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	<title>Betriebsrat Blog &#187; CDU</title>
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	<description>ifb - Institut zur Fortbildung von Betriebsräten</description>
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		<title>Schlagabtausch im Bundestag zum Befristungsrecht</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 08:38:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Abstimmung im Bundestag zum Euro-Rettungsschirm dominierte gestern die Nachrichten. Da konnte man schon übersehen, dass eine weitere interessante Debatte statt fand. Drei arbeitsmarktpolitische Anträge von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und den Linken standen zur abschließenden Beratung an. Dabei ging es um eine Änderung des Teilzeit- und Befristungsgesetzes, konkret um die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.betriebsrat.de/wp-content/uploads/2011/09/iStock_000014969893XSmall.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4034 alignleft" style="float: left; margin-right: 15px; margin-bottom: 10px;" src="http://blog.betriebsrat.de/wp-content/uploads/2011/09/iStock_000014969893XSmall.jpg" alt="" width="200" height="133" /></a>Die Abstimmung im Bundestag zum Euro-Rettungsschirm dominierte gestern die Nachrichten. Da konnte man schon übersehen, dass eine weitere interessante Debatte statt fand. Drei arbeitsmarktpolitische Anträge von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und den Linken standen zur <a href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/35867489_kw39_de_arbeitsverhaeltnisse/" target="_blank">abschließenden Beratung</a> an. Dabei ging es um eine <strong>Änderung des Teilzeit- und Befristungsgesetzes</strong>, konkret um die <strong>Abschaffung der sachgrundlosen Befristung</strong> von Arbeitsverträgen. Nur wenig überraschend war, dass die Standpunkte von Regierung und Opposition miteinander unvereinbar waren. Während ein Sprecher von CDU/CSU darauf verwies, dass die sachgrundlose Befristung das richtige Instrument für Firmen sei, um auf eine schwankende Auftragslage zu reagieren und Arbeitslosen Perspektiven bieten würde, verwies <strong>Klaus Barthel</strong> von der SPD darauf, dass durch solche Verträge zunehmend sichere Arbeitsplätze in unsichere ungewandelt werden würden und so eine „<strong>Verwilderung der Sitten</strong> auf dem Arbeitsmarkt“ stattfinde:<em> Wer ständig Angst um seinen Job habe, nehme alle Zumutungen hin</em>, so der Politiker.</p>
<p>Ob ein so lockeres Befristungsrecht, wie es nun seit mehreren Jahren besteht, sein muss, ist sehr fraglich! <span id="more-7935"></span><strong>Jede zweite Neueinstellung ist mittlerweile befristet.</strong> Die Lebensplanung inbesondere von jüngeren Menschen wird dadurch in einem Maße erschwert, wie es älteren Arbeitnehmern nur wenig vorstellbar ist. Für die positive Entwicklung einer Gesellschaft <strong>ist das Gift!</strong> Das weiß auch <strong>Karl-Josef Laumann</strong> von der CDU. Auf einer Podiumsdiskussion <a href="http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/saerbeck/CDA-diskutierte-ueber-wertvolle-Arbeit-und-andere-Kosten;art92036,1407424" target="_blank">meinte er neulich</a>: &#8220;<em>Eine stabile Beschäftigung ist Basis für eine positive Lebensperspektive. Wir haben einen Niedriglohnbereich wie nie zuvor. Dazu komme die Zeitarbeit. Jede zweite Einstellung ist heute befristet, mir kann keiner sagen, dass die Notwendigkeit besteht, dass jede zweite Stelle befristet sein muss“!</em></p>
<p>Peter</p>
<pre></pre>
<pre>Bildquelle: © Michael Utech - istockphoto.com</pre>
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		<title>Es rührt sich was: Auch CDU-Ministerpräsidentin für allgemeinen Mindestlohn</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 11:39:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mindestlohn]]></category>
