Das Ziel: Die Zukunft der Arbeit soll familienfreundlicher werden. Diese Worte haben wir schon oft gehört, aber passiert auch etwas? Bei dem Thema sind vor allem Arbeitgeber gefragt. Denn die haben es in der Hand, positive Rahmenbedingungen und Regeln in ihren Unternehmen einzuführen. Nicht verwunderlich erscheint, dass in der breiten Masse letztlich immer noch die Gier nach Profit die Oberhand zu behalten scheint. Dadurch bleiben familienfreundliche Regelungen unweigerlich auf der Strecke. Denn beides verträgt sich nicht so recht. Darum ist es prima, wenn viele an dem Thema dranbleiben und es weiter voranbringen. Um die Erfahrungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu ihrer Arbeitszeit besser kennenzulernen, gibt es jetzt eine Online-Umfrage, an der
mehr »

von Thomas am 10.01.2011, 14:39 Uhr , Kategorie: Hartz IV, Leiharbeit, Lohn und Gehalt, Mindestlohn

In Zeiten, in denen atypischen Beschäftigungsverhältnisse auf dem Vormarsch sind, wundert diese Nachricht nicht: 2011 rechnen Experten laut Focus-Online damit, dass es in Deutschland erstmals mehr als eine Million Leiharbeitnehmer geben wird.

Auf Grund der guten wirtschaftlichen Entwicklung ist der Bedarf an Fachkräften, aber auch an Hilfskräften groß, so der Präsident des Bundesverbands Zeitarbeit (BZA), Volker Enkerts. Im Oktober 2010 waren schon
mehr »

von Thomas am 07.01.2011, 10:20 Uhr , Kategorie: Lohn und Gehalt

Auf Grund des anhaltenden Wirtschaftswachstums schließt sich die Mehrheit der Bundesbürger einer zentralen Gewerkschafts-Forderung nach ordentlichen Lohnerhöhungen an. Wie die „Welt“ heute berichtet, hält die Hälfte der Bevölkerung eine Lohnsteigerung um bis zu sechs Prozent für angemessen.

Dieses Meinungsbild wird sicherlich auch bei den kommenden Tarifgesprächen eine wichtige Rolle spielen. Mit der Mehrheitsmeinung im Rücken, können die Gewerkschaften ihre Forderungen besser durchsetzen.

Verdi-Chef Frank Bsirske hat zudem ein weiteres wichtiges Argument parat:
mehr »

von Thomas am 05.01.2011, 15:27 Uhr , Kategorie: Allgemein, Arbeitsmarkt

Das neue Jahr hat gerade angefangen. Was erwartet uns?

Die meisten Deutschen blicken hoffnungsvoll auf die kommenden zwölf Monate. Eine Umfrage der online-Stellenbörse StepStone hat ergeben, dass die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer in Deutschland große Erwartungen hat: Fast Zweidrittel von ihnen sind davon überzeugt, dass ihr Unternehmen
mehr »

von Peter am 10.12.2010, 14:26 Uhr , Kategorie: Datenschutz

Es ist schon verlockend: Da hat ein leitender Angestellter aus Versehen die Kopie eines vertraulichen Besprechungsprotokolls von Geschäftsführung und Betriebsrat auf einen für alle Mitarbeiter frei zugänglichen Ordner ins Firmen-Netzwerk gestellt. Keiner merkt’s bis auf einen, der sich gleich mal eine Kopie davon zieht. Oder noch besser: Eine schon länger gefrustete Arbeitnehmerin erhält über den E-Mail-Verteiler das noch geheime Entwicklungskonzept eines neuen Bauteils, auf das die Konkurrenz sicher voll scharf wäre. Zwei, drei Mausklicks und die internen Dokumente sind auf CD gebrannt bzw. auf den USB-Stick gezogen. Und weg sind sie! Was dann mit den Dokumenten passiert, kann keiner mehr kontrollieren. Im einen Fall tauchen die Dateien irgendwo öffentlich im Internet auf, im anderen gehen die Betriebsgeheimnisse meistbietend an die Konkurrenz. Der Fall um die Steuersünderdateien hat gezeigt, wie man hier richtig an Geld kommen kann.

Wikileaks macht es vor: Da liegen unzählige Dokumente scheinbar völlig ungesichert und für über zwei Millionen Menschen zugänglich auf einem Server und dann wundert man sich, wenn alles an die Öffentlichkeit kommt. Viele Arbeitgeber sind alarmiert: Welche vertraulichen Daten liegen auf unserem Firmennetzwerk? Wer hat Zugriff darauf? Wie können Daten aus der Firma herausgeschafft werden? Mal ehrlich: Eine Kopie der Kundendatenbank
mehr »

„Leider können wir Ihnen in diesem Jahr keine Weihnachtsgratifikation zahlen.“ Wer so etwas zu lesen bekommt, fragt sich, nachdem der erste Schreck verdaut ist: Moment mal, dürfen die das überhaupt? Na ja, kann man da antworten, in vielen Fällen dürfen die das schon. Allerdings kann es sich lohnen, etwas genauer hinzusehen. Denn Fakt ist: Der Arbeitgeber kann es sich nicht so einfach machen, indem er nicht zahlt und knapp darauf verweist, dass es sich um eine „freiwillige Leistung“ handele. Denn hat er in der Vergangenheit diese Leistung regelmäßig erbracht und konnte für den Arbeitnehmer dadurch der Eindruck entstehen, der Chef wolle ihm das Weihnachtsgeld nun auch auf Dauer gewähren, dann handelt es sich um eine sog. betriebliche Übung. Das Bundesarbeitsgericht meint dazu grundsätzlich, dass durch eine mindestens dreimalige vorbehaltlose Gewährung der Gratifikation ein solcher Anspruch begründet wird (z.B. BAG, Urteil vom 26.03.1997, Az. 10 AZR 612/96).

