Nach dem sensationellen Wahlerfolg in Baden-Württemberg und dem starken Ergebnis in Rheinland-Pfalz sind die Grünen weiterhin auf Erfolgskurs. Wäre am nächsten Sonntag Bundestagwahl, hätten sie sogar Aussichten, eine grün-rote Regierung zu führen. Dies ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage, berichtet unter anderem die ZEIT. 28 Prozent der Wahlberechtigten würden für diese Partei stimmen, so das Ergebnis. Zusammen mit der SPD, die laut der Befragung um 2 Punkte auf 23 Prozent fiel, ergäbe sich eine grün-rote Mehrheit von 51 Prozent. Würde sich dieses Resultat bei den nächsten Wahlen realisieren, könnten die Grünen als stärkere Partei den Bundeskanzler stellen.

Forsa-Chef Manfred Güllner sieht den Umfrage-Rekord in der Debatte von Union, SPD und FDP über den Atomausstieg, so die Zeit. Dies sei ein primäres Thema der Grünen und mache sie daher für die Menschen attraktiv. Die Atombefürworter in Union und FDP dagegen fühlten sich im Stich gelassen. Außerdem habe Güllners Meinung nach der Regierung die plötzliche Atomabkehr geschadet. Diese Aktion empfänden die Bürger als nicht glaubhaft.

Und wer käme als KanzlerIn in Frage?
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von Thomas am 02.02.2011, 16:09 Uhr , Kategorie: Frauen im Beruf

Eine gesetzliche Frauenquote soll es nach dem Willen von Bundeskanzlerin Merkel (CDU) in der deutschen Wirtschaft nicht geben. Seit einigen Wochen wird dieses Thema heiß diskutiert, denn die Vorstandsetagen von deutschen Unternehmen sind nahezu reine „Männerclubs.“

Regierungschefin und Arbeitsministerin – beides Frauen – stehen sich nun mit unterschiedlichen Positionen gegenüber. Da aber die Kanzlerin die Richtlinien der Politik bestimmt, wird es laut dem Regierungssprecher erst einmal keine gesetzlich verordnete Frauenquote in der Wirtschaft geben.

Thomas

von Thomas am 22.03.2010, 16:07 Uhr , Kategorie: Frauen im Beruf, Gleichberechtigung, Lohn und Gehalt

Die Frauenquote ist schon lange in der politischen Diskussion. Vieles hat sich durch sie in unserer Gesellschaft verändert: Wir haben eine Bundeskanzlerin, eine Frau war Vorsitzende der EKD und in Thüringen regiert seit mehreren Monaten eine Ministerpräsidentin. Selbst bei den Betriebsratswahlen wird das Minderheitengeschlecht gesetzlich geschützt ( § 15 Abs. 2 BetrVG) – wovon in einigen Betrieben sogar auch Männer profitieren. Als erstes Dax-30-Unternehmen hat nun die Deutsche Telekom für die Führungsebene eine Frauenquote eingeführt: Bis 2015 sollen weltweit 30 Prozent der Telekom-Führungspositionen in Frauenhand sein.

Es gibt sie also: Die Frauen in Führungspositionen. Aber im Verhältnis gesehen sind es immer noch viel zu wenig. Was aber fast noch schlimmer ist: Frauen verdienen für die gleiche Arbeit im Schnitt
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