von Christine am 28.11.2018, 08:27 Uhr , Kategorie: Arbeitsvertrag, Rechtsprechung

In manchen Unternehmen gibt es zur Weihnachtszeit eine regelrechte Flut von Geschenken. Aber darf man die Präsente von Kunden, Zulieferern und Geschäftspartnern eigentlich annehmen?

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Wie so häufig bei rechtlichen Fragen lautet die Antwort: Es kommt darauf an. Natürlich dürfen Mitarbeiter keine Geschenke annehmen, die unmittelbar von einer Gegenleistung abhängen. Das ist selbstverständlich, Stichwort Bestechung.

Ansonsten hilft der Blick in die Regeln des eigenen Unternehmens zum Thema Geschenke. Compliance-Richtlinien (auch Ethikrichtlinien genannt) sehen häufig vor, dass Präsente bis zu einem bestimmten geringen Wert (z.B. bis 30 €) zulässig sind.

Gibt es keine Compliance-Richtlinien, sollte man sich vor der Annahme im Zweifel mit dem Betriebsrat bzw. den Vorgesetzten beraten — auf jeden Fall dann, wenn der Wert des Geschenks ca. 20 € übersteigt.

Mehr erfahren? Klickt in die Online-Zeitschrift des ifb: „Dürfen Arbeitnehmer Weihnachtspräsente annehmen?“

 

von Peter am 18.12.2009, 14:41 Uhr , Kategorie: Allgemein

Wie schön, wenn es Geschäftspartner gibt, die einem zu Weihnachten ein Präsent zukommen lassen. Und nein, nicht nur den Chefs passiert so etwas: Auch normale Arbeitnehmer bekommen hin und wieder von Firmen, mit denen sie beruflichen Kontakt haben, zum Jahresende eMails, Postkarten und manchmal sogar kleine oder auch größere Päckchen mit gar hübsch verpacktem Inhalt. Verbunden ist dies alles dann mit guten Wünschen für das neue Jahr und dem allerbesten Dank für die Zusammenarbeit (ich muss nur aus dem Stapel abschreiben, der da vor mir liegt…).

Die Freude des Arbeitnehmers ist meist groß und das eigene Wohlwollen für die zukünftige Zusammenarbeit wächst vielleicht bis hoch in den Himmel hinauf. Genau so wie das vielleicht ein klitzekleines bißchen vom Absender auch beabsichtigt war. Und an diesem Punkt wird’s eng:
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