von Peter am 07.05.2014, 12:01 Uhr , Kategorie: ifb intern

Irgendwie geordnet, vor allem aber nicht schlampig – so also sollen Azubis sein. Michael (*), 14jähriger Schüler des Staffelsee-Gymnasiums in Murnau und Teilnehmer am diesjährigen Boys‘ Day besitzt eine halbwegs gefestigte Meinung über die Anforderungen, die Betriebe an ihre zukünftigen Auszubildenden stellen würden. Girls‘ Day und Boys‘ Day 2014 – auch in diesem Jahr lud das ifb Institut zur Fortbildung von Betriebsräten 13 Mädchen und Jungen zum bundesweiten Aktionstag ein. Der Hintergrund: Einmal jährlich öffnen sich Unternehmen für interessierte Schülerinnen und Schüler und gewähren Einblicke in den betrieblichen Alltag. Dabei soll vor allem auch der Blick für geschlechtsuntypische Berufe geöffnet werden. Wie dringend notwendig das erscheint, macht eine aktuelle Studie des IAB-Instituts der Bundesagentur für Arbeit vom Mai 2014 deutlich. Danach habe sich das Berufsspektrum von Männern und Frauen in den vergangenen Jahren kaum verändert. 60 Prozent der Frauen und sogar zwei Drittel der Männer verbleiben in geschlechtertypischen Jobs. „Männer schrauben – Frauen pflegen“ – wie es das IAB ausdrückt.

Für die jungen Gäste gab es an diesem Tag viel zu entdecken. Kirsten Hackl, ifb-Teamleiterin für die Bereiche Hotel und Küche & Service, diskutierte mit den Mädchen über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dabei ging es auch um das Thema „Frauen in Führungspositionen“. Die Schülerinnen erfuhren, dass beim ifb überwiegend Frauen arbeiten würden und den Mitarbeitern vom Unternehmen viele verschiedene Teilzeitmodelle angeboten werden.
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