		<category><![CDATA[Annegret Kramp-Karrenbauer]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Eis schmilzt langsam, aber es schmilzt! Die politische Ablehnung der Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns ist erneut ein Stück geringer geworden. Nachdem vor kurzem die in letzter Zeit wieder ambitioniert auftretende Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen Sympathie für einen Mindestlohn signalisierte, legte nun Parteifreundin Annegret Kramp-Karrenbauer, die neue Ministerpräsidentin des Saarlandes, nach. In einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.betriebsrat.de/wp-content/uploads/2011/09/AKK1-klein.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4034 alignleft" style="float: left; margin-right: 15px; margin-bottom: 10px;" title="Annegret Kramp-Karrenbauer" src="http://blog.betriebsrat.de/wp-content/uploads/2011/09/AKK1-klein.jpg" alt="" width="125" height="173" /></a>Das Eis schmilzt langsam, aber es schmilzt! Die politische Ablehnung der <strong>Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns</strong> ist erneut ein Stück geringer geworden. Nachdem vor kurzem die in letzter Zeit wieder ambitioniert auftretende Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen Sympathie für einen Mindestlohn <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Von-der-Leyen-fuehlt-sich-zu-Hoeherem-berufen-id16546311.html" target="_blank">signalisierte</a>, legte nun Parteifreundin <strong>Annegret Kramp-Karrenbauer</strong>, die neue <strong>Ministerpräsidentin des Saarlandes</strong>, nach. In einem <a href="http://www.rp-online.de/politik/deutschland/CDU-Spitzenfrau-fordert-Mindestlohn_aid_1021686.html" target="_blank">Interview mit der Rheinischen Post</a> meinte sie, dass ein Mindestlohn eine mögliche Antwort auf  Fehlentwicklungen in der Wirtschaft sein könne. Dabei weist sie ausdrücklich auf das &#8220;C&#8221; in ihrer Partei hin (endlich macht das mal jemand!): <em>Eine <strong>christliche</strong> Volkspartei müsse davon berührt sein, wenn der Niedriglohnsektor massiv ansteige und Menschen, die Vollzeit arbeiten, trotzdem staatliche Hilfe brauchen.</em></p>
<p>Unsere Rede schon seit langem! Auch DGB-Chef Sommer <a href="http://www.mindestlohn.de/news/meldung/2011/september-2011/sommer-lobt-cdu-mindestlohndebatte/" target="_blank">sieht das so</a>: &#8220;Die Debatte <span id="more-7633"></span>geht in die richtige Richtung!&#8221; Und darum sind auf dem kommenden CDU-Parteitag im November sicher spannende Diskussionen zu diesem Thema zu erwarten. Wer weiß? Vielleicht kommt der Mindestlohn ja sogar noch vor den nächsten Bundestagswahlen?!</p>
<p>Peter</p>
<p>&nbsp;</p>
<pre>Bildquelle: Homepage Annegret Kramp-Karrenbauer</pre>
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		<title>AGG ade: Nach „Ossis“ trifft es nun auch Konservative</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 08:24:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Das „Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz“ will Benachteiligungen verhindern bzw. beseitigen, § 1 AGG. Vor allem Arbeitnehmer und Stellenbewerber kommen in den Genuss des AGG-Schutzes: Denn gerade in der Arbeitswelt soll kein Platz für Willkür und Diskriminierung sein. Wie jede andere Sache hat aber auch das AGG seine Grenzen. Geschützt wird nämlich nur vor den im Gesetz genannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das „Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz“ will Benachteiligungen verhindern bzw. beseitigen, <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/agg/__1.html" target="_blank">§ 1 AGG</a>. Vor allem Arbeitnehmer und Stellenbewerber kommen in den Genuss des AGG-Schutzes: Denn gerade in der Arbeitswelt soll kein Platz für Willkür und Diskriminierung sein.</p>
<p>Wie jede andere Sache hat aber auch das AGG seine Grenzen. Geschützt wird nämlich nur vor den im Gesetz genannten Gründen. So musste schon eine <strong>ostdeutsche Bewerberin</strong> die schmerzhafte Erfahrung machen, dass <span id="more-4848"></span>ihre Diskriminierung auf Grund der „Herkunft aus den neuen Bundesländern“ <a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/arbeitsgericht-stuttgart-ossis-sind-keine-eigene-ethnie_aid_499005.html" target="_blank">nicht in den Schutzbereich des AGG fällt:</a> „<em>Als Ossi hat man nämlich keine andere ethnische Herkunft wie ein Wessi</em>.“</p>
