von Anna am 07.03.2017, 16:23 Uhr , Kategorie: Allgemein

Piratenpartei TransparentDer Verkauf von Opel durch die Mutter GM an den französischen Autobauer Peugeot soll raus aus den roten Zahlen führen. Beim anstehenden Sparkurs sind nun die Arbeitnehmervertreter gefragt.

Es ist beschlossene Sache: Peugeot kauft Opel. Gemeinsam sollen beide der zweitgrößte Autohersteller Europas werden. Mehr als 17 Prozent Marktanteil – das kann daneben nur Volkswagen von sich behaupten.

Das Ziel: Große Einspareffekte (von 1,7 Milliarden Euro pro Jahr), mutet sehr vernünftig an. Ohne Gewinne kann ein Unternehmen langfristig nicht bestehen. Wer weiß, ob nicht GM eines Tages die Schotten einfach ganz dicht gemacht hätte? Der Verkauf birgt also durchaus Chancen für Opel: Neuer Eigentümer, frischer Wind, gewinnbringende Innovationen.

Doch was steht den 38 000 Opel-Mitarbeitern bevor? Einschnitte scheinen unausweichlich. Denn des Arbeitgebers liebstes Einsparpotenzial ist leider das Personal. Zunächst sollen zumindest die Arbeitsplätze in Deutschland bis 2018 sicher sein. 2018…WOW! Was danach genau geplant ist, ist noch unklar. Eine Zerreiß-Probe für die Angestellten und eine verantwortungsvolle Aufgabe für die Arbeitnehmervertreter. Hier steht kein leichter Weg bevor, um die die anstehenden Veränderungen möglichst „sozialverträglich“ auf den Weg zu bringen und möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten.

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