Arbeitnehmer macht Yoga vor dem PCMan nennt sie auch „dynamische Arbeitsstationen“, die neuen Büroarbeitsplätze, die Schreibtischarbeit mit Gehen oder Radfahren verbinden. Diese sollen gesundheitsförderliche Wirkung haben, ohne dass darunter die Arbeitsleistung wesentlich leidet, so die DGUV laut einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA).

Schauen wir uns einmal den Hintergrund an. Problem 1: Aufgrund des raschen Wandels unserer Arbeitswelt in Form einer modernen Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft gibt es zahllose Arbeitnehmer, die aufgrund ihrer Bürotätigkeit oft stundenlang vor dem Schreibtisch sitzen. Ausreichende Bewegung, die der Körper nun einmal braucht, kommt hier meist zu kurz. Muskel-Skelett- und Herz-Kreislauf-Beschwerden sind die bekannten Folgen. Problem 2: Nicht allen Mitarbeitern gelingt es, den Bewegungsmangel und die damit einhergehenden negativen Folgen durch eine aktive Freizeitgestaltung auszugleichen. Die Idee: Zur Vorbeugung soll eine Erhöhung der physischen Aktivität am Arbeitsplatz angestrebt werden.

So kamen Experten zu den sogenannten „dynamischen Arbeitsstationen“.
mehr »

von Susanne am 30.01.2012, 15:06 Uhr , Kategorie: Allgemein

After Work Club war gestern: Statt in der Mittagspause in der Kantine oder in einem Restaurant zu sitzen, um danach ins unausweichliche „Suppenkoma“ zu fallen, sind in Stockholm Tanzen, Musik und gute Beats angesagt. „Lunch-Beat“ nennt sich die neue Bewegung, die Schweden im Sturm eroberte, seit Molly Ränge – eine 28-jährige Projektentwicklerin – die ersten Partys organisierte. Was mit 14 Gleichgesinnten in einer Tiefgarage „irgendwo unter Stockholm“ begann, hat sich zu deutlich größeren Events ausgeweitet. Und die etwas andere Mittagspause findet inzwischen nicht nur in weiteren schwedischen Städten Anklang, sondern auch außerhalb des Landes: Im serbischen Belgrad fand bereits ein „Lunch-Beat“ statt, ein weiterer ist in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá geplant.

Die Events dauern niemals länger als 60 Minuten und sind somit genau auf die Länge einer üblichen Pause zugeschnitten. Und diese Zeit wird weder mit Nörgeln über den Chef noch mit inoffiziellen Teammeetings vergeudet. Alkohol ist tabu, dafür
mehr »