<p>Nicht anders ergeht es nun einer <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article12344836/Ich-bin-nicht-konservativ.html" target="_blank"><strong>CDU-Kommunalpolitikerin</strong> aus Baden-Württemberg</a>. Als im Gemeinderat ein Kollege aus der Nachbar-Fraktion den Satz sprach: &#8220;<em>Ich kann den Unmut der konservativen Kollegen gut verstehen</em>,&#8221; entgegnete die CDU-Frau giftig: „<em>Sie haben <strong>gegen das AGG verstoßen! Sie haben mich als konservative</strong> Kollegin bezeichnet. <strong>Ich bin</strong> zwar ihre Kollegin, aber <strong>nicht konservativ</strong>!&#8221;</em></p>
<p>Mag ja stimmen, dass die gute Frau eine &#8220;nicht-konservative Christdemokratin&#8221; ist (<a href="http://www.grundsatzprogramm.cdu.de/" target="_blank">ob sie dann in der richtigen Partei ist, bleibt ihr überlassen</a>), aber ein <strong>Verstoß gegen das AGG liegt gewiss nicht vor</strong>. Denn das Diskriminierungsmerkmal „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konservatismus" target="_blank">konservativ</a>“ gibt es nicht – und wird es auch nicht geben.</p>
<p>Thomas</p>
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		<title>Hartz IV-Gefeilsche geht weiter: Das ist der aktuelle Stand</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/hartz-iv/hartz-iv-gefeilsche-geht-weiter-das-ist-der-aktuelle-stand/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 15:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie auf einem Basar fühlte sich FDP-Generalsekretär Christian Lindner angesichts der derzeitigen Verhandlungssituation im Vermittlungsausschuss zur Hartz IV-Reform. Ganz unrecht hat er dabei nicht. Es sind schon eine Menge Programmpunkte, die da gerade in verschiedenen Paketen miteinander verschnürt werden sollen: Regelsätze, Bildungsleistungen für Kinder, Mindestlohn, Leiharbeit. Wie kann das alles letzlich vernünftig zusammengepackt werden, bedenkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie auf einem Basar</strong> <a href="http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1766848/Lindner-Neue-Regelsaetze-nicht-auf-dem-Basar-verhandeln.html">fühlte sich</a> FDP-Generalsekretär Christian Lindner angesichts der derzeitigen Verhandlungssituation im Vermittlungsausschuss zur Hartz IV-Reform. Ganz unrecht hat er dabei nicht. Es sind schon <strong>eine Menge Programmpunkte</strong>, die da gerade in verschiedenen Paketen miteinander verschnürt werden sollen: Regelsätze, Bildungsleistungen für Kinder, Mindestlohn, Leiharbeit. Wie kann das alles letzlich vernünftig zusammengepackt werden, bedenkt man die zum Teil <strong>kontroversen </strong>Standpunkte der beteiligten Parteien?</p>
<p>Zum wiederholten Male trafen sich gestern abend die Mitglieder des Vermittlungsausschusses. <strong>Über sechs Stunden</strong> wurde verhandelt, wobei &#8220;gestritten&#8221; vermutlich zutreffender sein dürfte. In den anschließenden Stellungnahmen der Politiker hörte sich dann wie immer alles recht wohlfeil an. Die Verhandlungsführerin der Bundesregierung, Bundesarbeitsministerin  Ursula von der Leyen (CDU), <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/hartz-iv-reform-teil-durchbruch-bei-vermittlung_aid_593408.html" target="_blank">sprach </a>von einem „gemeinsamen großen Schritt&#8221;, den man gemacht habe. Wir wissen Bescheid: Redet sie so, dann geht es mit Sicherheit um ihr <strong>absolutes Lieblingsthema, <span id="more-4834"></span>die Kinder</strong>! Hier gab es scheinbar eine Einigung, dass das zukünftige Bildungspaket nun nicht wie geplant von den Jobcentern, sondern von den Kommunen selbst verwaltet werden soll. Großes Aufatmen bei den &#8220;Mädchen für alles&#8221; in den Jobcentern! Und: Diese Leistungen sollen auch den Kindern von Geringverdienern zu Gute kommen.</p>
<p>Aber was ist mit dem zentralen Thema, dem <strong>Regelsatz</strong>? Hier bewegt sich offenbar wenig bis nichts. Weder wird an der umstrittenen Berechnungsgrundlage gerüttelt, noch an der Höhe des Tagessatzes. Die sog. &#8220;Regelsatz-Arbeitsgruppe&#8221; des Ausschusses  <a href="http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1766848/Lindner-Neue-Regelsaetze-nicht-auf-dem-Basar-verhandeln.html" target="_blank">hatte </a>vergangene Woche eine <strong>neue Berechnungsmethode</strong> ins Spiel gebracht, welche zu einer Erhöhung von 17 Euro statt wie bisher geplant von 5 Euro pro Monat führen würde. Dazu gab es heute keine neuen Infos.</p>
