von Thomas am 11.11.2009, 17:41 Uhr , Kategorie: Allgemein, Rechtsprechung

Heute ist der 11.11., der Beginn der fünften Jahreszeit! In einer fastnachtsresistenten Gegend wie hier im südlichen Oberbayern (Sitz der ifb-Zentrale) spürt man davon zwar nichts: Aber in den Karnevalshochburgen Mainz und Köln dürften sich heute die Büros deutlich früher leeren: Denn dort wird das heutige Datum kräftig und feuchtfröhlich gefeiert!

Doch wie sieht es eigentlich arbeitsrechtlich aus? Hat man einen Anspruch darauf an den Faschingstagen frei zu haben oder zumindest weniger arbeiten zu müssen? Und wenn beides schon nicht der Fall sein sollte, darf man dann wenigstens mit einem Glas Sekt mit den Kollegen auf die Fastnacht anstoßen?

Rosenmontag und Fastnachtsdienstag sind in Deutschland keine gesetzlichen Feiertage. Ein Anspruch auf bezahlte Arbeitsbefreiung nach § 2 Abs. 1 Entgeltfortzahlungsgesetz besteht daher nicht. Dies gilt selbst für so närrische Städte wie Köln und Mainz: Auch hier existiert kein regionales Gewohnheitsrecht auf einen bezahlten Feiertag.

Allerdings können Arbeitnehmer auf Grund einer betrieblichen Übung einen Anspruch auf einen freien Tag haben:
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