Es ist eine gute Sache, wenn sich Arbeitnehmer die Arbeitszeit nach ihren eigenen Wünschen einteilen können: Wer morgens als erster im Büro ist, darf am Abend auch als erster gehen. Lange schlafen heißt dann aber auch lange arbeiten. Schließlich muss nach dem Arbeitstag der Schreibtisch leer sein.

Effektiv arbeitende Kollegen, die morgens zeitig beginnen und abends früher nach Hause gehen, gelten bei ihren Mitarbeitern jedoch oft als faul. Klar, denn diejenigen, die erst gegen neun, halb zehn morgens das Büro betreten, haben ja auch nicht mitbekommen, dass der andere bereits seit halb acht am Schreibtisch sitzt.

Um dem zu entgehen, bleiben auch die Frühaufsteher oft länger. In unserer Arbeitswelt ist ein Trend zur Selbstausbeutung
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In den USA entwickelt sich gerade ein neues Urlaubsmodell, das vielleicht in Zukunft auch in Deutschland Fuß fassen könnte: Jeder Angestellte kann so viel Urlaub nehmen, wie er möchte und wann er möchte.

Die bisherige starr begrenzte Urlaubsregelung ist ein Relikt aus dem Industriezeitalter. Wir brauchen keinen geregelten Urlaub mehr. Wichtig ist allein, was die Mitarbeiter leisten und nicht wie viele Stunden sie arbeiten“, so ein Vorreiter-Arbeitgeber gegenüber Spiegel online.

Die Arbeitgeber wollen mit dem Modell „Urlaub nach Wunsch“
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