<p>Mehr Kompromissbereitschaft scheint dagegen beim Thema <strong>Mindestlohn für die Leiharbeit</strong> entstanden zu sein. Alle Verhandlungsteilnehmer hätten <a href="http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE70O09020110125" target="_blank">laut Fritz Kuhn</a> von Bündnis 90/Die Grünen erklärt, dass es eine  Lohnuntergrenze in  der Zeitarbeit für die verleihfreie Zeit  und für die ersten  Wochen der Einarbeitung geben solle. Umstritten sei aber weiter, nach wie  vielen Wochen bzw. Monaten der Grundsatz der gleichen Bezahlung (&#8220;<strong>equal pay</strong>&#8220;) von  Leiharbeitern und  Stammbelegschaften gilt</p>
<p>Am <strong>6. Februar</strong> soll die nächste Verhandlungsrunde statt finden. Fritz Kuhn dazu: &#8220;Wenn sich am 6. Februar nichts ändert, dann werden die Verhandlungen durch diese <strong>Bockigkeit von Schwarz-Gelb scheitern</strong>.&#8221; Zeitlich wird es immer enger&#8221; Die nächste Sitzung des <strong>Bundesrats </strong>findet wenige Tage später,<strong> am 11. Februar</strong> statt. Bis dahin muss die Einigung erfolgen! Und was, wenn nicht? Dazu sagt niemand was. Zumindest <strong>die Blamage wäre riesig</strong>. Viele denken, dass sie das schon ist. Das Parteiengezänk würde neue Dimensionen erreichen. Es ist kaum mehr verständlich, dass man nicht in der Lage ist, sich zu einigen. Geschacher, Taktik, Gefeilsche. Und das alles auf <strong>dem Rücken der Schwächsten der Gesellschaft.</strong> Immerhin: Es scheint abgemacht zu sein, dass die neue Regelung <strong>rückwirkend </strong>gelten wird, wann immer sie auch irgendwann kommen wird.</p>
<p>Peter</p>
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		<title>Hartz IV-Vermittlung mit Sand im Getriebe</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 15:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Na das war ja mit Ansage: Natürlich konnte sich der Vermittlungsausschuss am Freitag im Streit um die sog. Hartz IV-Reform nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen. Zu weit auseinander scheinen die Verhandlungspositionen zu liegen. Was tat man also? Man stellte &#8220;gewisse Fortschritte&#8221; fest (Ursula von der Leyen) und vertagte sich im Anschluss. Die nächste Zusammenkunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na das war ja <strong>mit Ansage</strong>: Natürlich konnte sich der Vermittlungsausschuss am Freitag im Streit um die sog. Hartz IV-Reform <a href="http://www.sueddeutsche.de/U5K38J/3826881/Harter-Handel.html" target="_blank">nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen</a>. Zu weit auseinander scheinen die Verhandlungspositionen zu liegen. Was tat man also? Man stellte &#8220;<strong>gewisse Fortschritte</strong>&#8221; fest (Ursula von der Leyen) und vertagte sich im Anschluss. Die nächste Zusammenkunft soll am 19. Januar sein.</p>
<p><strong>Immerhin</strong>: Beim sog. <strong>Bildungspaket für Kinder</strong> scheint eine Einigung möglich. Die Union zeigte sich bereit, geplante Leistungen auch auf die Kinder von Wohngeldempfängern auszudehnen. Aber offen gesagt: Im Vergleich zu den anderen Themen sind das eher Nebensächlichkeiten, die nur dazu dienen, <span id="more-4572"></span>einen gewissen Erfolg und etwas Bewegung nach außen darzustellen. Man stelle sich nur vor, wie die Reaktionen gewesen wären, wenn die Verhandlungspartner verkündet hätten, es habe sich nichts, also rein gar nichts bewegt.</p>
<p><strong>Der Ton bleibt hart</strong>, die Situation ist angespannt. Von der Leyen <strong>attackiert die Opposition </strong>und behauptet, trotz eigenem Entgegenkommen <strong>kein Jota</strong> von den Maximalforderungen abzurücken. SPD-Verhandlungsführerin <strong>Manuela Schwesig</strong> <a href="http://www.abendblatt.de/politik/article1750272/Harsche-Wortgefechte-zwischen-von-der-Leyen-und-Schwesig.html" target="_blank">kontert und wirft der Bundesarbeitsministerin &#8220;Erpressung&#8221; vor</a>.</p>
