von Ines am 08.04.2014, 09:57 Uhr , Kategorie: Allgemein

Zugbegleiter und Sicherheitsleute der Deutschen Bahn werden immer häufiger Opfer von Übergriffen. Die Vorfälle reichen von Bespucken über Schubsen bis hin zu echten Handgreiflichkeiten. Das berichtet aktuell unter anderen die Süddeutsche Zeitung. Kürzlich habe sogar ein Mann am Kölner Hauptbahnhof einen Schäferhund auf eine Mitarbeiterin der DB Sicherheit gehetzt und eine Bedienung im Bordbistro wurde mit heißem Kaffee überschüttet.

2013 erreichte die Zahl der Übergriffe einen neuen traurigen Rekord: 1199-mal wurden Bahn-Angestellte Opfer von Körperverletzungen. Im Vorjahr waren es noch rund 200 Fälle weniger. Das geht aus dem Sicherheitsbericht hervor, den die Bahn in Kürze vorstellen wird. Der Vorstand ist alarmiert. Man will künftig jeden Vorfall genau analysieren, um herauszufinden, wie die Mitarbeiter besser geschützt werden können, so der Bericht. Die Bahn sucht jetzt „mit den Gewerkschaften den Schulterschluss, um das Problem in den Griff zu kriegen„.

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Überhitzte ICEs, Zugausfälle und massive Verspätungen verärgern Bahnkunden schon seit Langem – soweit nichts Neues. Was die Geschäftsleitung der Deutschen Bahn aber noch mehr beunruhigen sollte ist das Ergebnis einer konzerneigenen Umfrage. Diese hat ergeben, dass mehr als zwei Drittel der Bahn-Mitarbeiter tagtäglich völlig frustriert zur Arbeit kommen, so berichtet die Financial Times Deutschland.

Als Gründe für ihre Unzufriedenheit nennen die Befragten die bürokratischen Abläufe, die zentralistischen Strukturen, die rüden Umgangsformen, die fehlende Flexibilität und die mangelnde Entscheidungsfreiheit im Bahnkonzern. Auch
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von Thomas am 22.02.2011, 15:51 Uhr , Kategorie: Lohn und Gehalt, Streikrecht, Tarifrecht

Das werden sich viele Pendler gedacht haben, als sie erfuhren, dass heute Morgen von sechs bis acht Uhr die Lokomotivführer Gewerkschaft GDL zum Streik aufgerufen hat. Und tatsächlich folgten viele Lokführer dem Ruf ihrer Gewerkschaft: 80 Prozent der Züge sind bundesweit ausgefallen oder waren massiv verspätet.

Glück haben dabei noch diejenigen gehabt, die auf ein anderes Gefährt ausweichen konnten. Pech hingegen diejenigen, die bei bitterer Kälte frierend am Bahngleis stehen mussten, um auf ihren verspäteten Zug zu warten. Die Solidarität mit den streikenden Eisenbahnern wächst dabei nicht gerade.

Aber worum geht es bei dem Streik überhaupt?
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von Thomas am 13.07.2010, 14:12 Uhr , Kategorie: Allgemein

Wann waren Sie eigentlich das letzte mal mit der Bahn unterwegs? Ich war es gestern… Und die Horrorszenarien, die ich über´s Wochenende in den Medien gehört habe, sind wahr:

Mein ursprünglich gebuchter ICE fiel aus, der Ersatzzug kam 80 Minuten später, mein reservierte Sitzplatz verfiel, alle Abteile waren total überfüllt und von einer Klimaanlage spürte man in der Gluthitze leider gar nichts… Alles in allem eine wenig erstrebenswerte Bahnfahrt, um
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