von Peter am 12.02.2010, 09:38 Uhr , Kategorie: Betriebsratswahl

Die Vorbereitungen zu den Betriebsratswahlen laufen in den meisten deutschen Betrieben auf Hochtouren. Kein Wunder, denn schon in kurzer Zeit beginnt der offizielle Wahlzeitraum: Nach § 13 Abs. 1 BetrVG finden die regelmäßigen Betriebsratswahlen alle vier Jahre in der Zeit vom 1. März bis 31. Mai statt.

Die Wahlvorstände haben alle Hände voll zu tun. Oft stellen sich bei der Arbeit Fragen, die ein Blick in das Gesetz oder in den Kommentar nicht absolut sicher beantwortet. Manchmal sind es rein praktische Dinge, wo man einfach nur schnell einen Rat von jemandem bräuchte, der sich auskennt und der sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigt. Ein guter Anlass, um das Forum zur Betriebsratswahl zu besuchen! Über 3.500 Benutzer sind hier registriert. Und zur Zeit geht es rund: Täglich viele neue Beiträge, die sich alle mit nur einem Thema befassen: der Betriebsratswahl. Unser Tipp deshalb: anklicken, registrieren, Fragen stellen oder beantworten, mitdiskutieren, eigenes Wissen weitergeben!

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Peter

Das Kolpingwerk hat seine Mitglieder dazu aufgerufen, sich bei den anstehenden bundesweiten Betriebsratswahlen besonders zu engagieren. Wer nicht selbst im Betrieb kandidiert, solle zumindest von seinem Wahlrecht Gebrauch machen. Jutta Schaad, Mitglied im Bundesvorstand von Kolping, hält das persönliche Engagement in einer Arbeitnehmervertretung für ein gutes Beispiel partnerschaftlichen Zusammenwirkens von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Die aktuelle Wirtschaftskrise, aber auch die sich rasant ändernde Arbeitswelt seien wichtige Gründe für eine gesteigerte Beteiligung. Die Zukunft brauche starke Betriebsräte.

Beim Kolpingwerk handelt es sich um einen katholisch geprägten Sozialverband, der in 60 Ländern weltweit tätig ist und über knapp eine halbe Million Mitglieder verfügt, davon rund die Hälfte in Deutschland. Das Hauptaugenmerk des Werks gilt der Förderung von Familien, von jungen Menschen aber auch der Arbeitswelt.

Peter

Wissen Sie was diese drei unerträglichen Wörter gemeinsam haben?

Sie sind Unwörter des Jahres!

Der größte sprachliche Missgriff des vergangenen Jahres 2009 ist heute in Frankfurt am Main von einer unabhängigen Jury aus Vertretern der öffentlichen Sprachpraxis bekannt gegeben worden: Es handelt sich dabei um die unsägliche Wortschöpfung „Betriebsratsverseucht“.

Doch wer steckt eigentlich hinter dieser Wortkreation?

Den Begriff „Betriebsratsverseucht“ haben Abteilungsleiter
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Seit Jahren sinkt in Deutschland die Wahlbeteiligung. Bei der letzten Bundestagswahl im vergangenen September machten gerade mal 70,8 Prozent der Wahlberechtigten ihr Kreuzchen. Vor 33 Jahren waren es über 90 Prozent.

Bei Landtagswahlen ist das Interesse der Deutschen noch geringer: so gingen in Hessen im Januar 2009 gerade einmal 61 Prozent an die Urnen. Leicht gestiegen ist die Wahlbeteiligung dieses Jahr allerdings in den Bundesländern, in denen die Landtagswahl zusammen mit der Bundestagswahl stattfand (so z.B. in Brandenburg: 67 Prozent)

Unterboten wird dies allerdings noch durch die sehr schwache Wahlbeteiligung bei der Europawahl (2009: 43,3 Prozent) oder bei Kommunalwahlen. Für die Wahlbürger sind diese Voten wohl weniger wichtig.

Anders sieht es jedoch bei Betriebsratswahlen aus! Diese nehmen die Beschäftigten sehr ernst. Denn: Entgegen dem Trend zur Wahlmüdigkeit ist die Beteiligung an der BR-Wahl in den letzten Jahren stetig gestiegen: Lag
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von Peter am 19.11.2009, 16:23 Uhr , Kategorie: Betriebsratswahl

Babylonisches Sprachwirrwarr wird in den meisten Betrieben hierzulande wohl kaum anzutreffen sein, aber ausländische Kolleginnen und Kollegen gibt es in fast jedem Betrieb. Und diese haben selbstverständlich das gleiche aktive und passive Wahlrecht bei der BR-Wahl, wie ihre deutschen Kolleginnen und Kollegen auch. Nur: Haben Sie schon mal versucht, einem ausländischen Kollegen, der nicht so gut Deutsch spricht, das Recht der Betriebsratswahl näher zu erklären?
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Nach Medienberichten stehen beim Nachrichtenmagazin „Focuserstmalige Betriebsratswahlen an. Für den 10. November 2009 wurden die Beschäftigten zu einer Betriebsversammlung eingeladen, bei der die Wahl eingeleitet werden soll. Hintergrund ist
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