von Ines am 10.06.2011, 08:32 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Die Angst vor EHEC geht zur Zeit in Deutschland um – und wird auch von der Presse entsprechend geschürt. Aber ob viel „Panikmache“ oder nicht: Sachliche Informationen und Prävention sind nicht nur im Privaten sondern auch im Arbeitsalltag gefragt. Sowohl Arbeitgeber als auch Mitarbeiter sind zur Vorsorge aufgefordert, so Dr. Wolfgang Panter, Präsident des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW). Um sie damit nicht alleine zu lassen, gibt das VDBW jetzt Tipps, was besonders beachtet werden muss.

Wer sich nicht wohl fühlt und unsicher ist, sollte auf jeden Fall zunächst seinen Betriebsarzt aufsuchen. Nach dem Motto: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Aufgabe des Betriebsarztes in diesen Tagen ist es, über das Infektionsgeschehen zu informieren, verantwortliche Akteure und Beschäftigte im Betrieb sowie Kräfte in Küchen und Kantinen zu beraten, Aushänge zu erstellen, offizielle Empfehlungen im Betrieb umzusetzen und die epidemiologische Entwicklung zu beobachten.

Vorbeugen ist offensichtlich immer noch das höchste Prinzip! Der Verband rät Folgendes:
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Es gibt neue Richtlinien im Arbeitsschutz: Seit Januar 2011 ist die DGUV Vorschrift 2 in Kraft. Die Betreuung der Betriebe durch Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit wurde dabei völlig neu geregelt. Betriebsräte und Personalräte haben nun mehr Handlungsraum, um den Arbeits- und Gesundheitsschutz zu stärken.

Bei der DGUV Vorschrift 2 handelt es sich um eine Unfallverhütungsvorschrift zum Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG), die dessen Vorschriften konkretisiert. Die neue Vorschrift 2 löst ältere Richtlinien ab. Das ist neu: Die DGUV 2 vereinheitlicht bislang unterschiedliche Regelungen bei Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Die Regelbetreuung von Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten wird grundlegend reformiert und zukünftig stärker an den Bedingungen der einzelnen Betriebe ausgerichtet. Schließlich treten
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