Meyer Werft, BetriebsratSchon seit dem 18. Jahrhundert baut die Meyer Werft Boote. In der Herstellung von Kreuzfahrtschiffen ist man weltweit ganz vorn mit dabei. Über 3.000 Mitarbeiter sind im niedersächsischen Papenburg nahe der Emsmündung beschäftigt, man ist einer der wichtigsten regionalen Arbeitgeber. Diese Werft ist der größte Schiffsbauplatz Europas.

Seit diesem Jahr gibt es zudem einen Standortsicherungsvertrag mit dem Land Niedersachsen, der 3.100 Arbeitsplätze bis 2030 sichern soll. Und liest man die Pressemitteilungen des Unternehmens, so bekommt man den Eindruck, dass es der Firma nicht schlecht geht: Von Milliardenaufträgen ist die Rede. Erst vor wenigen Tagen wurde ein neues Superschiff, die Norwegian Escape, auf die Ems überführt.

Mit der Mitbestimmung scheint man in letzter Zeit dagegen zunehmend auf Grund zu laufen. Als im Juni bekannt wurde, dass das Mutterhaus der Meyer Werft, die Rostocker Meyer-Neptun GmbH ihren Unternehmenssitz nach Luxemburg verlegen wird, schimpfte
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EisenrohreFacebook kann ein scharfes, zweischneidiges Schwert sein. Während man auf der einen Seite hier viel Spaß haben und den Kontakt mit Freunden und Bekannten am Leben halten kann, verleitet es andere zu Äußerungen, die später wahrscheinlich zutiefst bereut werden.

Nach einem Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) schrieb der 59jährige Betriebsratsvorsitzende der  Erndtebrücker Eisenwerke im Landkreis Siegen-Wittgenstein (NRW) Dinge auf seine Facebook-Seite, wegen denen nun sogar der Staatsschutz gegen ihn ermittelt. Ein Zitat: Es müsse eine Säuberung in Deutschland stattfinden, „lasst uns ihnen auch die Hälse abschneiden“, direkt darüber ein Bild mit dem Schriftzug „Islamierung? Nein, danke!“

Als der Arbeitgeber davon erfuhr,
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von Thomas am 04.01.2012, 11:45 Uhr , Kategorie: Allgemein

Jeder Mensch ist anders. Diese Grundregel gilt nicht nur in unserem Alltag, sondern auch in der Arbeitswelt. Wird dies beachtet und gelebt, dann kann auch erfolgreich gearbeitet werden.

Schauen Sie sich nur einmal ihr eigenes Arbeitsumfeld an. Das Können und die Leistungsbereitschaft all ihrer Kollegen sind unterschiedlich. Damit das Beste herausgeholt werden kann, muss jeder nach seinen Stärken und Fähigkeiten eingesetzt werden und die Bedürfnisse des Einzelnen dürfen dabei nicht auf der Strecke bleiben. Ein erfolgreiches Zusammenarbeiten im Team setzt deshalb voraus, dass der Chef flexibel reagiert. Das ist eine Kernaussage des US-amerikanischen Verhaltensforschers Paul Hersey, dem Erfinder des „Situativen Führens“.

Egal ob als Teamchef, Betriebsratsvorsitzender oder Leiter eines Ausschusses: Sie müssen alle
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von Peter am 14.12.2011, 14:49 Uhr , Kategorie: ifb intern, Seminare

Wie werden sich Wirtschaft und Arbeitsmarkt 2012 entwickeln? Gibt es weiteres Wachstum oder den Übergang zu einer neuen Krise? Wird Kurzarbeit vielleicht wieder zum Thema werden? Man mag es derzeit nicht recht glauben, aber in den letzten Jahren konnten wir alle als direkt oder indirekt Betroffene mitverfolgen, mit welch atemberaubendem Tempo sich die Dinge um uns verändern können. Und Betriebsräte sind bei sowas immer mittendrin. Sie müssen sich schneller denn je auf Veränderungen im Wirtschaftsleben und in der Arbeit einstellen.

Wie man dieses Auf und Ab in den Betrieben sicher meistert, das ist Thema der neuen ifb-Fachtagung „BRV-Sommerakademie 2012„. Unter dem Motto „Starke Mitbestimmung, egal was kommt“ werden Betriebsratsvorsitzende, Stellvertreter und Freigestellte für die Herausforderungen von morgen fit gemacht. Michael Brüll ist Fachtagungsleiter beim ifb Institut zur Fortbildung von Betriebsräten. Der Jurist verdeutlicht: „Auf dieser Veranstaltung werden unsere Experten einen Einblick darin geben, welche Themen in Zukunft für die BR-Arbeit entscheidend sein werden. Außerdem soll der Betriebsrat sofort spüren, wenn der Wind sich zu drehen beginnt. Anzeichen dafür gibt es etliche und man kann lernen, diese frühzeitig zu erkennen.

Die „BRV-Sommerakademie“ findet vom 19. bis 22. Juni 2012 in Düsseldorf statt.

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Eine Auseinandersetzung über angeordnete Überstunden hatte in einem Betrieb in Rheinland-Pfalz unschöne Folgen: Ein Betriebsratsvorsitzender hatte nach den Verhandlungen einem Vorgesetzten ein „beschissenes Wochenende“ gewünscht. Von einem weiteren Vorgesetzten verabschiedete er sich mit den Aussichten auf ein „Scheißwochenende„. Er erhielt daraufhin zwei Abmahnungen. Hiergegen klagte der Betriebsratsvorsitzende und verlangte, dass die Einträge aus seiner Personalakte entfernt werden sollen.

Das Landesarbeitsgericht (LAG Rheinland-Pfalz, 23.8.2011, 3 Sa 150/11) war anderer Ansicht. Eine Abmahnung kann zwar grundsätzlich aus der Personalakte entfernt werden. Dies kann jedoch nur geschehen, wenn
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Pünktlich zu Jahresbeginn haben viele BR-Gremien damit begonnen, ihre Fortbildungspläne für 2011 aufzustellen. Neugewählte Betriebsratsmitglieder, die im Wahljahr 2010 ein Einführungsseminar zu den Grundlagen im Betriebsverfassungsrecht besuchten, werden im laufenden Jahr ihr Basiswissen aufstocken. Seminarthemen wie Betriebsverfassungsgesetz Teil II und Teil III, aber auch Schulungen zum individuellen Arbeitsrecht, auf denen auch das für Betriebsräte sehr wichtige Thema Kündigungsrecht erklärt wird, stehen jetzt im Mittelpunkt des Interesses. Bei vielen Veranstaltern laufen im Januar die Telefone heiß. So auch beim ifb, dem Institut zur Fortbildung von Betriebsräten, das Deutschlands größte Seminarauswahl für Betriebsräte anbietet. Institutsleiter Hans Schneider erklärt: „Im Betriebsrat wird es nie langweilig. Kein
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von Thomas am 27.07.2010, 13:18 Uhr , Kategorie: Allgemein, Betriebsratswahl

Unglaublich, was die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aus Dortmund auf Ihrer Internetseite berichtet:

Der ehemaliger Geschäftsführer eines Dönerspießherstellers hat einen Gewerkschafts-Funktionär mit Todesdrohungen und Beleidigungen angegriffen und ihm Verletzungen zugefügt. Dann ist er
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