Kann das sein: Tauwetter beim Mindestlohn? Klimatisch befindet sich dieses Thema bei CDU/CSU und FDP irgendwo zwischen Sibirien und Polarregion und dort ist es um diese Jahreszeit schon recht frostig. Vor allem die FDP stemmt sich bislang massiv gegen die Einführung neuer Spartenmindestlöhne, von einem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn ganz zu Schweigen. Jetzt aber fängt das Eis zu schmelzen an, ein trickreiches Politik-Geschacher scheint eingesetzt zu haben. Frühling beim Mindestlohn im Herbst? Was ist da los? Bundesarbeitsministerin („Kult-Mutti„) Ursula von der Leyen muss bis Ende 2010 die Hartz IV-Reform unter Dach und Fach haben. Das hat das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil im Frühjahr bestimmt. Ihr akutes Problem:
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von Peter am 19.10.2010, 16:44 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Früher machte man um eine Geburt kein großes Aufheben: Die hochschwangere werktätige Frau durfte auf dem Feld solange schuften, bis ihre Wehen einsetzten, anschließend erfolgte die Geburt unter schwierigsten hygienischen Bedingungen, dann einmal durchschnaufen und weiter ging’s. Entsprechend hoch waren die Todesraten bei Säuglingen und Müttern. Diese finsteren Zeiten sind längst vorbei. Der Schutz werdender Mütter vor und nach der Geburt wurde vor allem in den letzten 130 Jahren kontinuierlich ausgebaut. Nun steht eine weitere Verbesserung ins Haus: Das Europäische Parlament will den Mutterschutz in der Europäischen Union vereinheitlichen. Das Ziel lautet 20 Wochen bei vollem Lohnausgleich.

In Deutschland sind werdende (erwerbstätige) Mütter gesetzlich geschützt. Bereits 1878 wurde geregelt, dass für Fabrikarbeiterinnen
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Kollege Thomas Marx erwähnte es in seinem Beitrag „Mehr Frauen sollen an die Macht“ bereits: Frauenförderung funktioniert hierzulande zwar zum Teil, aber immer noch viel zu wenig. Auch auf den geringeren Durchschnittsverdienst von Frauen bei gleicher Arbeit wird in diesem Zusammenhang verwiesen. Hier wurde Deutschland kürzlich von der Europäischen Union gerügt. Ob die zugrundeliegenden Annahmen für solche Vergleiche (Beispiel: Frauen arbeiten häufiger Teilzeit) nun immer stimmig sind, soll hier dahingestellt bleiben. Jedenfalls gibt es einen weiteren wichtigen Aspekt, auf den der Caritas-Fachverband „In Via“ nun hingeweisen hat: „70 Prozent aller Erwerbstätigen, die zu einem Niedriglohn arbeiten,
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