von Peter am 23.09.2014, 11:44 Uhr , Kategorie: Allgemein

Begeisterung – welch cooles Wort. Aber was ist Begeisterung? Wie so oft versteht der eine dies darunter und der andere das. Ein Fußball-Fan begeistert sich anders als ein Briefmarkensammler. Gemein haben beide auf jeden Fall einen sehr speziellen Rausch der Gefühle. Wie aber begeistert sich der gemeine Angestellte? Und wie der Chef? Vom Betriebsrat mal ganz abgesehen (ein Tipp dazu ganz am Ende).

Vorsicht ist geboten, wenn der Vorgesetzte plötzlich mit Begeisterungsparolen auffällig wird. Vermutlich war er dann gerade auf einem Führungskräfteseminar. Vielleicht hat er aber auch nur etwas gelesen. Autor Mattias Nöllke hat gerade ein neues Buch geschrieben. „Ich will mich aber aufregen“ heißt es. In einem satirischen Beitrag für Spiegel Online lässt er zum Zwecke der Reklame ein paar Auszüge raus. Kennen Sie sowas: Betriebsklima auf Speed?

Puh. Nöllke weiß: Aus Begeisterung wird schnell Demütigung. Wird schnell Frust. Wird vielleicht Burn-out. Und was eh klar ist: Die einzig wahre Begeisterung kann es tatsächlich nur geben, sobald der Chef irgendwo auftaucht. Dann sollten die Anwesenden im Idealfall jubeln wenn nicht gar ausflippen und der Angejubelte wird
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von Ines am 03.04.2012, 11:45 Uhr , Kategorie: Burn-out

Wer am Arbeitsplatz Anerkennung erhält, hat ein geringeres Risiko für eine Burnout-Erkrankung. Dies geht aus einer aktuellen Studie von Wissenschaftlern aus Frankfurt und Chemnitz hervor, berichtet unter anderen „Der Westen“. Doch was genau ist mit Anerkennung gemeint?

Einer der Autoren der Untersuchung, der Frankfurter Sozialpsychologe Rolf Haubl, gibt die Antwort: „Das bedeutet (…) mehr als nur angemessene Bezahlung, wichtig ist vor allem die soziale Anerkennung, die Menschen für ihren Arbeitseinsatz erhalten„. Und: „Chefs, die ihre Mitarbeiter nicht nur als Kostenfaktoren betrachten, sondern als eine Belegschaft mit produktiven Fähigkeiten, die sie nachhaltig zu entwickeln suchen, schützen ebenso vor überfordernden Arbeitsbedingungen, wie Kollegen, die sich halbwegs solidarisch verhalten„.
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von Thomas am 04.01.2012, 11:45 Uhr , Kategorie: Allgemein

Jeder Mensch ist anders. Diese Grundregel gilt nicht nur in unserem Alltag, sondern auch in der Arbeitswelt. Wird dies beachtet und gelebt, dann kann auch erfolgreich gearbeitet werden.

Schauen Sie sich nur einmal ihr eigenes Arbeitsumfeld an. Das Können und die Leistungsbereitschaft all ihrer Kollegen sind unterschiedlich. Damit das Beste herausgeholt werden kann, muss jeder nach seinen Stärken und Fähigkeiten eingesetzt werden und die Bedürfnisse des Einzelnen dürfen dabei nicht auf der Strecke bleiben. Ein erfolgreiches Zusammenarbeiten im Team setzt deshalb voraus, dass der Chef flexibel reagiert. Das ist eine Kernaussage des US-amerikanischen Verhaltensforschers Paul Hersey, dem Erfinder des „Situativen Führens“.

Egal ob als Teamchef, Betriebsratsvorsitzender oder Leiter eines Ausschusses: Sie müssen alle
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Wer seinen Chef „Wichser“ nennt, muss nicht zwingend mit einer Kündigung rechnen. Das entschied kürzlich das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (Urteil vom 18.08.2011, 2 Sa 232/11). Dort hieß es, dass auch bei grober Beleidigung eines Vorgesetzten eine vorherige Abmahnung sinnvoll erscheint. Sie ist dann sinnvoll, wenn zu erwarten ist, dass sie ihre Wirkung auf den Mitarbeiter nicht verfehlt und sich daher der Vorfall auch nicht wiederholen wird, so das Urteil.