<p>Sonst noch was? Ja, der <strong>Mindestlohn für Zeitarbeiter</strong> rückt in greifbare Nähe, ein allgemeiner gesetzlicher dagegen bleibt wohl weit entfernt. Daran dürfte sich, solange diese FDP mit in der Regierung sitzt, auch nichts ändern. Beim <strong>Hartz IV-Regelsatz</strong> und den geplanten fünf Euro Erhöhung, erscheint dagegen auch weiterhin alles zu Eis erstarrt. Hier keilt man sich um die richtige Berechnungsmethode.</p>
<p><strong>Das sind die nächsten möglichen Schritte:</strong> Wenn im Vermittlungsausschuss<strong> bis 19. Januar </strong>eine Lösung gefunden wird, könnte der Bundesrat über die Reform am <strong>11. Februar </strong>entscheiden. Übrigens: Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem wegweisenden<a href="http://blog.betriebsrat.de/gerichtsmassig/kinder-sind-keine-kleinen-erwachsenen-hartz-iv-verstost-gegen-die-verfassung/" target="_blank"> Urteil vom 09.02.2010</a> verlangt, dass die Neuregelung bei Hartz IV bis Ende 2010 stehen muss. Das wurde nicht umgesetzt. Da stellt sich die Frage: <strong>Wie verbindlich sind solche höchstrichterlichen Feststellungen eigentlich?</strong></p>
<p>Peter</p>
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		<title>Hartz IV-Poker vor den Türen des Vermittlungsausschusses</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 09:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Freitag findet, wie schon vor Weihnachten hier im Betriebsrat Blog berichtet, die nächste Verhandlungsrunde des Vermittlungsauschusses in Sachen &#8220;Hartz IV&#8221; statt. Zur Erinnerung: Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 09.02.2010 verlangt, dass bis Ende 2010 eine Neuregelung von Hartz IV getroffen werden muss. Konkret geht es um die Berechnungsmethoden, nach denen auch der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag findet, <a href="http://blog.betriebsrat.de/hartz-iv/zu-spat-reform-von-hartz-iv-kommt-erst-im-neuen-jahr/" target="_blank">wie schon vor Weihnachten hier im Betriebsrat Blog berichtet</a>, die nächste Verhandlungsrunde des <strong>Vermittlungsauschusses </strong>in Sachen &#8220;Hartz IV&#8221; statt. <strong>Zur Erinnerung:</strong> Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem <a href="http://blog.betriebsrat.de/gerichtsmassig/kinder-sind-keine-kleinen-erwachsenen-hartz-iv-verstost-gegen-die-verfassung/" target="_blank">Urteil vom 09.02.2010</a> verlangt, dass bis Ende 2010 eine Neuregelung von Hartz IV getroffen werden muss. <strong>Konkret geht es um</strong> die Berechnungsmethoden, nach denen auch der monatliche Regelsatz für das Arbeitslosengeld II festgesetzt wird. Zuletzt lag dieser bei 359 Euro im Monat. Die Koalition wollte ihn um fünf auf 364 Euro erhöhen, garniert um ein sog. Bildungspaket für die Kinder von Bedürftigen. Der Bundesrat lehnte dies ab. Grund: Die SPD hält die neuen Regelungen immer noch für verfassungswidrig, so <strong>SPD-Vize Manuela Schwesig</strong> im <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2011/01/05/hartz-iv-interview/manuela-schwesig-mecklenburg-vorpommern-sozialministerin.html" target="_blank">Bild-Interview</a>. Nun ist der Vermittlungsausschuss gefragt, der die Aufgabe hat, einen Kompromiss zu finden, der am Ende verabschiedet werden kann.</p>
<p>Der <strong>Verhandlungspoker </strong>hat begonnen. <span id="more-4547"></span>Bundesarbeitsministerin <strong>Ursula von der Leyen</strong> (CDU) <a href="http://www.sueddeutsche.de/R5738L/3792768/Hartz-IV-Empfaenger-muessen-warten.html" target="_blank">kündigte noch im alten Jahr an</a>, gesprächsbereit zu sein. Das Bildungspaket etwa könne auf die Kinder von Wohngeldempfängern erweitert werden. Beim Regelsatz zeigte sie sich unbeweglich. <a href="http://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/welt/newsticker/Arbeitsmarkt-Soziales;art7323,3573752" target="_blank">Sie denkt jedoch</a>, <strong>der &#8220;Sack&#8221; könne bald zugemacht werden</strong>!</p>
