Wie der Betriebrat Blog schon vor acht Tagen berichtete, kam es diesen Montag bei zahlreichen gesetzlichen Krankenkassen zu Beitragserhöhungen. Mit der DAK (6,3 Millionen Versicherte) machte u.a. die drittgrößte deutsche Krankenkasse den Anfang und verlangt von ihren Versicherten ab Februar 8,- € pro Monat mehr Beitrag.
Statt einer gerechten Lastenverteilung auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer – wie es in unserem sozialen System seit Jahrzehnten üblich ist, muss dieser Zusatzbeitrag allein von den Arbeitnehmern gezahlt werden. Dies zeugt nicht gerade von großer sozialer Kompetenz, zumal vor allem Geringverdiener von der Beitragserhöhung betroffen sind und so knapp 100,- € pro Jahr mehr an Gesundheitskosten berappen müssen. Was nutzt es da, dass die Arbeitnehmer in den unteren Einkommensgruppen durch das „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ minimal entlastet werden. Dieser kleine Vorteil wird durch die Erhöhung der Krankenkassenkosten schnell aufgezehrt.
Die Politiker sind plötzlich sehr erstaunt was die gesetzlichen Krankenkassen da so machen: „Unsozial“ und „nicht akzeptabel“ (weiterlesen…)
Gestern haben die Medien verbreitet, dass über zehn Krankenkassen in Deutschland ab sofort Zusatzbeiträge von knapp 100,- € im Jahr von Ihren Versicherten erheben werden. Diese Belastung trifft natürlich in erster Linie einmal wieder die Arbeitnehmer!
Es ist ja nicht so, dass man sich seine Gesundheit nicht auch was kosten lassen sollte, denn sie ist mit das Wichtigste im Leben! Wie heißt es doch so schön: “Ein gesunder Mensch hat viele Wünsche, ein Kranker nur einen.”
Aber was im deutschen Gesundheitssystem abläuft ist einfach nur noch ärgerlich. Da zahlt man als Arbeitnehmer schon monatlich einen riesigen Batzen Krankenkassenbeitrag (Arbeitnehmeranteil: 7,9% vom Bruttolohn) sowie 10,- € für den Arztbesuch pro Quartal und nun (weiterlesen…)
Am vergangenen Wochenende war in der Süddeutschen Zeitung das erste Interview mit der neuen Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Frau Ursula von der Leyen (CDU), zu lesen.
Das Gespräch drehte sich im Kern um die Themen Renten, Altersarmut und Mindestlöhne. Große Überraschungen waren allerdings nicht zu lesen.
Bei den Renten ist nach den Auskünften der Ministerin im nächsten Jahr höchstwahrscheinlich mit (weiterlesen…)
Hat man einen Choleriker zum Chef, kann sich das tägliche Leben im Betrieb schnell zu einem fiesen Übel entwickeln, das das eigene Wohlbefinden und letztlich die Gesundheit massiv beeinträchtigen kann. Als ersten Schritt sollte man sich an den Betriebsrat wenden. Man könnte aber noch viel mehr tun. Focus Online sprach mit Karrierecoaches und Personalpsychologen: Im Artikel “Vulkane in der Chefetage” werden viele typische Situationen geschildert und Lösungsvorschläge angeboten. Danach sind die Probleme zwar leider nicht weg, aber man erhält vielleicht einen Ansatzpunkt, der einem hilft und persönlich weiterbringt. Unser Lese-Tipp!
Peter
Bitte vormerken: 21. und 22. April 2010 in Hamburg. Warum? Weil dann und dort der erste „Tag der Schwerbehindertenvertretung“ stattfindet. Diese ifb-Fachtagung ist etwas ganz Besonderes, weil sie speziell auf die Arbeit und Bedürfnisse der SchwerbehindertenvertreterInnen zugeschnitten ist. Für SBV’ler als Einzelkämpfer bietet sich zudem die seltene Gelegenheit zum praxisnahen Erfahrungsaustausch mit vielen Gleichgesinnten. Nicht ohne Grund lautet das Motto der Veranstaltung „Einen Schritt weiter kommen“.
Freuen Sie sich auf diese Themen:
· Moderne Arbeitswelt und Leistungsdruck: Neue Herausforderungen für die SBV!
· Krankendaten und Behinderung: Wie viel darf der Chef wissen?
· Gleichgewicht finden: So bekommen Sie SBV und Job unter einen Hut!
· Sichtweisen korrigieren: Schwerbehindert heißt nicht leistungsschwach!
· Verantwortungsvoll beraten: So entkommen Sie der Helferfalle!
· Souverän und selbstbewusst: Erfolgsstrategien für die SBV!
· Wichtiger denn je: Arbeitsplätze für Schwerbehinderte langfristig sichern!
· Auf dem Prüfstand: Was bringt BEM wirklich?
· Irrglaube Kostenfaktor: Investitionen in die Gesundheit lohnen sich doch!
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Sonderseite http://www.sbv2010.ifb.de/
Wir freuen uns auf Sie!
Thomas

Ohne die Wirtschaftskrise wären wir um viele Meldungen ärmer. Ich meine jetzt nicht die ganzen negativen Unternehmensmeldungen, an die man sich im letzten Jahr leider längst gewöhnt hat. Sondern die Nachrichten drum herum! Zum Beispiel Berichte über uns Arbeitnehmer: Wie es uns so geht, wie wir gefühlsmäßig drauf sind und was die Wirtschaftskrise in unserem täglichen Leben mit uns alles anstellt.
Eins muss ich schon sagen: es ist ein ständiges Auf und Ab! Da lese ich gestern in der Zeitung, (weiterlesen…)
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