmens McKinsey: „Wir suchen schließlich echte Persönlichkeiten, die gesellschaftlich etwas verändern wollen und bereit sind, <strong>Verantwortung </strong>zu übernehmen.“ Was man tatsächlich macht ist zweitrangig, denn: &#8220;Die Hauptsache ist, dass ein Bewerber <strong>soziale Fähigkeiten trainiert</strong>, die er im Umgang mit unseren Kunden braucht,&#8221; so Fritz.</p>
<p>Durch das soziale Engagement wird die<span id="more-5953"></span> <strong>Teamfähigkeit </strong>und die <strong>Kommunikationsstärke </strong>trainiert – klar dass dies auch gut für das Berufsleben ist.</p>
<p>Ob die Erwähnung des Ehrenamtes „<strong>Betriebsrat</strong>“ auch positiv für das berufliche Fortkommen ist, ist mit dem Gesagten allerdings noch nicht ausdiskutiert…</p>
<p>Thomas</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/allgemein/mit-dem-ehrenamt-im-vorstellungsgesprach-punkten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Energie tanken: Büroschläfchen im Schreibtisch-Schlafsack</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/allgemein/energie-tanken-buroschlafchen-im-schreibtisch-schlafsack/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/allgemein/energie-tanken-buroschlafchen-im-schreibtisch-schlafsack/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 May 2011 11:51:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Biorythmus]]></category>
		<category><![CDATA[Büroschlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Erholung]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[power nap]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafsack]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtisch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=5948</guid>
		<description><![CDATA[Zwei Designer aus Madrid haben eine geniale Idee: Den Schreibtisch-Schlafsack. Geschaffen, um kurz mal im Job zu verschnaufen und aufzutanken. Abgedunkelt, weich gepolstert und bequem soll sich damit herrlich mit dem Oberkörper auf der Schreibtischplatte schlafen lassen. Mit einem kurzen power nap im stylischen Schreibtisch-Schlafsack erwachen gerade am Nachmittag neue Geisteskräfte bei den Mitarbeitern. Deshalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Designer aus Madrid haben eine geniale Idee: Den Schreibtisch-Schlafsack. Geschaffen, um kurz mal im Job zu verschnaufen und aufzutanken. Abgedunkelt, weich gepolstert und bequem soll sich damit <strong>herrlich mit dem Oberkörper auf der Schreibtischplatte schlafen lassen</strong>. Mit einem <strong>kurzen power nap </strong>im stylischen Schreibtisch-Schlafsack <strong>erwachen gerade am Nachmittag neue Geisteskräfte </strong>bei den Mitarbeitern.</p>
<p>Deshalb <strong>sollten sich </strong>nach Meinung der Entwickler <strong>gerade </strong>auch <strong>Arbeitgeber für das neue Produkt interessieren</strong>. Vorbei die Zeiten des Suppenkomas und der müden Augen nach dem Mittagessen! Ein paar Minuten den Kopf in den Schreibtisch-Schlafsack stecken, die Seele baumeln lassen und schon ist man wieder top fit.</p>
<p>Die Idee<span id="more-5948"></span> einer Siesta ist übrigens nicht fremd. In südeuropäischen Ländern ist sie schon lange Tradition. Ein Interview mit den beiden Erfindern des neuen Schlafgeräts ist in der Onlineausgabe der <a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/siesta-im-buero-kollege-wo-steckst-du-im-schreibtischschlafsack-1.1103158">Süddeutschen </a>zu lesen: lesenswert!</p>
<p>Thomas</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/allgemein/energie-tanken-buroschlafchen-im-schreibtisch-schlafsack/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Düsseldorfer Köbes heimlich beim Ausschank gefilmt &#8211; Kündigung ist unwirksam</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/datenschutz/dusseldorfer-kobes-heimlich-beim-ausschank-gefilmt-kundigung-ist-unwirksam/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/datenschutz/dusseldorfer-kobes-heimlich-beim-ausschank-gefilmt-kundigung-ist-unwirksam/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 May 2011 05:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmerüberwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigtendatenschutzgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Videoüberwachung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=5933</guid>