<p>Wirklich? SPD-Fraktionsvize <strong>Hubertus Heil</strong> erklärte dem <a href="http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1745785/Heil-Einigung-im-Januar-moeglich-wenn-sich-Union-bewegt.html" target="_blank">Hamburger Abendblatt</a>, eine baldige Einigung sei nur möglich, wenn sich die Union bewege.<strong> Er fordert </strong>ein unbürokratisches Bildungspaket, den bundesweiten Einsatz von Schulsozialarbeitern, einen fairen Regelsatz sowie einen flächendeckenden gesetzlichen <strong>Mindestlohn</strong>. Der Augenmerk dürfte  auf letzterem liegen, da die Sozialdemokraten diesen als <strong>zentrale Bedingung </strong>aufgestellt haben. Heil gegenüber dem Hamburger Abendblatt: <em>&#8220;Es ist selbstverständlich, dass ein Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche kommen muss, besonders mit Blick auf die Arbeitnehmerfreizügigkeit, die ab 1. Mai dieses Jahres in Europa gilt. Das reiche der SPD jedoch nicht aus. Bei der Zeit- und Leiharbeit geht es um zwei Aspekte, um Missbrauch zu verhindern: Das eine ist der Mindestlohn, das andere ist der Grundsatz gleicher Lohn für gleiche Arbeit zwischen Stamm- und Leihbelegschaften.&#8221;</em></p>
<p>Der Mindestlohn für die Leiharbeiter ist, das kann man getrost sagen, <strong>so gut wie beschlussreif</strong>. Er wird mittlerweile, die FDP mal ausgenommen, von allen Parteien und Gruppierungen gefordert, <a href="http://www.zeit.de/2011/01/Mindestlohn-Arbeitsmarkt" target="_blank">sogar von den Arbeitgeberverbänden</a>. Man darf sehr gespannt sein, ob und was am Freitag im Vermittlungsausschuss herauskommen wird.</p>
<p>Peter</p>
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		<title>Zu spät: Reform von Hartz IV kommt erst im neuen Jahr</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 15:11:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundesarbeitsministerin]]></category>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche wurde die sog. Hartz IV-Reform vom Bundesrat gestoppt. Noch am Freitag ist der Vermittlungsausschuss angerufen worden. Von diesem wurde als erste Maßnahme eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich am Montag und am Dienstag getroffen hat. Der Grund für die Eile: Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 09.02.2010 verlangt, dass bis zum Ende dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche wurde die sog. <strong>Hartz IV-Reform</strong> <a href="http://blog.betriebsrat.de/hartz-iv/bundesrat-sagt-nein-zur-hartz-iv-reform/" target="_blank">vom Bundesrat gestoppt</a>. Noch am Freitag ist der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vermittlungsausschuss" target="_blank">Vermittlungsausschuss</a> angerufen worden. Von diesem wurde als erste Maßnahme eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich am Montag und am Dienstag getroffen hat. Der Grund für die Eile: Das Bundesverfassungsgericht hat <a href="http://blog.betriebsrat.de/gerichtsmassig/kinder-sind-keine-kleinen-erwachsenen-hartz-iv-verstost-gegen-die-verfassung/" target="_blank">in seinem Urteil vom 09.02.2010</a> verlangt, dass bis zum Ende dieses Jahres eine Neuregelung von Hartz IV getroffen werden muss. Nur: Das werden die Politiker zeitlich nicht mehr hinkriegen. Gestern wurde <a href="http://www.bmas.de/portal/50194/" target="_blank">bekanntgegeben</a>, dass die nächsten Gespräche am <strong>7. Januar</strong> stattfinden werden. Bis dahin sollen <span id="more-4494"></span>auf Fachebene die vielen noch offenen Fragen geklärt werden. Die Reform kommt somit erst im neuen Jahr. Das dürfte noch viel Arbeit über die Feiertage sein.</p>
<p>Zum Anhören: <a href="http://www.bmas.de/portal/50168/property=document/2010__12__21__bund__l_C3_A4nder__ag__audio.mp3" target="_blank">Audiokommentar</a> von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, CDU.</p>
<p>Peter</p>
