Dies ist das Ergebnis einer internationalen Studie der Bertelsmann-Stiftung. In Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland ist der gesellschaftliche Zusammenhalt am stärksten. Deutschland liegt nur im Mittelfeld der 34 untersuchten Länder – auf Platz 17. Die untersuchten Länder setzen sich aus 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union und sieben weiteren westlichen OECD-Ländern (Australien, Kanada, Neuseeland, Norwegen, die Schweiz, die USA und Israel) zusammen.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist definiert als die Qualität des gemeinschaftlichen Miteinanders. Gesellschaften mit starkem Zusammenhalt zeichnen sich durch belastbare soziale Beziehungen, eine positive emotionale Verbundenheit ihrer Mitglieder mit dem Gemeinwesen und eine ausgeprägte Gemeinwohlorientierung aus.

Besonders gut schneidet Deutschland bei der Anerkennung sozialer Regeln ab, während die Identifikation mit dem eigenen Land eher gering ausfällt. Insgesamt hat sich die Position von Deutschland im Zeitvergleich laut Studie jedoch verbessert: Die Menschen haben starke soziale Netzwerke, ein hohes Vertrauen in gesellschaftliche und politische Institutionen und empfinden die gesellschaftliche Situation als gerecht. Eine mögliche Erklärung für die im Ländervergleich positive Entwicklung Deutschlands in den letzten Jahren ist das relativ gute wirtschaftliche Abschneiden Deutschlands in diesem Zeitraum trotz der Finanzkrise, so die Pressemitteilung.

Anlass zur Sorge ist nach Aussage der Studie die schwache Ausprägung bei der Akzeptanz von Vielfalt (= unterschiedliche Menschen und deren Lebensstile). Im Vergleich zu den untersuchten Ländern ist Deutschland in den letzten Jahren sogar zurückgefallen. Die Akzeptanz von Vielfalt ist jedoch in modernen und heterogenen Gesellschaften ein wichtiger Aspekt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieses Ergebnis dürfte der Grund dafür sein, warum unser Land in veröffentlichten Presseberichten bereits für Schlagzeilen wie „Deutschland fehlt die Toleranz“ und “Deutschland, einig Ego-Land“ sorgt.

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von Thomas am 06.12.2011, 09:19 Uhr , Kategorie: Allgemein, Lohn und Gehalt

Die Gehaltsunterschiede in Deutschland werden immer drastischer. Laut einer neuen OECD-Studie ist die Einkommensungleichheit bei uns in den letzten 20 Jahren schneller gewachsen als in anderen Industrieländern. Zählte die Bundesrepublik in den 80er und 90er Jahren Dank starker, gesunder Mittelschicht zu einer „wirtschaftlich ausgeglichenen Gesellschaft“, ist dies heute immer weniger der Fall.

In konkreten Zahlen ausgedrückt heißt das:

Im Jahr 2008 verdiente das oberste Zehntel der Deutschen durchschnittlich 57.300,- € im Jahr. Das ist ca.
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Der Schuldnerberater Peter Zwegat macht mit seiner TV-Show „Raus aus den Schulden“ darauf aufmerksam, dass sich viele Menschen in der Schuldenfalle befinden. Die Zahl der überschuldeten Haushalte in Deutschland wird derzeit auf 3,15 Millionen geschätzt. Als überschuldet gilt demnach, wer seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, ohne seine Grundversorgung zu gefährden. Zahlungsverzug, Kredit- und Kontokündigungen sind hierfür deutliche Anzeichen.

Doch was treibt die Menschen in die Schuldenfalle? Der „Überschuldungsreport 2011“ des Hamburger Instituts für Finanzdienstleistungen (IFF) hat ergeben, dass Ursache Nummer eins
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von Thomas am 21.09.2011, 10:09 Uhr , Kategorie: Allgemein

Was soll das denn heißen? Ganz einfach: Die Formel zum Glück besteht aus den Faktoren Geselligkeit, Genetik, Geld und Gesundheit. Alle vier G-Worte tragen entscheidend zu unserem Glücksgefühl bei – das hat jetzt eine Untersuchung ergeben, die als „Glücksatlas Deutschland 2011“ ganz frisch veröffentlicht wurde. Das Resultat: Die Lebenszufriedenheit in Deutschland wurde auf einer Skala zwischen null (unglücklich) und zehn (sehr glücklich) mit einem Durchschnittswert von 7,0 Punkten gemessen.

