Die beiden Schüler Christoph Linz und Christoph Lieberth werden für ihre Entwicklung von Jugend forscht mit dem dritten Preis im Bereich Arbeitswelt und von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) mit dem Preis für Prävention und Rehabilitation ausgezeichnet. Mit ihrer Idee werden die Schüler in Zukunft vielen Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft den Arbeitsalltag erleichtern. Darüber hinaus leisten sie mit ihrer neuen Hilfe einen effektiven Beitrag zur Prävention von Rückenerkrankungen.

Das Projekt: Die Nachwuchsforscher gingen mit dem Ziel an die Sache, die harte, körperliche Arbeit von Landwirten bzw. Maschinenführern zu erleichtern und Gesundheitsschäden vorzubeugen. Dafür optimierten sie eine in diesem Bereich häufig ausgeführte Tätigkeit. Möchte ein Landwirt einen Anhänger ankuppeln, stellt er oftmals zu spät fest, dass die Höhe der Kupplung nicht passend eingestellt ist – nämlich dann, wenn der Anhänger bereits direkt an dem Traktor steht. Der Fahrer kann die Kupplung dann nur noch sehr schwer erreichen. Er muss sich stark verrenken, um sie zu verstellen. Linz und Lieberth entwickelten eine spezielle Vorrichtung, die diese Justierung per Handrad oder Hydraulik ermöglicht („EASY ADJUST – Zugmaul Höhenverstellung“) und so hilft, den Rücken zu schonen.

Herzlichen Glückwunsch! Nicht nur für die Preise, sondern insbesondere für die kluge, vorausschauende Absicht, die hinter dem Projekt steckt. Mit 18 Jahren! Daher: Fetten Respekt!

Bildquelle: © stillkost – Fotolia.com

Enthüllungs-Journalist Günter Wallraff war wieder mit der versteckten Kamera unterwegs. Die Reportage „Das Recht des Stärkeren„, die das ZDF am Mittwoch, den 22. Juni 2011 um 22:45 Uhr in der Reihe „zdf zoom“ ausstrahlt, führt ihn diesmal zu einer dunklen Seite unserer Arbeitswelt. Hier trifft er skrupellose Rechtsanwälte, die auf Arbeitgeber-Seminaren ihren Kunden erklären, wie man sog. „Unkündbare“,  zum Beispiel Beschäftigte die schon lange Zeit im Betrieb sind oder auch Arbeitnehmervertreter mit Hilfe hinterhältiger
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von Peter am 17.05.2011, 13:39 Uhr , Kategorie: Allgemein

Der Traum eines jeden Arbeitgebers: Seine Beschäftigten kommunizieren offen und wissbegierig miteinander. Jeder lässt Kolleginnen und Kollegen ganz selbstverständlich an seinem persönlichen Wissens- und Erfahrungsschatz teilhaben. Zu diesem Zweck werden eigene Datenbanken eingerichtet, Unternehmens-Wikis sollen den geistigen Schatz des Betriebes sichern und vermehren. Wenn, ja wenn da nur nicht diese Angestellten wären! Die haben nämlich manchmal gar keine Lust, ihr eigenes Know-how weiterzugeben und mit den anderen zu teilen. Lieber verstecken sie es, so einige kanadische Wissenschaftler, die nun den Begriff des „Wissen-Versteckens“ geprägt haben.

Mehrere Studien wurden ausgewertet, das Ergebnis ist ziemlich ernüchternd:
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