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		<title>Elena kommt erst mal zwei Jahre später</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 16:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nein, Elena ist keine Frau und für die erwähnte Verspätung kann sie nichts. Das gleich mal vorweg. Elena ist die knuffige Abkürzung eines Projekts mit dem sperrigen Namen &#8220;Elektronischer Entgeltnachweis&#8221;. Danach sind Arbeitgeber seit Januar 2010 gesetzlich dazu verpflichtet, monatlich die Entgeltdaten ihrer Beschäftigten an eine Datenbank bei der Deutschen Rentenversicherung zu übermitteln. Behörden wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, Elena ist keine Frau und für die erwähnte Verspätung kann sie nichts. Das gleich mal vorweg. Elena ist die knuffige Abkürzung eines Projekts mit dem sperrigen Namen &#8220;Elektronischer Entgeltnachweis&#8221;. Danach sind Arbeitgeber seit Januar 2010 gesetzlich dazu verpflichtet, monatlich die <strong>Entgeltdaten ihrer Beschäftigten</strong> an eine Datenbank bei der Deutschen Rentenversicherung zu übermitteln. Behörden wie zum Beispiel Wohngeld- oder Arbeitslosengeldstellen sollten nach den ursprünglichen Plänen der Koalition diesen Speicher ab <strong>Januar 2012 anzapfen</strong>, um mit Hilfe der dort versammelten Daten zukünftig ihre Bescheide zu erstellen. Dadurch wären Millionen von Bescheinigungen, die bislang von Arbeitgebern in Papierform ausgestellt werden müssen, überflüssig.<span id="more-4015"></span></p>
<p>Doch schon bei der Einführung vor knapp einem Jahr <a href="http://blog.betriebsrat.de/datenschutz/elena-offnet-sich-fur-arbeitnehmervertreter/" target="_blank">hagelte es Kritik</a>! Vom <strong>größten Datensammelprojekt in der Geschichte der Bundesrepublik</strong> war die Rede, Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar sprach von einer &#8220;unverhältnismäßigen Datensammlung&#8221;, die Partei DIE LINKE von einem <strong>&#8220;Datenmonster</strong>&#8220;. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen kündigte rasch eine Überprüfung des Vorhabens an. Im Juli <a href="http://blog.betriebsrat.de/datenschutz/kosten-hohe-kosten-elena-das-leben/" target="_blank">mischte sich</a> dann Kabinettskollege und Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle ein: Vor allem die Kosten von ELENA seien unverhältnismäßig, ließ er verlauten. Am liebsten würde er die Speicherung deswegen <strong>auf unbestimmte Zeit aussetzen.</strong></p>
<p>Brüderle wurde erhört, der Start des Projekts soeben von der Koalition um ganze zwei Jahre <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,730127,00.html" target="_blank">verschoben</a>. Phase 2, also die Datenübermittlung an die Behörden, beginne nun erst ab dem <strong>1.1.2014</strong>. Offizieller Grund seien die von Brüderle monierten <strong>hohen Kosten</strong> für Behörden, aber auch erhebliche Belastungen für den Mittelstand. Erleben wir nun vielleicht Elenas <strong>Tod auf Raten</strong>? Die Datenmeldungen durch die Arbeitgeber scheinen indessen weiter zu laufen. Spiegel Online äußerte die Vermutung, dass alle bisher gemeldeten Daten <strong>gelöscht </strong>werden müssten, da man sie aus verfassungsrechtlichen Gründen <strong>nicht auf Vorrat speichern</strong> dürfe, schon gar nicht bis 2014!</p>
<p>Meine Vermutung: <strong>Diese Elena werden wir nie zu Gesicht bekommen.</strong> Und darüber wird keiner, dem nur ein klein wenig am Datenschutz gelegen ist, traurig sein.</p>
<p>Peter</p>
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		<title>Paradebeispiel für schlechte Mitarbeiterführung</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/allgemein/paradebeispiel-fur-schlechte-mitarbeiterfuhrung/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 14:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie man seine Mitarbeiter als Vorgesetzter nicht behandeln soll, hat unser Bundesfinanzminister genau heute vor einer Woche eindrucksvoll zelebriert. Als sich bei einer Pressekonferenz herausstellte, dass den Journalisten noch keine Unterlagen ausgehändigt wurden, fährt Finanzminister Schäuble seinen Sprecher Michael Offer an: „Das habe ich gerade vor 20 Minuten noch gesagt: Es wäre schön, wenn die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie man seine Mitarbeiter als Vorgesetzter nicht behandeln soll, hat unser <a href="http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_2990/DE/BMF__Startseite/Ministerium/Leitung__des__Hauses/Der__Bundesminister/node.html?__nnn=true" target="_blank">Bundesfinanzminister </a>genau heute vor einer Woche eindrucksvoll zelebriert.</p>
