Überhitzte ICEs, Zugausfälle und massive Verspätungen verärgern Bahnkunden schon seit Langem – soweit nichts Neues. Was die Geschäftsleitung der Deutschen Bahn aber noch mehr beunruhigen sollte ist das Ergebnis einer konzerneigenen Umfrage. Diese hat ergeben, dass mehr als zwei Drittel der Bahn-Mitarbeiter tagtäglich völlig frustriert zur Arbeit kommen, so berichtet die Financial Times Deutschland.

Als Gründe für ihre Unzufriedenheit nennen die Befragten die bürokratischen Abläufe, die zentralistischen Strukturen, die rüden Umgangsformen, die fehlende Flexibilität und die mangelnde Entscheidungsfreiheit im Bahnkonzern. Auch
mehr »

Interessantes hat eine Studie des Instituts Research Now an´s Licht gebracht: Nicht einmal jeder sechste Angestellte ist mit seinem Job richtig zufrieden. Das Spannende aber ist: Der Frust ist erstaunlich unterschiedlich über das Bundesgebiet verteilt. Von den zwölf untersuchten deutschen Großstädten sind die Angestellten in Stuttgart am unzufriedensten. Nur fünf Prozent der Befragten aus der Schwabenmetropole fühlen sich in ihrem Angestelltendasein wohl. Die weit überwiegende Mehrheit hingegen klagt über Unterbezahlung und ist mit der Gesamtsituation nicht einverstanden. Gut jeder zehnte Angestellte (11 Prozent) klagt zudem über Probleme mit den Kollegen oder dem Chef und fast jeder Zehnte (8 Prozent) bewertet seine Angestelltentätigkeit
mehr »

von Thomas am 13.07.2010, 14:12 Uhr , Kategorie: Allgemein

Wann waren Sie eigentlich das letzte mal mit der Bahn unterwegs? Ich war es gestern… Und die Horrorszenarien, die ich über´s Wochenende in den Medien gehört habe, sind wahr:

Mein ursprünglich gebuchter ICE fiel aus, der Ersatzzug kam 80 Minuten später, mein reservierte Sitzplatz verfiel, alle Abteile waren total überfüllt und von einer Klimaanlage spürte man in der Gluthitze leider gar nichts… Alles in allem eine wenig erstrebenswerte Bahnfahrt, um
mehr »