Wie die „Welt“ berichtet hat Deutschland mittlerweile die niedrigste Geburtenrate in der gesamten EU. Und dieser Trend verfestigt sich immer mehr, denn auch im vergangenen Jahr 2010 kamen wiederum deutlich weniger Kinder zur Welt als im Vorjahr 2009. In Ostdeutschland fällt der Geburtenrückgang noch deutlich stärker aus als im Westen. Allein der Ausbau der Betreuungsplätze und das Elterngeld führen also nicht zu höheren Geburtenraten.

Inzwischen sind nur noch 16,5% der Einwohner Deutschlands jünger als 18 Jahre. In Frankreich liegt die Quote bei über 22%. Auf Dauer wird die Einwohnerzahl Deutschlands deutlich schrumpfen. Der demografische Wandel hat natürlich auch für die Arbeitswelt und die Sozialsysteme Konsequenzen: Der
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von Peter am 17.06.2010, 19:36 Uhr , Kategorie: Allgemein

Die Bundesregierung will eine Kommission zur Bekämpfung von Altersarmut einsetzen. Ministerin Ursula von der Leyen teilte mit, dass Anfang 2011 die Arbeit aufgenommen und ein Jahr später ein Bericht vorgelegt werden soll.

Armutsbekämpfung bei älteren Menschen: Wahrscheinlich eines der brisantesten Themen der nächsten Jahrzehnte! Im Koalitionsvertrag von Union und FDP steht, Altervorsorge solle sich zuletzt auch für Geringverdiener lohnen, Altersarmut müsse vermieden werden. Eine Kommission dafür ist eine feine Sache. Denn in ihr sitzen Experten, die sich Gedanken machen und am Ende eine Empfehlung aussprechen. Diese könnte dann etwa so lauten: Macht einfach
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von Peter am 04.02.2010, 18:01 Uhr , Kategorie: Allgemein

Bereits seit 1983 ruft die Europäische Union jedes Jahr ein sog. „Europäisches Jahr“ aus, dem ein sozio-kulturelles Thema zugeordnet ist. Im Jahr 2009 war, von vielen sicher unbemerkt, das Europäische Jahr zur Kreativität und Innovation. Heuer geht es um die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Dazu findet auf internationaler aber vor allem auch auf nationaler Ebene eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit statt, die Bürger und Politiker  in besonderer Weise für das Thema sensibilisieren will.

Das öffentliche Bewusstsein für die Risiken von Armut und sozialer Ausgrenzung soll dadurch gestärkt und die Wahrnehmung für deren Ursachen und Auswirkungen geschärft werden. Denn immerhin 17 Prozent der EU-Bürger haben nicht genügend Geld, um
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Die Antwort: Nun, sie liegen Kopf an Kopf beim Einkommen beieinander, nur leider am untersten Ende der Skala. Karrierecoach Martin Wehrle, früher selber als sog. Führungskraft aktiv, arbeitet heute als Mitarbeiter-Berater in großen Unternehmen. Vor kurzem verglich er die durchschnittlichen Einkommen diverser Berufsgruppen miteinander. Heraus kam eine traurige Hitliste der am schlechtesten bezahlten Berufe in unserem Land.

Keine Überraschung: Ganz unten stehen die Kolleginnen und Kollegen die im
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