<p>Als sich bei einer <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7bcUzwYeXUk" target="_blank">Pressekonferenz </a>herausstellte, dass den Journalisten noch keine Unterlagen ausgehändigt wurden, fährt Finanzminister Schäuble seinen Sprecher Michael Offer an: „<em>Das habe ich gerade vor 20 Minuten noch gesagt: Es wäre schön, wenn die Zahlen verteilt werden</em>.“ Und: „H<em>err Offer, reden Sie nicht, sondern sorgen Sie dafür, dass die Zahlen verteilt werden.</em>“ Danach <span id="more-3904"></span>verlässt Wolfgang Schäuble den Raum. Als er nach ca. 20 Minuten wieder zurück kommt und sein Sprecher noch nicht da ist, fügt er hinzu: „<em>Wir warten noch, bis der Herr Offer da ist. Er soll den Scherbenhaufen selber genießen</em>.“</p>
<p>Ein paar Tage später bittet Herr Offer übrigens um seine <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article10822373/Schaeubles-Sprecher-Offer-tritt-nach-Eklat-zurueck.html" target="_blank">Entlassung</a>. Eine Entschuldigung seitens des Finanzministers war bisher noch nicht zu hören.</p>
<p>Dieser Vorfall zeigt deutlich, was schlechte Mitarbeiterführung ausmacht: Arroganz, Abgehobenheit und mangelndes Einfühlungsvermögen. Statt sich schützend vor seinen Pressesprecher zu stellen, demütigt der Minister ihn vor der versammelten Presse.</p>
<p>Wer jetzt meint, dass Herr Schäuble ein Einzelfall ist, irrt. Auf Grund <a href="http://blog.betriebsrat.de/allgemein/schlechte-fuhrung-20-der-arbeitnehmer-haben-bereits-innerlich-gekundigt/" target="_blank">schlechter Führung </a>haben nach einer Studie bereits 20 Prozent der Arbeitnehmer innerlich gekündigt.</p>
<p>Thomas</p>
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		<title>Die „Fünf-Euro-Ministerin“ hat ihre Gründe</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 06:51:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
		<category><![CDATA[5 Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesarbeitsministerin]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Erhöung]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im heutigen Spiegel-Online-Interview verteidigt Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Neuberechnung der Hartz-IV-Sätze. Insbesondere weist sie Kritik an einer zu geringen Erhöhung von nur fünf Euro zurück: „Es geht nicht um symbolische Erhöhungen nach Lust und Laune, sondern um konkrete Berechnungen aus der Einkommens- und Verbrauchsstatistik. Und die spiegelt das wieder, was Menschen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im heutigen <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,724041-2,00.html" target="_blank">Spiegel-Online-Inte</a>rview verteidigt <a href="http://www.ursula-von-der-leyen.de/" target="_blank">Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen </a>(CDU) die <a href="http://www.bmas.de/portal/47918/2010__09__24__zentrale__informationen__sgb2.html#thema_02" target="_blank">Neuberechnung der Hartz-IV-Sätze.</a> Insbesondere weist sie Kritik an einer zu geringen Erhöhung von nur fünf Euro zurück: „<em><strong>Es geht nicht um symbolische Erhöhungen nach Lust und Laune</strong>, sondern um konkrete Berechnungen aus der Einkommens- und Verbrauchsstatistik. Und die spiegelt das wieder, was Menschen mit kleinen Einkommen ausgeben</em>.“ Weiter führt sie aus, dass Politik eben noch dazu Wertentscheidungen treffen muss, was nicht zum Existenzminimum gehört. Hier hat sich die Koalition zum Beispiel dafür entschieden Flugreisen, Glücksspiel, Alkohol, Tabak oder illegale Drogen <span id="more-3645"></span>eindeutig aus der Berechnung herauszunehmen.</p>
<p>Angst davor als „Fünf-Euro-Ministerin“ zu enden, hat Frau von der Leyen nicht. Sie weiß, dass „<em>Hartz IV kein Gewinnerthema</em>“ ist.</p>
<p>Klar ist, dass der neue Regelsatz von 364,- € pro Monat plus Warmmiete nicht besonders viel sind. Aber: Arbeit muss sich lohnen. Und wer arbeitet muss am Monatsende eindeutig mehr in der Tasche haben als derjenige, der nicht arbeitet. Der Bezug von Hartz IV darf kein Dauerzustand sein! Es muss für jeden immer der Anreiz bestehen schnell einen neuen Job zu finden.</p>
<p>Thomas</p>
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