Was den meisten bekannt sein dürfte: Der Arbeitgeber kann das Entstehen dieses Anspruchs ausschließen, indem er bei Auszahlung ausdrücklich darauf hinweist, dass ihm ein Rechtsbindungswille für die dauerhafte Gewährung fehlt. Und genau hier hakt es manchmal! Der Arbeitgeber muss nämlich nicht nur ausdrücklich darauf hinweisen, sondern er muss dies auch klar und verständlich tun. In einem neuen Fall, den das Bundesarbeitsgericht erst gestern
mehr »

von Peter am 08.12.2010, 11:42 Uhr , Kategorie: Allgemein

Soziale Netzwerke und kein Ende in Sicht. Nicht ein Tag vergeht, ohne dass man in den Medien über die allerneuesten Nachrichten zu Facebook oder Twitter stolpert. Und immer mehr wollen mit dabei sein. In Deutschland sollen bereits bis zu 10 Millionen Benutzer (!) bei Facebook registriert sein. Schnell schwierig kann es werden, wenn man sich dort über den Arbeitgeber äußert. Da wird über Kollegen gelästert, der Chef beschimpft, schlimmstenfalls betriebliche Interna ausgeplaudert, was dann schon mal unter den Begriff „Verrat von Betriebsgeheimnissen“ fallen kann. Der Betriebsrat Blog hat schon vor längerer Zeit empfohlen, im Zweifel besser „die Klappe zu halten“, so unsere saloppe Formulierung. Zwar sind bislang keine Fälle bekannt, in denen ein Arbeitnehmer vom Chef wegen solcher Vorfälle abgemahnt oder gekündigt wurde, aber dass es sich hier um dünnes Eis handelt, dürfte jedem klar sein.

Der Hamburger Rechtsanwalt Martin Bahr hat auf seiner Webseite einen Artikel mit dem Titel „Wenn der Mitarbeiter Unschönes twittert“ (pdf-Datei, 122 kb) veröffentlicht. Er empfiehlt allen Arbeitgebern, möglichst
mehr »

Wagemutige Pläne im Steuerrecht: Der Pauschalbetrag für Werbungskosten, den jeder Arbeitnehmer bei seiner Einkommenssteuererklärung ohne weiteren Nachweis geltend machen kann, soll nach den Plänen der Bundesregierung möglichst bald von 920 auf 1.000 Euro pro Jahr steigen. Diese Aktion ist Teil des großen Plans „Unsere Steuererklärung soll einfacher werden„. FDP-Finanzexperte Volker Wissing spricht von einem „Durchbruch in der Steuerpolitik“.

Ein Durchbruch, was ist da los? Wieder mal verstehen wir nur Bahnhof! Sollte die Steuererklärung denn irgendwann nicht mal sogar auf einen Bierdeckel passen? Was bitte wird einfacher, wenn eine Pauschale minimal erhöht wird? Bis vor ein paar Jahren lag dieser Betrag sogar noch bei
mehr »

von Thomas am 02.12.2010, 14:23 Uhr , Kategorie: Allgemein

Rechtzeitig zum Beginn der Adventszeit hat sich Deutschland in ein Winter-Wunder-Land verwandelt. Überall rieseln die Schneeflocken herab und die Menschen wärmen sich mit einem heißen Glühwein in der Hand auf den Christkindelsmärkten: Da kommt echte Weihnachtsvorfreude auf!

Wäre da nur nicht der tägliche Weg zum Arbeitsplatz: Die romantsche Winterstimmung verwandelt sich dann schnell in ein furchtbares Schneechaos. Der Arbeitnehmer muss nämlich bei jedem Wetter zur Arbeit erscheinen: Er trägt das „Wegerisiko“. Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer dafür zu sorgen hat, dass er pünktlich zur Arbeit erscheint. Er muss
mehr »

von Thomas am 01.12.2010, 16:19 Uhr , Kategorie: Kündigungsschutz, Rechtsprechung

Ein Kantinen-Mitarbeiter, der unerlaubt und ohne Bezahlung Pommes frites aus der Firmenküche isst, kann nicht ohne Weiteres fristlos gekündigt werden.

Nach Ansicht der Arbeitsrichter rechtfertigt der unerlaubte Verzehr der frittierten Kartoffelstreifen keinen wichtigen Grund, der aber für eine fristlose Kündigung nach § 626 Absatz 1 BGB notwendig ist (Landesarbeitsgericht Hamm vom 04.11.2010 – 8 Sa 711/10).

Außerdem hätte der Arbeitgeber
mehr »

  1. Seiten:
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. ...
  10. 12