von Christine am 21.10.2019, 15:47 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt, Europa
Foto: daniel_diaz_bardillo

Im September warnte die Automobilbranche vor den „erdbebengleichen Folgen“ eines ungeregelten Brexit. Die Sorge vor Zöllen in Milliardenhöhe und teuren Produktionsunterbrechungen ist groß – und lähmt den sowieso schon wirtschaftlichen schwächelnden Wirtschaftszweig. Auch alle anderen Branchen, die mit Großbritannien Geschäfte machen, sind verunsichert. Für viele Arbeitnehmer und Betriebsräte ist es ein banges Warten. Die Angst geht um, und noch immer ist ein „harter Brexit“ nicht vom Tisch.

Stand: 21.10.2019

Es sind nur noch 10 Tage bis zum 31. Oktober, dem Tag, an dem die „Scheidung“ von Großbritannien endgültig unter Dach und Fach sein sollte. Und immer noch ist gar nichts klar. Denn am Wochenende wurde eine weitere Brexit-Verschiebung aus London beantragt. Für diese Verlängerung gibt es bisher kein grünes Licht aus der EU. Aber auch der Vertrag, den der britische Premierminister Boris Johnson in letzter Sekunde ausgehandelt hatte, ist noch im Rennen.

Was weiter passiert, kann niemand sagen. Vier Szenarien sind aber weiter denkbar.


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