		<description><![CDATA[Die Videoüberwachung von Arbeitnehmern entwickelt sich zum Dauerbrenner der letzten Jahre, ob sie nun verdeckt stattfindet oder ob ganz offen gefilmt wird. Das Arbeitsgericht Düsseldorf musste sich nun mit folgendem Fall befassen: Ein Brauhaus hatte zwei seiner Schankkellner (sog. Köbes) im Verdacht, beim Ausschank zu schummeln und falsch abzurechnen. Daraufhin wurde eine heimliche Videoaufannahme erstellt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Videoüberwachung von Arbeitnehmern</strong> entwickelt sich zum Dauerbrenner der letzten Jahre, ob sie nun verdeckt stattfindet oder ob ganz offen gefilmt wird. Das Arbeitsgericht Düsseldorf musste sich nun mit folgendem Fall befassen: Ein <strong>Brauhaus </strong>hatte zwei seiner <strong>Schankkellner </strong>(sog. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6bes" target="_blank">Köbes</a>) im Verdacht, beim Ausschank zu schummeln und falsch abzurechnen. Daraufhin wurde eine <strong>heimliche Videoaufannahme</strong> erstellt, die dem Arbeitgeber offenbar Grund genug lieferte, die fristlose Kündigung auszusprechen. Einer der beiden Arbeitnehmer war <strong>Betriebsratsmitglied</strong>, in diesem Fall sollte vor Gericht die Ersetzung der fehlenden Zustimmung des Betriebsratsgremiums zur Kündigung erreicht werden.</p>
<p>Der Arbeitgeber machte die Rechnung jedoch ohne die Richter: Diese lehnten es ab, den vorgelegten Videobeweis zu verwerten und wiesen die Anträge ab. Der Grund: Die Videoüberwachung war unzulässig. Denn: Nicht jeder <span id="more-5933"></span>pauschale Verdacht, hier etwa  auf &#8220;<strong>Unterschlagung von Getränken</strong>&#8220;, würde gleich eine heimliche Überwachung rechtfertigen, so das Gericht. Da müsste schon mehr sein, etwa tatsächlich nachprüfbare Anhaltspunkte sowie ein ganz konkreter Tatverdacht. Dann könnte eine solche heimliche Überwachung auch rechtmäßig sein (Arbeitsgericht Düsseldorf, Verfahren 11 Ca 7326/10 und 9 BV 183/10, Link zur Pressemeldung als<a href="http://www.lag-duesseldorf.nrw.de/beh_static/presse/mitteilungen/941_33_11.pdf" target="_blank"> pdf-Datei</a>).</p>
<p>Was wir uns in Zusammenhang mit den ganzen Überwachungsfällen fragen: Wann kommt endlich die lang angekündigte gesetzliche Regelung? Das geplante <strong>Beschäftigtendatenschutzgesetz </strong>soll in Zukunft erheblich mehr Klarheit schaffen, auch gerade bei solchen Überwachungsfällen. Aber fast nirgendwo wird im Gesetzgebungsverfahren derzeit so gestritten, wie hier. Ganze fünf Gesetzesentwürfe und Anträge stehen derzeit im Raum. Im Innenausschuss des deutschen Bundestages fand nun am <strong>23.05.2011 eine Expertenanhörung</strong> statt. <a href="http://www.compliancemagazin.de/gesetzestandards/deutschland/gesetze/deutscher-bundestag240511.html" target="_blank">Recht weit scheint man nicht gekommen zu sein</a>, viele Fragen sind nach wie vor offen genauso wie der spätere Inhalt und der Zeitpunkt des Inkrafttretens des neuen Gesetzes.</p>
<p><strong>Betriebsräte</strong> die sich für die Materie interessieren, sollten ein Seminar zum Thema &#8220;Neue Regeln im Beschäftigtendatenschutz&#8221; besuchen. Hier wird<strong> präzise erläutert</strong>, wie die Rechtslage aktuell ist und wie sie sich in Zukunft darstellen könnte. Zumal das ja noch längern dauern könnte mit der Gesetzesfindung : <a href="http://www.ifb.de/betriebsrat/seminare/thema/besserer-schutz-vor-unerlaubter-Ueberwachung:-das-neue-beschaeftigtendatenschutzgesetz-*-572.html" target="_blank">Link zur Seminarseite</a></p>
<p>Einen <strong>guten rechtlichen Überblick</strong> über den aktuellen Stand erhält man hier: <a href="http://www.aus-portal.de/gesetzgebung_16992.htm" target="_blank">Link zum AuS-Portal</a></p>
<p>Peter</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/datenschutz/dusseldorfer-kobes-heimlich-beim-ausschank-gefilmt-kundigung-ist-unwirksam/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist weit verbreitet</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/allgemein/sexuelle-belastigung-am-arbeitsplatz-ist-weit-verbreitet/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/allgemein/sexuelle-belastigung-am-arbeitsplatz-ist-weit-verbreitet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 May 2011 12:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Bertiebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Beweislage]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[sexuelle Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Strau Kahn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=5927</guid>