Der „freundliche“ Mitarbeiter hatte nach einer Krankmeldung eine telefonische Auseinandersetzung mit seinem Vorgesetzten. Dabei sagte er unter anderem: „Wenn Sie schlechte Laune haben, dann wichsen Sie mich nicht von der Seite an.“ Er legte den Hörer auf und sagte anschließend im Beisein von Mitarbeiterinnen des Vorgesetzten einen Satz, der wiederum mit dem Begriff „Wichser“ begann, nämlich: „Der Wichser, er hat sie doch nicht mehr alle“. Kurz darauf erhielt er die Kündigung.
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Mobbing, Frust und schlechte Führung sind leider in vielen Betrieben Allgegenwärtig. In Spiegel Online ist ein spannender Bericht über den grausigen Arbeitsalltag einer Buchhalterin zu lesen. Der Horror im Büro begann damit, dass die bisherige Kollegin der Buchhalterin zu ihrer Chefin wurde.

Dabei heißt es laut einer McKinsey-Studie, dass Frauen die besseren Führungskräfte seien, weil sie einfühlsamer und verständnisvoller als Männer sind. Häufig reagieren aber gerade Frauen besonders heftig, damit sie ein hartes Durchgreifen beweisen können, so die Psychologin Regina Michalik. Weiter führt sie aus, dass Frauen Kritik von anderen Frauen oft persönlich nehmen. Einem Mann würden sie
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von Peter am 25.07.2011, 16:53 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Sind Sie noch Normalschläfer oder schon Führungskraft? Wie bitte, was das eine mit dem anderen zu tun hat, wollen Sie wissen? Nichts, dachte ich bislang. Aber weit gefehlt. Das Institut für Demoskopie in Allensbach hatte scheinbar nichts besseres zu tun und befragte rund 500 Führungskräfte nach deren Schlafgewohnheiten. Und siehe da: Je wichtiger jemand zu sein scheint, umso weniger schläft er! Ergebnis: Der durchschnittliche deutsche Chef schläft pro Nacht im Schnitt sechs Stunden und 10 Minuten. Brauchen Sie mehr? Dann wird’s wohl nichts mit der Karriere! Denn „Normalschläfer“ haben
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von Thomas am 28.01.2011, 10:59 Uhr , Kategorie: Allgemein, Mobbing

Knapp acht Millionen Zuschauer, ein Marktanteil von über 50 Prozent – nein Unterschichten-Fernsehen ist das nicht, was RTL gerade jeden Abend um 22:15 Uhr live aus dem australischen Dschungel zeigt!

Zwar haben viele Vorurteile gegen „Ich bin ein Star, holt mich hier raus,“ aber beim genaueren Hinsehen lässt sich doch Interessantes beobachten: Grüppchenbildungen, Zickereien, Enttäuschungen, Lügen, Intrigen, Liebe, Hass, Verrat, Lästereien, Mobbing in Reinkultur und vieles mehr. Genau die Themen, die im Leben und auch im Berufsalltag vorkommen können.

Da ist zum Beispiel
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von Thomas am 11.11.2010, 15:25 Uhr , Kategorie: Allgemein

Wie man seine Mitarbeiter als Vorgesetzter nicht behandeln soll, hat unser Bundesfinanzminister genau heute vor einer Woche eindrucksvoll zelebriert.

Als sich bei einer Pressekonferenz herausstellte, dass den Journalisten noch keine Unterlagen ausgehändigt wurden, fährt Finanzminister Schäuble seinen Sprecher Michael Offer an: „Das habe ich gerade vor 20 Minuten noch gesagt: Es wäre schön, wenn die Zahlen verteilt werden.“ Und: „Herr Offer, reden Sie nicht, sondern sorgen Sie dafür, dass die Zahlen verteilt werden.“ Danach
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von Peter am 09.12.2009, 13:57 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Hat man einen Choleriker zum Chef, kann sich das tägliche Leben im Betrieb schnell zu einem fiesen Übel entwickeln, das das eigene Wohlbefinden und letztlich die Gesundheit massiv beeinträchtigen kann. Als ersten Schritt sollte man sich an den Betriebsrat wenden. Man könnte aber noch viel mehr tun. Focus Online sprach mit Karrierecoaches und Personalpsychologen: Im Artikel „Vulkane in der Chefetage“ werden viele typische Situationen geschildert und Lösungsvorschläge angeboten. Danach sind die Probleme zwar leider nicht weg, aber man erhält vielleicht einen Ansatzpunkt, der einem hilft und persönlich weiterbringt. Unser Lese-Tipp!

Peter