von Peter am 20.05.2011, 11:52 Uhr , Kategorie: Arbeitszeit, Demografie

Flexiblen Arbeitszeitmodellen gehört die Zukunft. Vorausschauende Arbeitgeber wissen längst, dass sie für Arbeitnehmer immer attraktiver werden müssen. Denn: In Zeiten des drohenden Fachkräftemangels werden es sich immer mehr Beschäftigte aussuchen können, wem sie ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Auch wenn die Realität in den meisten Branchen derzeit davon noch wert entfernt scheint, beginnen immer mehr Chefs sich Gedanken darüber zu machen, wie sie die Arbeitsbedingungen im Betrieb verbessern können, um irgendwann mal den einen entscheidenden Schritt beim Arbeitnehmer voraus zu sein! Gute Arbeitszeitmodelle sind da essentiell! Und deswegen ist es auch eine Meldung wert, was da beim Maschinenbauer Trumpf in Ditzingen in Kürze eingeführt wird.

Arbeitnehmer sollen sich dort zukünftig ihre Arbeitszeit selber „maßschneidern“ können. Je nach Wunsch und Lebenssituation kann
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Die Bundesregierung fordert flexiblere und familienfreundlichere Arbeitszeiten. Dafür will sich Angela Merkel (CDU) jetzt einsetzen. Denn: Eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine wichtige Voraussetzung für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland, so die Bundeskanzlerin laut Bericht der Tagesschau am 8. Februar bei einem Treffen mit Wirtschaftsvertretern. Unternehmen können sich durch innovative Arbeitszeitmodelle als interessante Arbeitgeber in Position bringen und beispielsweise auch dem Fachkräftemangel entgegen wirken.

Ein hoffnungsvoller und wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist für Merkel eine von Bundesregierung sowie Vertretern der Wirtschaft und der Gewerkschaften unterzeichnete Charta. Darin verpflichten sich alle Beteiligten,
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