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Das Suchtrisiko von Millionen Beschäftigten hat nicht nur persönliche Auswirkungen auf den Einzelnen, sondern auch gravierende Folgen für die Arbeitswelt. Das zeigt der aktuelle DAK-Gesundheitsreport „Sucht 4.0“. Nach der repräsentativen Studie hat jeder zehnte Arbeitnehmer einen riskanten Alkoholkonsum – hochgerechnet betrifft das vier Millionen Menschen. Doch auch neue Suchtformen sind auf dem Vormarsch: Erstmals untersucht der Report das Thema Computerspielsucht („Internet Gaming Disorder“) in der Arbeitswelt. Ergebnis: Rund 2,6 Millionen Erwerbstätige haben ein riskantes Nutzungsverhalten – oft sogar auch während der Arbeit. Nach wie vor ist jedoch das Rauchen die verbreitetste Sucht. 22 % der Erwerbstätigen greifen zum Glimmstängel.


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Es ist noch gar nicht so lange her, da haben wir unter Berufung auf den DAK-Gesundheitsreport 2012 folgenden Blogbeitrag gepostet: „Alarmierend: Psychische Leiden auf Platz drei der Fehlzeiten“. Damals lagen vor den psychischen Leiden nur noch Muskel-Skelett- sowie Atemwegserkrankungen. Kaum ein Jahr später haben wir ein neues und – leider auch noch passend zur Thematik – deprimierendes Ergebnis. Denn: Die psychischen Erkrankungen haben inzwischen die Atemwegserkrankungen vom zweiten Platz verdrängt. Das berichtet der Gesundheitsreport des BKK-Dachverbandes 2013.

Angesichts dieser Statistik werden in den Betrieben Aufschreie laut: „Was das bedeutet!“ klagt der Arbeitnehmer. „Was das kostet!“, jammert der Arbeitgeber. Klar ist jedoch: Dringender Handlungsbedarf ist angesagt – an allen Ecken und Enden und auf allen Ebenen. Aber: Der Arbeitgeber müsste handeln, tut es aber nicht. Der Arbeitnehmer möchte handeln, kann es aber nicht. Wie so oft ist auch an dieser Stelle der Betriebsrat gefragt. Holen Sie sich hier das nötige Praxiswissen und hilfreiche Handlungskonzepte, um psychischen Belastungen in Ihrem Betrieb erfolgreich entgegen zu treten.

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