Hurra, der Aufschwung ist da! Überall kriegt man das gerade um die Ohren gehauen, so dass einem schon ganz schwindlig wird. Die deutsche Wirtschaft boomt und brummt also wie verrückt und die Medien überschlagen sich vor Begeisterung. Aber nicht alles ist so toll: Mal abgesehen davon, dass es bei etwas zurückhaltender Betrachtung gar nicht so wunderlich erscheint, dass die wirtschaftliche Leistung jetzt gerade stärker als üblich steigt, schließlich ist sie wegen der globalen Wirtschaftskrise vorher auch stärker als sonst gesunken („Jo-Jo“-Effekt„).  Und scheinbar kommt dieser „XL-Aufschwung„, wenn überhaupt, vor allem bei älteren Arbeitnehmern an. An jüngeren gehe er glatt vorbei, so die IG Metall. Dies sei das Ergebnis einer Studie von TNS Infratest, die von der Gewerkschaft in Auftrag gegeben wurde. Das Institut sollte erforschen, welche Entwicklungen die berufliche Situation jüngerer Menschen aktuell bestimmen. Die Umfrage fand vor wenigen Wochen im September statt. Das Ergebnis ist ziemlich ernüchternd: Je jünger, desto
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