Interessant zu wissen ist, dass sich die vier Glücksfaktoren nicht einfach addieren lassen, sondern multipliziert werden müssen. Denn: „Wenn nur eines der vier Gs null ist, etwa Gesundheit oder Geld, dann lässt sich das nicht durch gute Werte in anderen Feldern kompensieren, sondern
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von Thomas am 14.09.2011, 13:42 Uhr , Kategorie: Ausbildung

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt fehlen die Hochqualifizierten. Nur etwa 25 Prozent der erwachsenen Deutschen verfügen über ein abgeschlossenes Studium oder einen Meisterbrief. Das sind viel zu wenige.

Die frisch veröffentlichte OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2011“ zeigt auf, dass Deutschland mit dieser Quote im internationalen Vergleich einen der untersten Plätze belegt. Die Spitzenreiter hingegen sitzen mit Japan und Südkorea in Fernost.

Das an sich Erschreckende ist aber, dass
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Wie die „Welt“ berichtet hat Deutschland mittlerweile die niedrigste Geburtenrate in der gesamten EU. Und dieser Trend verfestigt sich immer mehr, denn auch im vergangenen Jahr 2010 kamen wiederum deutlich weniger Kinder zur Welt als im Vorjahr 2009. In Ostdeutschland fällt der Geburtenrückgang noch deutlich stärker aus als im Westen. Allein der Ausbau der Betreuungsplätze und das Elterngeld führen also nicht zu höheren Geburtenraten.

Inzwischen sind nur noch 16,5% der Einwohner Deutschlands jünger als 18 Jahre. In Frankreich liegt die Quote bei über 22%. Auf Dauer wird die Einwohnerzahl Deutschlands deutlich schrumpfen. Der demografische Wandel hat natürlich auch für die Arbeitswelt und die Sozialsysteme Konsequenzen: Der
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von Thomas am 12.01.2011, 14:14 Uhr , Kategorie: Ausbildung

Chancengleichheit in Sachen Bildung – in Deutschland ist dies leider keine Realität. Während Kinder von Akademikern zu knapp Dreivierteln die Universität besuchen, absolvieren nur gut 25% der Arbeiterkinder ein Studium.

An mangelnder Intelligenz
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von Thomas am 14.12.2010, 16:09 Uhr , Kategorie: Allgemein

Positive Nachrichten bringt die neueste Studie der GfK Geomarketing: Danach haben die Deutschen 2011 rund 500,- € mehr für den privaten Konsum zur Verfügung. Grund dafür ist die gute Arbeitsmarktsituation nach dem Ende der Wirtschaftskrise. Allerdings wird durch die Inflation ein Teil des Zuwachses auch wieder aufgefressen.

Im Schnitt können die Bundesbürger im kommenden Jahr
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von Thomas am 01.07.2010, 12:48 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt

Wenn man den neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit vertauen darf, dann erlebt die Wirtschaft in Deutschland gerade einen Wandel, der sich vor allem auch auf den Arbeitsmarkt positiv auswirkt.

So ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Bürger im Juni wiederum gesunken und gleichzeitig die Zahl der Beschäftigten weiter gestiegen. Zur Zeit sind in Deutschland 3,153 Millionen Menschen ohne einen Job, was einer Quote
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Es ist viel los: Auf der Welt, in Deutschland und sicherlich auch bei Ihnen im Betrieb!

Die Betriebsratswahlen sind gerade vorbei und die neuen BR-Gremien haben sich frisch konstituiert. Nun heißt es Fahrt aufnehmen, damit die kommenden vier Jahre erfolgreich gearbeitet werden kann.

Wichtig sind hierfür vor allem ein großes Maß Motivation sowie eine gesunde Portion Optimismus.

Bei dem verregneten Mai, der Euro-Krise mit den ungewissen Folgen für uns alle und nach dem plötzlichen Rücktritt von Bundespräsident Köhler gestern, mag man schon ein wenig schwarz sehen
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