		<description><![CDATA[Zurzeit berichten die Medien ununterbrochen über die angeblichen sexuellen Übergriffe des ehemaligen IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn in einem New Yorker Hotel. Doch auch in der Arbeitswelt ist sexuelle Belästigung keine Seltenheit. „Bild online“ berichtet, dass nach Expertenmeinung schon jede zweite Frau im Job sexuell belästigt wurde. Zwar kommen nur die allerwenigsten Fälle ans Licht und noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit berichten die Medien ununterbrochen über die <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13380857/Medienschlacht-um-die-Sex-Affaere-ist-eroeffnet.html" target="_blank">angeblichen sexuellen Übergriffe des ehemaligen IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn </a>in einem New Yorker Hotel. Doch auch in der <strong>Arbeitswelt ist sexuelle Belästigung keine Seltenheit</strong>. „<a href="http://www.bild.de/politik/inland/sexualstraftat/jede-zweite-frau-wird-am-arbeitsplatz-sexuell-belaestigt-18018822.bild.html" target="_blank">Bild online</a>“ berichtet, dass nach Expertenmeinung schon <strong>jede zweite Frau im Job sexuell belästigt </strong>wurde. Zwar kommen nur die allerwenigsten Fälle ans Licht und noch viel weniger zur Anzeige. Die <strong>Dunkelziffer </strong>ist nach Meinung der Vorsitzenden der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, jedoch <strong>enorm hoch</strong>. Aus <strong>Angst </strong>den <strong>Arbeitsplatz zu verlieren </strong>trauen sich die meisten  Betroffenen nicht  offen ihre Kollegen zu beschuldigen. Zudem ist die <strong>Beweislage oft schwierig</strong>, da eine Aussage gegen die andere Aussage steht.</p>
<p>Die Polizei rät jedoch <span id="more-5927"></span>trotzdem klar Flagge zu zeigen. Denn: Sexuelle Belästigung ist kein Kavaliersdelikt! Das Todschweigen der Vorfälle kann für die Opfer neben dem schlimmen Erlebnis selbst weitere traumatische Folgen haben.</p>
<p>Zudem ist der <strong>Arbeitgeber in der Pflicht</strong>. Er muss seine Arbeitnehmer vor Übergriffen von Kollegen schützen. Deshalb heißt es vermehrt Augen aufhalten – gerade auch als Betriebsrat.</p>
<p>Thomas</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/allgemein/sexuelle-belastigung-am-arbeitsplatz-ist-weit-verbreitet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wissen weitergeben? Ich bin doch nicht blöd!</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/allgemein/wissen-weitergeben-ich-bin-doch-nicht-blod/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/allgemein/wissen-weitergeben-ich-bin-doch-nicht-blod/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 May 2011 11:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen-Verstecken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=5834</guid>
		<description><![CDATA[Der Traum eines jeden Arbeitgebers: Seine Beschäftigten kommunizieren offen und wissbegierig miteinander. Jeder lässt Kolleginnen und Kollegen ganz selbstverständlich an seinem persönlichen Wissens- und Erfahrungsschatz teilhaben. Zu diesem Zweck werden eigene Datenbanken eingerichtet, Unternehmens-Wikis sollen den geistigen Schatz des Betriebes sichern und vermehren. Wenn, ja wenn da nur nicht diese Angestellten wären! Die haben nämlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Traum eines jeden Arbeitgebers</strong>: Seine Beschäftigten kommunizieren offen und wissbegierig miteinander. Jeder lässt Kolleginnen und Kollegen ganz selbstverständlich an seinem persönlichen Wissens- und Erfahrungsschatz teilhaben. Zu diesem Zweck werden eigene Datenbanken eingerichtet, <strong>Unternehmens-Wikis</strong> sollen den <strong>geistigen Schatz</strong> des Betriebes sichern und vermehren. Wenn, ja wenn da nur nicht diese Angestellten wären! Die haben nämlich manchmal<strong> gar keine Lust</strong>, ihr eigenes Know-how weiterzugeben und mit den anderen zu teilen. Lieber verstecken sie es, <a href="http://www.sueddeutsche.de/v5E38g/4095031/Das-sag-ich-nicht.html" target="_blank">so einige kanadische Wissenschaftler</a>, die nun den Begriff des<strong> &#8220;Wissen-Versteckens&#8221;</strong> geprägt haben.</p>
<p>Mehrere Studien wurden ausgewertet, das Ergebnis ist <strong>ziemlich ernüchternd</strong>: <span id="more-5834"></span>Regelmäßig behalten Beschäftigte ihre selbst erworbenen Kenntnisse lieber für sich, als sie dem Abteilungskollegen zugänglich zu machen und das Wissen mit ihm zu teilen. <strong>Dieser könnte  ja schließlich einen Vorteil davon haben!</strong> Je schlechter das Klima im Betrieb, desto ausgeprägter die betriebliche Verschlossenheit. Dagegen helfen würden mehr persönliche Kontakte untereinander, auf jeden Fall <strong>weniger E-Mails und mehr Gespräche</strong>. Und: Die Arbeitnehmer sollten erleben können, dass es sich lohne, einander zu vertrauen. <strong>&#8220;Wie der Herr, so&#8217;s Gscherr</strong>&#8220;, lautet ein altes Sprichwort. Ach, wie schön könnte die Welt doch sein&#8230;</p>
<p>Peter</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/allgemein/wissen-weitergeben-ich-bin-doch-nicht-blod/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

