Es ist eine gute Sache, wenn sich Arbeitnehmer die Arbeitszeit nach ihren eigenen Wünschen einteilen können: Wer morgens als erster im Büro ist, darf am Abend auch als erster gehen. Lange schlafen heißt dann aber auch lange arbeiten. Schließlich muss nach dem Arbeitstag der Schreibtisch leer sein.

Effektiv arbeitende Kollegen, die morgens zeitig beginnen und abends früher nach Hause gehen, gelten bei ihren Mitarbeitern jedoch oft als faul. Klar, denn diejenigen, die erst gegen neun, halb zehn morgens das Büro betreten, haben ja auch nicht mitbekommen, dass der andere bereits seit halb acht am Schreibtisch sitzt.

Um dem zu entgehen, bleiben auch die Frühaufsteher oft länger. In unserer Arbeitswelt ist ein Trend zur Selbstausbeutung
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von Peter am 21.03.2011, 10:30 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Befremdlicher Anblick im Großraumbüro! Der Kollege nebenan beginnt plötzlich damit, seine Arme in die Luft zu reißen und dann nach oben zu greifen und zu greifen und zu greifen. Immer ins Leere hinein … ja hört der denn gar nicht mehr auf damit? Was genauso bescheuert aussieht, wie es hier klingt, ist eine der Standardübungen für Büroarbeiter, um den vom Sitzen und in den Computer Hacken gestressten Körper zu entspannen. Nicola Holzapfel stellt dazu in den „Führungsspitzen“ der Süddeutschen Zeitung fest: „Der Mensch ist nicht fürs Büro gemacht – er tut nur so. Leider fällt das manchmal auf.“

Allein: es gibt kaum Alternativen für den geplagten Schreibtischmenschen. Acht Stunden, oft mehr, in artungerechter Haltung rumhocken?
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von Thomas am 07.12.2010, 11:33 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt, Gesundheitsschutz

Ärzte und Pflegekräfte werden händeringend gesucht. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern! Ganz im Gegenteil: Der Trend wird sich noch verstärken. Von einer richtigen „Boombranche“ ist die Rede.

Experten sagen voraus, dass bereits in 10 Jahren fast 56.000 Ärzte sowie 140.000 Pflege- und andere nicht-ärztliche Fachkräfte in Deutschland fehlen werden; so berichtet die „Welt“. Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen ist groß und wird immer dramatischer. Werden hier nicht massiv neue Stellen geschaffen, droht ein Einbruch bei der medizinischen Versorgung: Die Patienten müssten
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von Thomas am 29.10.2010, 08:43 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Gestern wurde in Berlin der erste „Deutsche Männergesundheitsbericht“ vorgestellt. Das Ergebnis: Männer sind das vernachlässigte Geschlecht! Ihre Lebenserwartung liegt rund fünfeinhalb Jahre unter der von Frauen, ihre psychischen Erkrankungen bleiben oft unerkannt und ihre Selbstmordrate liegt deutlich höher als beim weiblichen Geschlecht.

Ein Grund für die unerkannten psychischen Erkrankungen liegt laut der Sozialwissenschaftlerin Anne Maria Möller-Leimkühler darin, dass Männer aus Angst vor einer Stigmatisierung keine Hilfe in Anspruch nehmen. Resultate sind dann oft Alkohol- und Drogenabhängigkeit sowie Gewaltausbrüche.

Auch die Arbeitswelt belastet die Männergesundheit. Dies liegt zum Teil daran, dass Männer häufiger
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von Thomas am 07.07.2010, 07:52 Uhr , Kategorie: Allgemein, Gesundheitsschutz

Mit der Parole „Mehr Netto vom Brutto“ ist die FDP letztes Jahr in den Wahlkampf gestartet. Wenn man heute in der Presse liest, wie die Arbeitnehmer nun ab dem 1. Januar des kommenden Jahres durch höhere Krankenkassenbeiträge belastet werden, klingt das nach weniger Nettogehalt.

So hat sich Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) mit der Koalition darauf geeinigt, dass der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung von 14,9% auf 15,5% steigen soll, um deren Milliardenloch zu stopfen. Hiervon werden die Arbeitgeber 7,3% und die Arbeitnehmer 8,2% tragen.

Das ist aber noch nicht alles: Zu dem steigenden Beitragssatz dürfen die Krankenkassen auch einen Zusatzbeitrag
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Was kann das nur bedeuten? Hat den jemand aus Versehen dort stehen lassen? Oder ist das vielleicht eine, nein, das kann doch nicht sein, oder? Ist das etwa eine ANSPIELUNG? Ich glaub, ich spinne.

