Das verstehe, wer will: Die Meldungen über den angeblich größten deutschen Wirtschaftsboom seit Jahrzehnten nehmen kein Ende. Im selben Atemzug stellt das DIW-Institut jedoch fest, dass die realen Netto-Stundenlöhne 2011 nur sehr wenig steigen werden, wenn überhaupt.“ Darüber berichtet das Magazin „Wirtschaftswoche“ (WiWo). Das konjunkturtreibende „XXL-Jahr“ 2011 schlägt wilde Kapriolen, die der normale Arbeitnehmer nicht versteht: Überall boomt es, Produktion und Dienstleistungen platzen aus allen Nähten, aber wir Beschäftigte werden zum Jahresende voraussichtlich ein Minus machen. Der Grund dafür? Die WiWo zitiert Karl-Heinz Däke, den Präsidenten des Steuerzahlerbundes: „Neben der Inflation zehren auch steigende Sozialabgaben und die Steuerprogression an den Löhnen. Vor allem kleinere Einkommen sind betroffen.“ Diese würden im Tarifbereich zwar zwischen 2 und 2,5 Prozent steigen. Allein: Die Inflationsrate wird aller Vorraussicht nach
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In Sachen Frauenquote in den Vorständen der deutschen Top-Unternehmen tut sich nicht viel. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen zieht daher jetzt eine gesetzliche Regelung über einen Mindestanteil von Frauen in Führungspositionen in Erwägung. Nach dem Motto: Geredet wurde über das Thema genug, jetzt müssen Taten folgen. Denn: Ohne verbindliche Regelungen wird sich die Situation wohl niemals ändern.

So denkt unter anderen das Deutsche Institut der Wirtschaft (DIW), das eine aktuelle Studie zum Thema veröffentlicht hat. Daraus geht hervor, dass lediglich 2,5 Prozent aller Vorstandsmitglieder der 200 größten Unternehmen Frauen sind. Das sind  21 von 833 Vorstandsposten. Da haben sich doch Deutschlands Vorstandsetagen die Bezeichnung „Männerclub“ vom DIW wahrlich verdient. Doch woher kommt eigentlich diese außerordentliche Überlegenheit von Männern in Führungspositionen?
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Was nicht passt, wird passend gemacht – so der Titel eines Artikels in Spiegel Online, der einen Skandal erster Güte beschreibt: In unserem Artikel zum Fachkräftemangel haben wir vor wenigen Tagen das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin noch als „renommiert und ziemlich unabhängig“ beschrieben. Ein großer Fehler, wie sich jetzt herausstellte! Hintergrund des Artikels war eine vorab veröffentlichte Studie aus diesem Haus, in welcher von Arbeitsmarktexperte Klaus Brenke festgestellt wurde, dass es einen Fachkräftemangel in Deutschland gar nicht gebe und ein solcher zumindest auf breiter Front nicht zu erwarten sei. Das anschließende Echo in der Öffentlichkeit war gewaltig, widerspricht diese These doch allen Aussagen, die vor allem von Arbeitgeberverbänden in den letzten Jahren durch sämtliche Kanäle geblasen wurden. Besonders fatal: DIW-Chef Klaus Zimmermann höchstpersönlich propagierte vor wenigen Wochen noch das genaue Gegenteil!

Was dann aber geschah, lässt den Glauben an die Seriösität dieses Hauses für alle Zeiten schwinden:
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von Peter am 16.11.2010, 16:40 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt

Seit langem liegen sie einem schon in den Ohren, um in ihrem monotonen Singsang von zukünftigen fachkräftearmen Zeiten zu klagen, auf die unsere schwer exportüberlastige Wirtschaftsnation zusteuert. „Dramatisch“ sei die Lücke, die sich da auftun würde, so Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP). Einen Haufen Geld würde uns der Mangel kosten, allein letztes Jahr hätten fehlende Arbeitskräfte zu sog. Wohlstandsverlusten in Höhe von 15 Milliarden Euro geführt. Wohlstandsverluste – was für ein unsinniges Wort ist das denn schon wieder? Das Thema ist mittlerweile Chefsache, die Bundesregierung hat zahlreiche Maßnahmen im Köcher. Das Ungemach stehe schon vor der Tür: Hier würden zehntausende Ingenieure fehlen und dort Auszubildende. So so. Wenn man etwas nur oft genug vorgesetzt bekommt, dann glaubt man es irgendwann auch. Denn wenn alle darüber schreiben, so auch dieser Blog kürzlich, dann muss es ja stimmen.

Ein Riss in dieser gewaltigen Kampagnenwand tauchte auf, als
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