Seien Sie sich sicher! Wenn am Morgen plötzlich so ein Ding vor Ihnen steht, kommentarlos, dann ist das definitiv mindestens eine Anspielung. Und zwar 100 Prozent darauf, dass Ihr Körpergeruch zwischenzeitlich aber dauerhaft ein von Dritten tolerierbares Level überschritten haben könnte. Manche Kollegen wissen sich dann nicht mehr anders zu helfen. Nur: Ist das eine gute Vorgehensweise?

Rüdiger Klepsch arbeitet als Managementberater in Hamburg und hat für Spiegel Online ein paar Tipps zusammengestellt, wie man sich richtig verhält, wenn der Kollege oder die Kollegin unerträglich nach Schweiß müffelt. Was gar nicht geht sind:
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von Peter am 26.03.2010, 13:33 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Der Nichtraucherschutz kommt gewaltig voran. Für Gaststätten gibt es nun fast überall mehr oder weniger strenge Regeln, die den Umgang reglementieren, in Bayern steht sogar ein Volksentscheid an, mit dem die Situation für Raucher nochmals verschärft werden könnte. Nicht viel anders stellt es sich in Betrieben und Unternehmen dar. Das Gesetz gibt vor, dass Arbeitgeber Beschäftigte vor Qualm schützen müssen. Und das Bundesarbeitsgericht hat vor gar nicht allzu langer Zeit entschieden, dass jedem Arbeitnehmer ein rauchfreier Arbeitsplatz zustehen muss, soweit dies die „Natur der Dienstleistung“ gestattet.

Was dürfen Raucher denn eigentlich noch? Welche Rechte haben sie im Betrieb? Werden Raucher mittlerweile sogar schon diskriminiert? Wahrlich keine leichten Zeiten für Tabakkonsumenten. Denn viele
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von Thomas am 29.01.2010, 09:19 Uhr , Kategorie: Allgemein, Gesundheitsschutz

Wie der Betriebrat Blog schon vor acht Tagen berichtete, kam es diesen Montag bei zahlreichen gesetzlichen Krankenkassen zu Beitragserhöhungen. Mit der DAK (6,3 Millionen Versicherte) machte u.a. die drittgrößte deutsche Krankenkasse den Anfang und verlangt von ihren Versicherten ab Februar 8,- € pro Monat mehr Beitrag.

Statt einer gerechten Lastenverteilung auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer – wie es in unserem sozialen System seit Jahrzehnten üblich ist, muss dieser Zusatzbeitrag allein von den Arbeitnehmern gezahlt werden. Dies zeugt nicht gerade von großer sozialer Kompetenz, zumal vor allem Geringverdiener von der Beitragserhöhung betroffen sind und so knapp 100,- € pro Jahr mehr an Gesundheitskosten berappen müssen. Was nutzt es da, dass die Arbeitnehmer in den unteren Einkommensgruppen durch das „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ minimal entlastet werden. Dieser kleine Vorteil wird durch die Erhöhung der Krankenkassenkosten schnell aufgezehrt.

Die Politiker sind plötzlich sehr erstaunt was die gesetzlichen Krankenkassen da so machen: „Unsozial“ und „nicht akzeptabel
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Gestern haben die Medien verbreitet, dass über zehn Krankenkassen in Deutschland ab sofort Zusatzbeiträge von knapp 100,- € im Jahr von Ihren Versicherten erheben werden. Diese Belastung trifft natürlich in erster Linie einmal wieder die Arbeitnehmer!

Es ist ja nicht so, dass man sich seine Gesundheit nicht auch was kosten lassen sollte, denn sie ist mit das Wichtigste im Leben! Wie heißt es doch so schön: „Ein gesunder Mensch hat viele Wünsche, ein Kranker nur einen.“

Aber was im deutschen Gesundheitssystem abläuft ist einfach nur noch ärgerlich. Da zahlt man als Arbeitnehmer schon monatlich einen riesigen Batzen Krankenkassenbeitrag (Arbeitnehmeranteil: 7,9% vom Bruttolohn) sowie 10,- € für den Arztbesuch pro Quartal und nun
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Am vergangenen Wochenende war in der Süddeutschen Zeitung das erste Interview mit der neuen Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Frau Ursula von der Leyen (CDU), zu lesen.

Das Gespräch drehte sich im Kern um die Themen Renten, Altersarmut und Mindestlöhne. Große Überraschungen waren allerdings nicht zu lesen.

Bei den Renten ist nach den Auskünften der Ministerin im nächsten Jahr höchstwahrscheinlich mit
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